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Final Fantasy VII Rebirth im Test: Das Blockbuster-Remake, das deine Gaming-Ansprüche neu kalibriert

01.01.2026 - 12:22:25

Du kennst das: Spiele versprechen epische Welten – und liefern dann doch nur Copy-Paste-Open-World und seelenloses Grinden. Final Fantasy VII Rebirth will genau damit brechen: ein Remake, das sich wie eine neue AAA-Serie anfühlt. Aber löst es das Versprechen wirklich ein?

Wenn dir AAA-Games plötzlich egal werden

Du startest ein neues Spiel, die Trailer waren bombastisch, die Reviews wohlwollend. Nach drei Abenden fühlt sich alles gleich an: generische Quests, belanglose Figuren, austauschbare Musik. Du erwischst dich dabei, wie du mehr auf dein Handy schaust als auf den Bildschirm. Die große Emotion bleibt aus.

Gerade Story-lastige AAA-Titel haben ein Problem: Sie sehen besser aus als je zuvor – aber sie berühren dich immer seltener. Du willst das Kribbeln zurück, dieses "Nur noch eine Stunde… ok, noch eine"-Gefühl. Einen Titel, der sich anfühlt wie eine Prestige-Serie, nicht wie eine Checkliste.

Und dann steht da dieser Name im Raum, der seit 1997 als Synonym für Gaming-Magie gilt: Final Fantasy VII. Nostalgie-Falle? Cashgrab? Oder tatsächlich der Versuch, das JRPG-Genre neu zu definieren?

Genau hier kommt das Spiel ins Bild, über das seit Monaten auf Reddit, YouTube und in Foren diskutiert wird – mit Worten wie "emotionaler Overload", "bestes JRPG der letzten Jahre" und "mutigste Story-Entscheidungen überhaupt".

Die Lösung: Final Fantasy VII Rebirth als Serien-Blockbuster zum Selberspielen

Final Fantasy VII Rebirth ist der zweite Teil der groß angelegten Remake-Trilogie von Square Enix. Kein Remaster, kein grafisches Upgrade, sondern eine komplette Neuinterpretation des legendären Originals – mit modernem Kampfsystem, offeneren Gebieten, erweiterten Charakter-Arcs und neuen Story-Twists.

Exklusiv für die PlayStation 5 erschienen, setzt Rebirth direkt nach den Ereignissen von Final Fantasy VII Remake an und schickt dich mit Cloud, Tifa, Aerith, Barret & Co. aus der dystopischen Stadt Midgar hinaus in die weite Welt. Und diese Welt ist alles andere als leere Open-World-Kulisse: Sie wirkt wie ein best-of aus Singleplayer-Blockbustern der letzten Jahre – nur eben mit konsequenter JRPG-DNA.

Das Spannende: Rebirth versucht nicht, einfach das alte Spiel eins zu eins nachzubauen. Stattdessen geht Square Enix (Hersteller: Square Enix Holdings Co. Ltd., ISIN: JP3164630000) volles Risiko: Die Story schreibt an manchen Stellen bewusst gegen deine Erinnerungen an, spielt mit Erwartungen und sorgt dadurch immer wieder für diesen "Moment, was?!"-Effekt, über den die Community auf Reddit und YouTube heiß diskutiert.

Warum gerade dieses Modell? Der Realitäts-Check

Was macht Final Fantasy VII Rebirth im Alltag am Bildschirm anders als andere große Story-Games? Lass uns die Feature-Liste in echte Vorteile übersetzen.

  • Dynamisches Action-Kampfsystem mit ATB-Leiste – Statt stumpfem Button-Mashing bekommst du ein Hybrid-System: Du haust in Echtzeit drauf, baust dabei aber deine "ATB"-Leiste auf, um mächtige Fähigkeiten und Zauber taktisch zu zünden. Ergebnis: Kämpfe, die sich gleichzeitig wuchtig und strategisch anfühlen.
  • Synergie-Attacken zwischen den Charakteren – Neue "Synergy Skills" und "Synergy Abilities" verbinden zwei Figuren zu spektakulären Kombos. Du spürst förmlich, wie dein Team über die Stunden zusammenwächst – nicht nur in Dialogen, sondern im Kampf-Gameplay selbst.
  • Halb-offene Welt statt leerer Open World – Rebirth setzt auf große, aber klar strukturierte Regionen. Du entdeckst Sidequests, Minispiele, Chocobo-Routen und Geheimnisse – ohne dich in endlosem Map-Müll zu verlieren. Weniger FOMO, mehr echtes Entdecken.
  • Extrem starke Charakterzeichnung – Reddit-Threads und Reviews sind sich erstaunlich einig: Die Chemie zwischen Cloud, Tifa, Aerith, Barret und den neu dazukommenden Figuren ist der eigentliche Star. Mehr optionale Dialoge, Lagerfeuer-Momente, Charakterquests – du bleibst, weil du wissen willst, wie sich diese Menschen entwickeln.
  • State-of-the-Art-Inszenierung auf PS5 – 60-fps-Performance-Mode (mit leichten Abstrichen bei der Auflösung) oder schärferer Grafikmodus, cineastische Kamerafahrten, aufwändige Cutscenes und ein Soundtrack, der dich noch Tage später verfolgt. Du bekommst dieses "HBO-Serie in Spielform"-Gefühl.
  • Minispiele & Abwechslung ohne Ende – Vom Kartenspiel "Queen’s Blood" über Chocobo-Rennen bis zu völlig überdrehten Freizeitaktivitäten im Gold Saucer: Rebirth nutzt seine Länge, um dir spielerische Überraschungen zu servieren, die sich nicht wie Filler, sondern wie Bonus-Content anfühlen.
  • Laufzeit mit Substanz – Je nach Spielstil berichten Spieler von 40 bis über 80 Stunden Spielzeit. Wichtig: Der Tenor auf Reddit und YouTube lautet häufig: "Ja, es ist lang – aber es fühlt sich selten wie Zeitverschwendung an."

Auf einen Blick: Die Fakten

Merkmal Dein Nutzen
Plattform Exklusiv für PlayStation 5 – nutzt SSD, DualSense-Features und Grafik-Power voll aus.
Genre Action-JRPG mit Fokus auf Story, Charaktere und taktische Kämpfe – perfekt, wenn du narrative Spiele liebst.
Kampfsystem Echtzeit-Action + ATB-Leiste + Synergie-Attacken – intensive, aber zugängliche Kämpfe mit Tiefgang.
Spielzeit Ca. 40–80+ Stunden, je nach Spielstil – ein vollwertiges Story-Epos statt Wochenend-Titel.
Technik & Grafik Dedizierte PS5-Entwicklung, Performance- und Grafikmodus, detailreiche Gebiete und aufwändige Cutscenes.
Soundtrack Neu arrangierte Klassiker + neue Kompositionen – hohe Gänsehaut-Garantie, vielfach als Highlight gelobt.
Entwickler/Publisher Square Enix (Square Enix Holdings Co. Ltd., ISIN: JP3164630000) – erfahren im großen JRPG-Kino.

Das sagen Nutzer und Experten

Schaut man sich aktuelle Reviews, Reddit-Threads und YouTube-Analysen an, ergibt sich ein ziemlich klares Bild:

  • Story & Charaktere werden gefeiert – Viele Spieler nennen Rebirth "emotionaler" und "mutiger" als den Vorgänger. Besonders gelobt: Wie viel zusätzliche Screentime Nebenfiguren bekommen und wie organisch Beziehungen geschrieben sind.
  • Das Kampfsystem gilt als einer der besten Genre-Mixes – Selbst Action-Skeptiker loben die Balance: Du kannst relativ intuitiv einsteigen, aber auf höheren Schwierigkeitsgraden entfaltet sich enorme taktische Tiefe.
  • Die Vielfalt an Aktivitäten sorgt für "Feierabend-Serien-Feeling" – Viele beschreiben, wie sie nach der Arbeit "nur kurz" ein paar Sidequests oder Minispiele machen wollten – und plötzlich ist Mitternacht. Der Mix aus ernster Hauptstory und verspieltem Nebencontent kommt gut an.
  • Kritikpunkte – Es gibt sie, und sie sollten dich vor dem Kauf interessieren:
    • Einige Regionen wirken technisch inkonsistent (Texturqualität, Pop-in), vor allem im Performance-Modus.
    • Manche Spieler empfinden bestimmte Sidequests als tonal zu albern im Vergleich zur ernsten Hauptstory.
    • Das Spiel erzählt nicht die komplette Geschichte von Final Fantasy VII – der dritte Teil steht noch aus. Wenn du schnelle Abschlüsse liebst, musst du hier Geduld mitbringen.
  • Metakritik – In vielen Testberichten wird Rebirth als "Pflichtprogramm" für JRPG-Fans bezeichnet, teilweise sogar als "Genre-Referenz". Gleichzeitig betonen einige Magazine, dass die volle emotionale Wirkung klar größer ist, wenn du den ersten Teil (Final Fantasy VII Remake) gespielt hast.

Unterm Strich dominiert aber ein Tenor: Rebirth fühlt sich nicht wie ein Lückenfüller der Trilogie an, sondern wie ein eigenständiger Blockbuster, der sich traut, Entscheidungen zu treffen – auch solche, die die Fanbase spalten könnten. Genau das sorgt für Diskussionen und Memes quer durch die Community.

Alternativen vs. Final Fantasy VII Rebirth

Natürlich ist Rebirth nicht das einzige große Story-Spiel auf der PS5. Also: Wo steht es im Marktumfeld?

  • Im Vergleich zu anderen JRPGs wie Tales of Arise oder Persona 5 Royal wirkt Rebirth cineastischer und westlicher inszeniert – dafür traditioneller in seiner Fantasy-Welt. Wenn du Anime-Ästhetik magst, aber AAA-Inszenierung erwartest, sitzt Rebirth ziemlich genau in der Mitte.
  • Im Vergleich zu westlichen Action-RPGs à la Horizon Forbidden West oder God of War Ragnarök bringt Rebirth mehr "Party-Feeling" rein: Du steuerst nicht nur eine Figur, sondern ein ganzes Team, inklusive Builds und Synergien. Dafür ist die Welt stärker in Regionen gegliedert, weniger "ein großer Sandkasten".
  • Preis-Leistungs-Verhältnis – Rebirth startet (wie die meisten AAA-PS5-Titel) im oberen Preissegment. Gegenüber vielen kürzeren Singleplayer-Spielen bekommst du allerdings deutlich mehr Spielzeit und Wiederspielwert (z.B. durch optionale Inhalte, härtere Schwierigkeitsgrade, verpasste Szenen).
  • Nostalgie-Faktor – Kein anderes aktuelles JRPG kombiniert so massiv den Kultstatus eines Originals mit moderner Produktion. Andere Alternativen mögen technisch ähnlich stark sein – aber sie bringen nicht dieses "Ich erlebe einen Klassiker neu"-Gefühl.

Unterm Strich gewinnt Final Fantasy VII Rebirth vor allem dann, wenn du drei Dinge suchst: eine große, zusammenhängende Story über dutzende Stunden, ein Kampfsystem mit Anspruch, das trotzdem nicht überfordert, und Figuren, in die du dich wirklich emotional investierst. Reine Loot-Grinder oder Multiplayer-Fans sind hier allerdings falsch – das ist ein "Lehn dich rein und bleib"-Titel.

Fazit: Lohnt sich der Kauf?

Wenn du mit modernen AAA-Spielen innerlich schon halb abgeschlossen hast, könnte Final Fantasy VII Rebirth genau das Gegenmittel sein. Es ist nicht perfekt – technische Ausreißer und der Fakt, dass die Geschichte noch nicht komplett ist, bleiben valide Kritikpunkte. Aber die Art und Weise, wie Square Enix hier Story, Inszenierung und Gameplay zu einem Serien-Blockbuster zum Selberspielen verbindet, ist beeindruckend.

Du wirst lachen, fluchen, staunen, diskutieren und wahrscheinlich mindestens einmal laut "Das haben sie nicht getan" sagen. Vor allem aber wirst du das Gefühl haben, wieder in einer Welt unterwegs zu sein, in der deine Zeit als Spieler wirklich etwas wert ist.

Wenn du bereit bist, dich für Dutzende Stunden auf eine Gruppe von Figuren einzulassen, die du danach nicht mehr vergessen wirst – wie viel ist dir dieses Gefühl heute noch wert?

@ ad-hoc-news.de