Fleetwood, Mac

Fleetwood Mac: Comeback-Hoffnung – was jetzt wirklich läuft

13.02.2026 - 22:53:24

Fleetwood Mac spuken wieder durch die Gerüchteküche. Kommt eine Reunion, neue Shows oder sogar neue Musik? Alle Infos, Fakten & Fan-Theorien.

Kaum eine Band löst 2026 so viel Nostalgie und gleichzeitig so viel Spekulation aus wie Fleetwood Mac. Auf TikTok trendet immer noch Dreams, auf Reddit wird jede Mini-News seziert – und deutsche Fans fragen sich: Passiert da gerade der leise Aufbau zu einem letzten, großen Kapitel? Oder bleibt alles nur Erinnerung und Playlist?

Offizielle Seite von Fleetwood Mac: Aktuelle Hinweise und Archiv

Rund um Fleetwood Mac überschlagen sich die Kommentare: Manche rechnen mit einer würdevollen Abschiedstour, andere hoffen auf ein intimeres Projekt im Studioformat. Gleichzeitig ist allen klar: Nach den Verlusten der letzten Jahre und den bekannten Spannungen in der Band wird nichts mehr so wie in den 70ern. Und genau das macht die aktuelle Lage so spannend – jede noch so kleine Andeutung wirkt plötzlich wie ein Puzzleteil einer großen, letzten Story.

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Bevor man in Wunschdenken abgleitet, lohnt ein nüchterner Blick auf das, was tatsächlich passiert. Offiziell ist Fleetwood Mac seit der großen Tour 2018/2019 im Ruhemodus. Damals stand die Band ohne Lindsey Buckingham auf der Bühne, dafür mit Neil Finn (Crowded House) und Mike Campbell (Tom Petty & The Heartbreakers). Schon diese Umbesetzung hat viele Fans gespalten, gleichzeitig aber gezeigt: Mick Fleetwood ist nicht bereit, den Namen einfach einschlafen zu lassen.

Die Tragödie: 2022 ist Keyboarder und Songwriterin Christine McVie gestorben. Sie war nicht nur die Stimme von Hits wie Everywhere, Little Lies oder Songbird, sondern auch emotionaler Ausgleich im inneren Chaos der Band. Seitdem haben mehrere Mitglieder sehr vorsichtig über die Zukunft gesprochen. Stevie Nicks ließ durchblicken, dass Fleetwood Mac ohne Christine für sie nicht mehr dieselbe Band sind. Mick Fleetwood wiederum betonte in Interviews, dass es "wahrscheinlich" kein klassisches Tourleben mehr für die Gruppe geben werde – ließ aber an anderer Stelle offen, dass er sich eine einmalige Hommage, ein Tribute-Format oder eine spezielle Show vorstellen könnte.

In Fanforen kursieren seit Wochen Screenshots und Fetzen aus Interviews, in denen vor allem Mick Fleetwood von "noch nicht komplett beendeten Kapiteln" spricht. Die Spekulation: Denkbar wäre ein einzelnes, großes Tribute-Konzert zu Ehren von Christine McVie – mit vielen Gästen, möglicherweise gestreamt oder als Konzertfilm festgehalten. Gerade für den deutschen Markt wäre ein Livestream oder Kino-Event besonders spannend, weil eine komplette Europatour aus gesundheitlichen und logistischen Gründen eher unwahrscheinlich erscheint.

Dazu passt, dass einzelne Bandmitglieder ziemlich aktiv sind: Stevie Nicks tourt auf eigene Faust, Lindsey Buckingham spielt Solo-Konzerte und Mick Fleetwood zeigt sich regelmäßig bei Branchen-Events. Alles zusammen wirkt wie ein Zustand: die Marke Fleetwood Mac ruht, aber sie ist nicht tot. Viele Beobachter vergleichen die Situation mit Bands wie Genesis oder den Eagles – Gruppen, die nach dem vermeintlichen Ende doch noch einzelne große Projekte gestemmt haben.

Für deutsche Fans bedeutet das: In den kommenden Monaten lohnt es sich, Ankündigungen der großen Festival- und Konzertveranstalter im Auge zu behalten. Sollte tatsächlich ein einmaliger Abend oder eine spezielle Showreihe kommen, könnte ein Standort wie London zum Kern werden – mit möglichen Abstechern nach Europa oder wenigstens Public-Viewing-Events. Realistisch ist aktuell eher ein globales Streaming-Event als eine volle Stadiontour. Aber genau solche hybriden Formate haben in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen und bieten auch ohne physischen Deutschland-Termin ein intensives Gemeinschaftsgefühl.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Auch wenn es seit der letzten großen Tour kein neues offizielles Livekapitel von Fleetwood Mac gab, zeichnet sich über Bootlegs, Fanberichte und Solo-Shows doch klar ab, welche Songs für künftige Auftritte praktisch gesetzt wären. Das Herzstück ist und bleibt das "Rumours"-Material – das Album, das die Band zur Legende gemacht hat und bis heute auf Vinyl-Charts in Deutschland wieder auftaucht.

Die typische Dramaturgie einer Mac-Show in den letzten Jahren sah in etwa so aus: Frühe Klassiker wie The Chain und Dreams tauchen relativ früh im Set auf, weil sie sofort eine Verbindung schaffen. The Chain mit seinem ikonischen Bass-Break ist fast schon ein Ritual – dieser Moment, wenn alles kurz runterfährt und dann der Basslauf einsetzt, gehört zu den zuverlässigsten Gänsehaut-Momenten im Classic-Rock-Zirkus. In der Mitte der Show tauchten dann oft etwas ruhigere Stücke wie Landslide, Songbird oder Silver Springs auf. Besonders Landslide ist in der TikTok-Generation zu einem neuen Emotional-Hit geworden, weil der Text über Veränderung, Eltern, Kinder und das Älterwerden perfekt in die Mood-Ästhetik vieler Clips passt.

Für ein mögliches neues Konzertkonzept muss man annehmen, dass der Fokus noch stärker auf den Songs von Christine McVie liegen würde. Titel wie Everywhere, Little Lies, Say You Love Me oder You Make Loving Fun lassen sich hervorragend als Hommage präsentieren, sei es durch Gastmusikerinnen, Videoeinspielungen oder besondere Arrangements. Vorstellbar wäre, dass eine Sängerin wie Haim, Florence Welch oder sogar eine jüngere Popkünstlerin einzelne Parts übernimmt – genau solche Crossover-Ideen liebt das Netz.

Ein weiteres wichtiges Kapitel ist der Blues-Ursprung der Band. Gerade in Europa und besonders in Großbritannien und Deutschland gibt es eine treue Fanbasis, die sich nicht nur für Rumours, sondern auch für die frühen Alben mit Peter Green interessiert. Songs wie Albatross oder Oh Well tauchten auch in den letzten Mac-Touren immer wieder auf und gaben den Shows eine tiefere historische Schicht. Für ein einmaliges Tribute-Event wäre ein Block mit Gästen aus der Blues- und Rockwelt fast Pflicht – zum Beispiel Gitarristen, die Peter Green verehren und seinen Stil würdigen.

Atmosphärisch darf man bei jeder Form von Fleetwood-Mac-Show 2026 mit einer Mischung aus Nostalgie, leiser Melancholie und kollektiven Mitsing-Momenten rechnen. Es ist keine hypermoderne Lichtshow à la The Weeknd, sondern eher eine Erzählung in Songs: Beziehungen, Brüche, Versöhnungen, Scheitern und Triumph. Wenn Stevie Nicks Rhiannon oder Gypsy singt, wirkt die Bühne fast wie ein Theater – die Gestik, die Geschichten in ihren Ansagen, die Pausen zwischen den Zeilen.

Für deutsche Fans, die sich Setlists der letzten Jahre anschauen, bieten Plattformen wie setlist.fm einen guten Eindruck: Dort finden sich typische Reihenfolgen wie

  • The Chain
  • Little Lies
  • Dreams
  • Second Hand News
  • Rhiannon
  • Everywhere
  • Gypsy
  • Landslide
  • Hold Me
  • World Turning (mit langem Drum-/Percussion-Teil)
  • Go Your Own Way
  • Encore: Don27t Stop, Songbird

Selbst wenn die Besetzung noch einmal wechseln sollte, ist klar: Ohne diese Kernsongs geht nichts. Sie sind der Grund, warum Fans von 16 bis 60 gemeinsam in der Arena stehen und jede Zeile mitsingen.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

Auf Reddit-Threads und in TikTok-Kommentarspalten tobt aktuell eine ziemlich emotionale Debatte: Sollten Fleetwood Mac überhaupt noch einmal touren? Viele Fans der Gen-Z-Fraktion sind über den viralen Dreams-Skateboard-Clip erst richtig auf die Band aufmerksam geworden und hätten die Gruppe gerne zumindest einmal live gesehen. Gleichzeitig sind sich viele User einig: Niemand will, dass eine Legende sich überanstrengt oder in einer müden, kraftlosen Show endet.

Eine besonders verbreitete Theorie: Statt einer klassischen Tour könnte es ein Multi-Artist-Projekt unter dem Banner "Songs of Fleetwood Mac" geben. In diesen Spekulationen tauchen Namen wie Harry Styles, Haim, Phoebe Bridgers, Florence + The Machine oder sogar Billie Eilish auf – Künstlerinnen und Künstler, die nachweislich von Stevie Nicks und der Band beeinflusst sind. In dieser Fan-Fantasie würden die noch aktiven Mac-Mitglieder ausgewählte Songs selbst spielen und den Rest an Gäste übergeben. So würde der Druck von einer echten Reunion genommen, während die Songs in einer jüngeren, frischen Form weiterleben.

Auf TikTok kursieren außerdem Clips, in denen User Szenarien durchspielen: Fan-Casts für ein Biopic über die Band, imaginäre Festival-Plakate mit "Fleetwood Mac & Friends", oder Mock-Setlisten mit Gastauftritten. Besonders beliebt sind Ideen, wie man Christine McVie würdig einbinden könnte – etwa durch vorab aufgenommene Vocals, großflächige Visuals oder eine inszenierte, ruhige Sequenz nur mit Piano und Archivmaterial.

Ein anderes heißes Thema sind Ticketpreise. Nach den extrem teuren Tourneen von Acts wie Taylor Swift, Bruce Springsteen oder den Stones haben viele User die Befürchtung, dass ein letztes Fleetwood-Mac-Projekt finanziell völlig abdrehen würde. In Diskussionen tauchen Vergleiche zu den Preisen der 2019er-Shows auf, bei denen Sitzplätze in Europa teils deutlich über 150 Euro lagen. Einige Fans argumentieren: "Lieber gar keine Tour als eine Show, die sich nur eine kleine Elite leisten kann." Andere halten dagegen und sagen offen, dass sie bereit wären, für einen wirklich letzten Abend der Band sehr tief in die Tasche zu greifen.

Zusätzlich kreist die Album-Frage durch die Foren: Gibt es noch unveröffentlichte Demos mit Christine McVie? Könnte es ein posthumes Projekt im Stil von "Beatles: Now and Then" geben, bei dem alte Aufnahmen mit moderner Technik aufbereitet und von den verbliebenen Bandmitgliedern ergänzt werden? Bisher ist dazu nichts Konkretes bestätigt, aber dass im Mac-Archiv tonnenweise Material lagert, gilt als gesichert. Die Fan-Hoffnung: Ein kuratiertes Release mit Fokus auf bisher unbekannten Songs, vielleicht flankiert von einem Dokumentarfilm.

Zwischen all den Theorien zieht sich ein roter Faden durch die Kommentare: Respekt. Viele Fans betonen, dass die Band niemandem mehr etwas beweisen muss. Wenn es ein letztes Kapitel gibt, wünschen sie sich eher ein sorgfältig geplantes Projekt mit Herz als eine schnelle Geldmaschine. Genau diese Haltung unterscheidet die aktuelle Gerüchtephase von vielen jüngeren Acts: Hier geht es weniger um Chartrekorde und mehr darum, wie man eine jahrzehntelange Geschichte sinnvoll abschließt.

Alle Daten auf einen Blick

KategorieInfoJahr/ZeitraumHinweis f6Fr deutsche Fans
BandgrfcndungFleetwood Mac entstehen in London rund um Peter Green, Mick Fleetwood und John McVie1967Start als britische Bluesband, weit entfernt vom spe4teren Pop-Rock-Sound
Album-Release "Rumours"Verf6ffentlichung des Kultalbums mit Hits wie "Dreams", "Go Your Own Way", "Don27t Stop"1977Eins der meistverkauften Alben aller Zeiten, bis heute Vinyl-Dauerbrenner in Deutschland
Erste grodfe Deutschland-TourphaseMehrere Konzerte in deutschen Arenen (u.a. Hamburg, Berlin, Mfcnchen)Ende 70er / 80erViele Eltern- und Grodfelterngenerationen haben die Band hier erstmals live gesehen
Viral-Revival von "Dreams"Skateboard-TikTok mit Cranberry-Saft und "Dreams" geht weltweit viral2020Junge Fans in Deutschland entdecken Fleetwood Mac neu fcber Social Media
Letzte grodfe WelttourTour ohne Lindsey Buckingham, mit Neil Finn & Mike Campbell, u.a. Europa-Daten20182f2019Mehrere ausverkaufte Arena-Shows, hohe Ticketpreise, kontroverse Diskussionen fcber Besetzung
Tod von Christine McVieKeyboarderin und Songwriterin verstirbt nach kurzer Krankheit2022Fans weltweit fordern ein wfcrdevolles Tribute-Projekt, keine Standardtour
Aktivite4t Stevie NicksStevie Nicks tourt solo mit einem Mix aus Mac- und Solo-Songslaufend (Stand 20242f2025)Solo-Konzerte in Europa sind deutlich realistischer als eine komplette Mac-Tour
M66gliches Tribute-EventSpekulationen fcber ein einmaliges Konzert oder Streaming-Event ffcr Christine McVieDiskussion 20252f2026Wahrscheinlicher zentraler Standort: UK oder USA, ffcr Deutschland wohl via Stream oder Kino
Chart-Statistik Deutschland"Rumours" und Best-of-Sammlungen kehren regelme4dfig in die Charts zurfcckseit 70ern, Peaks bei Jubile4en & viralen TrendsStreaming und Vinyl sorgen ffcr einen Generationenmix in der Fanbasis

He4ufige Fragen zu Fleetwood Mac

Wer sind aktuell fcberhaupt noch die Mitglieder von Fleetwood Mac?

Historisch gab es viele Besetzungswechsel, aber der Kern, den die meisten Fans mit Fleetwood Mac verbinden, besteht aus Mick Fleetwood (Drums), John McVie (Bass), Stevie Nicks (Gesang), Lindsey Buckingham (Gitarre, Gesang) und Christine McVie (Keyboards, Gesang). In den letzten Tourjahren war Lindsey Buckingham allerdings nicht mehr dabei, stattdessen spielten Neil Finn und Mike Campbell. Nach dem Tod von Christine McVie und den Spannungen rund um Buckingham ist die Frage nach einer "offiziellen" Besetzung komplexer denn je. Realistisch ist: Sollte es noch ein Projekt unter dem Namen geben, wird es eher als "Fleetwood Mac & Friends" oder in einer klar kommunizierten Special-Besetzung stattfinden.

Kommt Fleetwood Mac 2026 ffcr Konzerte nach Deutschland?

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine offiziell beste4tigten Deutschlandtermine. Auch eine komplette Welttour wurde nicht angekfcndigt. Die gesundheitliche Situation der Bandmitglieder, der Verlust von Christine McVie und die Erfahrungen der letzten Tour sprechen dagegen, dass wir noch einmal eine monatelange Stadionreise erleben. Was aber realistisch bleibt: ein einzelnes, grodf produziertes Event (Tribute, Special-Show, Streaming), das auch ffcr deutsche Fans zuge4nglich gemacht wird. Wenn du keine Ankündigung verpassen willst, lohnt der regelme4ßige Blick auf die offizielle Seite der Band und die Kane4le der grodfen deutschen Veranstalter.

Welche Songs sollte ich unbedingt kennen, wenn ich neu bei Fleetwood Mac einsteige?

Wenn du die Band gerade erst fcber Social Media entdeckt hast, kannst du dir eine Starter-Playlist mit diesen Songs bauen:

  • Dreams – wahrscheinlich der bekannteste Track der Band
  • The Chain – perfekt, um den Gruppensound zu verstehen
  • Go Your Own Way – Lindsey Buckinghams Meisterstfcck
  • Rhiannon und Gypsy – essentielle Stevie-Nicks-Songs
  • Everywhere, Little Lies, Songbird – Christine McVie in Bestform
  • Landslide – emotionaler Akustikklassiker
  • Don27t Stop – Optimismus-Hymne, lange Zeit im US-Wahlkampf genutzt
  • Albatross – frfcher instrumental-Blues-Hit aus der Peter-Green-c4ra

Von dort aus kannst du dich tiefer in die Alben hf6ren – angefangen mit Rumours, Fleetwood Mac (1975), Tusk und Best-of-Compilations.

Warum ist "Rumours" so berfchmt und wird permanent gefeiert?

Rumours ist mehr als nur ein erfolgreiches Rockalbum. Es ist im Grunde ein dramatisches Beziehungsprotokoll in Echtzeit. Als die Songs entstanden, steckten die Bandmitglieder gleichzeitig in Break-ups und Affe4ren: Stevie Nicks und Lindsey Buckingham trennten sich, John und Christine McVie gingen auseinander, und Mick Fleetwood hatte seine eigenen privaten Turbulenzen. All das floss ungefiltert in die Texte. Dass daraus trotzdem, oder gerade deswegen, so einge4ngige und starke Songs entstanden, fasziniert bis heute.

Musikalisch trifft Rumours einen extrem zuge4nglichen Mix aus Rock, Pop und Singer-Songwriter-Elementen. Das Album klingt bis heute erstaunlich frisch, weil die Produktion klar, aber nicht fcberladen ist. Ffcr deutsche Hf6rgewohnheiten, die oft irgendwo zwischen Radio-Pop und Gitarrenrock liegen, ist das eine perfekte Schnittmenge. Kein Wunder, dass das Album immer wieder in Vinyl-Charts und Bestenlisten auftaucht.

Was unterscheidet Fleetwood Mac von anderen Classic-Rock-Bands?

Zum einen der Sound-Mix: Du hast Blues-Wurzeln, Westcoast-Harmonien, Pop-Sensibilite4t und sehr persf6nliche Texte. Zum anderen die starke Rolle der Frauen in der Band. Mit Stevie Nicks und Christine McVie standen hier zwei Songwriterinnen im Zentrum, die eigene Perspektiven eingebracht haben und nicht nur als "Se4ngerinnen" neben einer me4nnlichen Rockfront agierten. Viele Kfcnstlerinnen von heute – von Haim bis Taylor Swift – verweisen genau auf diese Konstellation als pre4gend.

Dazu kommt die ungefilterte Drama-Historie. Bei kaum einer Band sind die internen Konflikte so dokumentiert, besungen und gleichzeitig f6ffentlich reflektiert worden. Das sorgt ffcr eine Tiefe, die weit fcber die fbliche "Sex, Drugs & Rock27n27Roll"-Erze4hlung hinausgeht. Viele junge Hf6rerinnen und Hf6rer finden sich eher in den gebrochenen, ambivalenten Geffchlen dieser Songs wieder als in glatten Heldengeschichten.

Werden noch unverf6ffentlichte Songs oder Demos von Fleetwood Mac erscheinen?

Offiziell angekfcndigt ist aktuell kein neues Studioalbum. Allerdings gilt als sicher, dass im Archiv der Band extrem viel Material liegt: Demos aus den 70ern und 80ern, alternative Takes, Live-Aufnahmen und vermutlich auch Skizzen, in denen Christine McVie eine zentrale Rolle spielt. Die Musikindustrie setzt seit einigen Jahren verste4rkt auf archivbasierte Releases – Deluxe-Editionen, Boxsets, remasterte Live-Mitschnitte.

Ffcr Fleetwood Mac we4re es naheliegend, zu einem Jubile4um oder im Rahmen eines Tribute-Projekts ein kuratiertes Paket zu verf6ffentlichen. Ob das eher in Richtung "Lost Songs" geht oder bekannte Alben mit zuse4tzlichen Sessions erweitert werden, he4ngt von der Strategie der Band und des Labels ab. Viele Fans wfcrden sich vor allem fcber eine respektvolle Aufarbeitung von Christine-McVie-Material freuen, bei der ihre Rolle als Autorin noch klarer dargestellt wird.

Wie kann ich als deutscher Fan die Band heute am besten unterstfctzen?

Natürlich fcber Streams, Vinyl- und Merch-Ke4ufe. Aber im Kern geht es bei einer Band wie Fleetwood Mac inzwischen mehr um Weitergabe als um klassische Fan-Power: Du kannst ihre Musik deinen Freundinnen, deinen Eltern, deinen Geschwistern zeigen, Playlists bauen, ihre Geschichte weitererze4hlen. Genau so haben die Songs den Sprung in die TikTok- und Streaming-Generation geschafft.

Wenn Solo-Konzerte von Stevie Nicks oder anderen Mitgliedern in Europa stattfinden, ist ein Besuch die direkteste Form von Support. Gleichzeitig kannst du bei potenziellen Tribute- oder Streamingprojekten mit deinem Klickverhalten ein Signal senden: Dass sorgfe4ltig produzierte, wfcrdevolle Formate auch 2026 ein Publikum finden, das mehr will als nur schnelle Clips.

Am Ende bleibt: Jede gestreamte Sekunde, jede neu aufgemachte Vinylhfclle, jedes Meme mit einem Mac-Zitat he4lt diese Band im kulturellen Gede4chtnis. Und genau dort gehf6ren sie hin.


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