Dreame, KI-Roboter

Dreame: KI-Roboter erledigt jetzt die gesamte Wäsche

28.01.2026 - 01:51:12

Ein Roboter, der selbstständig schmutzige Wäsche einsammelt, wäscht, trocknet und faltet – diese Vision wurde in Kalifornien Realität. Der chinesische Elektronikriese Dreame Technology hat seinen Embodied AI Laundry Care Robot vorgestellt und damit einen Quantensprung in der Hausautomation angekündigt.

Das Gerät markiert den Übergang von simpler Automatisierung zu echter Autonomie. Anders als intelligente Waschmaschinen, die lediglich auf Befehle warten, übernimmt dieser mobile Roboter den kompletten Prozess. Er navigiert durch die Wohnung, sammelt schmutzige Kleidung ein und sortiert sie mittels KI nach Stoffart und Verschmutzungsgrad. Anschließend belädt er die passende Waschmaschine, transferiert die Wäsche in den Trockner und soll sie am Ende sogar falten können.

„Das System lernt die Gewohnheiten des Haushalts und passt sich an“, so die Vision des Herstellers. Kern der Technologie ist ein bionischer Roboterarm, der mit sensiblen Algorithmen die Bewegungen menschlicher Hände nachahmt. Ein multimodales Sensorsystem aus Kameras und Tastsensoren ermöglicht es dem Roboter, Stoffe zu identifizieren und schonend zu behandeln.

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Strategischer Vorstoß auf den US-Markt

Die Präsentation im Silicon Valley ist ein gezielter Schachzug. Dreame, hierzulande vor allem durch seine Saugroboter bekannt, will sich als Innovationsführer im hart umkämpften Smart-Home-Markt positionieren. Der Wäsche-Roboter kommt nicht unvorbereitet: Er erhielt bereits auf der CES 2026 in Las Vegas einen „Best of“-Award, was die Erwartungen vor dem Launch zusätzlich anheizte.

Mit der Veranstaltung unter dem Motto „Beyond Smart“ zeigte das Unternehmen sein ganzes Ökosystem-Programm. Neben dem Wäscheroboter präsentierte Dreame auch eine Weltneuheit im Klimabereich: die X-Wind Dual Robotic Arm Air Conditioner. Die Botschaft ist klar: Die Zukunft gehört nicht einzelnen Gadgets, sondern einer voll integrierten, autonomen Hausumgebung.

Embodied AI: Die nächste Stufe der Haushaltsrobotik

Die Einführung markiert einen Meilenstein für die gesamte Branche. Bisher blieb „embodied AI“ – also KI, die einen physischen Körper hat und mit der Umwelt interagiert – oft auf Forschungslabore oder Industriehallen beschränkt. Dreames Produkt gehört zu den ersten kommerziellen Systemen, die einen kompletten Haushaltsablauf von Anfang bis Ende autonom bewältigen sollen.

Der Trend war auf der CES unübersehbar: Viele Hersteller zeigten humanoide Roboter und intelligente Assistenten für den praktischen Einsatz. Der Unterschied liegt im Sprung von der Einzelaufgabe zur allgemeinen Interaktion. Ein Saugroboter reinigt einen Boden. Ein Wäscheroboter muss hingegen verschiedene Objekte erkennen, greifen, navigieren und komplexe Entscheidungen treffen – eine deutlich anspruchsvollere Herausforderung.

Wann kommt der Robo-Butler nach Europa?

Konkrete Angaben zum Preis oder einem Verkaufsstart in Europa machte Dreame noch nicht. Die Präsentation ist jedoch ein starkes Signal: Die Ära des wirklich hilfreichen Haushaltsroboters rückt näher. Der Erfolg wird davon abhängen, ob die Technologie zuverlässig funktioniert, sich einfach in bestehende Haushalte integrieren lässt und ihr Versprechen von gesparter Zeit tatsächlich einlöst.

Die Vision eines Zuhauses, in dem lästige Arbeiten von intelligenten Begleitern erledigt werden, wandert damit endgültig aus dem Reich der Science-Fiction in die Realität. Mit seinem ambitionierten Vorstoß positioniert sich Dreame als einer der Architekten dieser Zukunft.

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