Ernährung, Arthrose-Schmerzen

Ernährung lindert Arthrose-Schmerzen und verbessert Gelenkfunktion

17.01.2026 - 06:54:12

Eine gezielte, entzündungshemmende Ernährung kann Schmerzen bei Arthrose reduzieren und die Beweglichkeit verbessern. Experten sehen sie als zentralen Therapiebaustein.

Eine gezielte Ernährungsumstellung kann bei Arthrose maßgeblich Schmerzen lindern und die Gelenkfunktion verbessern. Aktuelle Erkenntnisse betonen die Bedeutung entzündungshemmender Lebensmittel und einer Gewichtsreduktion.

Für Millionen Betroffene ist der Alltag von Schmerzen geprägt. Die degenerative Gelenkerkrankung gilt als unheilbar, doch die Ernährung rückt als zentraler Therapiebaustein in den Fokus. Experten sind sich einig: Eine bewusste Lebensmittelauswahl kann entzündliche Prozesse reduzieren und die Symptome positiv beeinflussen.

Entzündungshemmende Ernährung im Fokus

Im Zentrum steht die Reduktion von Entzündungen, die zum Knorpelabbau beitragen. Eine Schlüsselrolle spielt Arachidonsäure, eine Omega-6-Fettsäure aus tierischen Produkten wie rotem Fleisch und Wurst. Im Körper wandelt sie sich in entzündungsfördernde Botenstoffe um. Studien zeigen: Weniger Fleischkonsum führt bei Patienten zu weniger Schwellungen und Schmerzen.

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Als Gegenspieler gelten Omega-3-Fettsäuren mit stark entzündungshemmender Wirkung. Reich daran sind:
* Kaltwasserfische wie Lachs und Hering
* Pflanzliche Öle wie Leinöl und Walnussöl

Untersuchungen deuten an, dass regelmäßige Omega-3-Zufuhr die Beweglichkeit verbessert und den Schmerzmittelbedarf senken kann. Die mediterrane Kost mit viel Gemüse, Obst und Fisch gilt daher als optimal.

Antioxidantien und Vitamine als Gelenkschützer

Neben den richtigen Fetten sind Antioxidantien entscheidend. Sie neutralisieren aggressive Sauerstoffmoleküle, die den Knorpel angreifen. Besonders hohe Konzentrationen finden sich in:
* Buntem Gemüse wie Brokkoli und Spinat
* Beeren, Kirschen und Zitrusfrüchten

Bestimmte Vitamine sind für die Knorpelgesundheit unerlässlich. Vitamin C aus Paprika und Brokkoli ist am Kollagenaufbau beteiligt. Vitamin E aus Nüssen wirkt antioxidativ. Gewürze wie Kurkuma und Ingwer enthalten zudem bioaktive Substanzen mit schmerzlindernder Wirkung.

Diese Lebensmittel sollten Arthrose-Patienten meiden

Neben förderlichen existieren auch Lebensmittel, die Entzündungen begünstigen. Gemieden werden sollten:
* Stark verarbeitete Produkte, Fast Food und Süßigkeiten (hoher Zuckerkonsum)
* Rotes Fleisch und Wurstwaren (hoher Arachidonsäure-Gehalt)
* Fettreiche Milchprodukte
* Öle mit hohem Omega-6-Anteil wie Sonnenblumenöl (nur in Maßen)
* Übermäßiger Alkohol

Mehr als nur Ernährung: Gewicht und Bewegung

Eine Ernährungsumstellung ist wesentlich, aber nicht der einzige Faktor. Ein gesundes Körpergewicht ist entscheidend, da jedes überflüssige Kilo die Gelenke belastet. Bereits wenige Kilogramm weniger können zu deutlicher Schmerzlinderung führen.

Zudem spielt Bewegung eine zentrale Rolle. Sie versorgt der Knorpel mit Nährstoffen und stärkt die stützende Muskulatur. Die effektivste konservative Behandlung ist die Kombination aus angepasster Ernährung, Gewichtsmanagement und gelenkschonender Bewegung.

Personalisierte Ansätze in der Forschung

Die Forschung schreitet voran. Künftige Studien konzentrieren sich stärker auf spezifische Mikronährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Nahrungsergänzungsmittel wie Glucosamin und Chondroitin werden auf ihre Wirksamkeit untersucht.

Der Trend geht zu personalisierten Ernährungsstrategien, die auf das individuelle Entzündungsprofil zugeschnitten sind. Die Ernährungsmedizin wird ein immer wichtigerer, wissenschaftlich fundierter Bestandteil der Arthrosetherapie.

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