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New York: Erholung - Keine Eskalation bei Trump-Rede in Davos

21.01.2026 - 17:30:07

Donald Trump hat am Mittwoch die Aktien-Anleger mit seiner Rede auf dem Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos etwas beruhigt.

Gewalt in der Grönland-Frage schloss der US-Präsident aus. An seinen Plänen, dass zum Schutz der Welt die USA Grönland übernehmen müsse, hielt er jedoch fest.

Nach ihren deutlichen Vortagesverlusten gingen die US-Börsen mit der Rede Trumps auf Erholungskurs und bauten die Gewinne im Verlauf aus. Zuletzt legte der Leitindex Dow Jones Industrial US2605661048 um 0,92 Prozent auf 48.934 Punkte zu. Der von Tech-Werten geprägte Nasdaq 100 US6311011026 zog um 1,33 Prozent auf 25.320 Zähler an. Für den marktbreiten S&P 500 US78378X1072 ging es um 1,04 Prozent auf 6.868 Zähler hinauf.

Neben Trump in Davos setzten am Aktienmarkt Unternehmen mit Quartalszahlen Akzente. Der Streamingdienst Netflix US64110L1061 enttäuschte die Anleger, die Papiere rutschten um 4,6 Prozent ab.

Der Pharma- und Konsumgüterhersteller Johnson & Johnson US4781601046 überzeugte hingegen. Doch Anleger nahmen nach dem starken Lauf der Aktien Gewinne mit, das Minus belief sich auf 1,2 Prozent. Händler verwiesen zudem auf eine ungünstige Entwicklung in einem Rechtsstreit als Belastungsfaktor.

Auf dem höchsten Stand seit vier Jahren setzten die Aktien des US-Chipherstellers Intel US4581401001 auch am Mittwoch ihre jüngste Rally mit einem Plus von 11 Prozent fort. Am Vortag hatten bereits positive Analystenkommentare Auftrieb gegeben. Am Donnerstag legt der Konzern nach US-Börsenschluss die Zahlen für das Schlussquartal 2025 vor

Für die Anteile von Halliburton US4062161017 ging es um 4,3 Prozent nach oben, nachdem der Ölindustrie-Dienstleister für das vierte Quartal mit seinem Gewinn die Analystenschätzungen übertroffen hatte.

Die Titel von Kraft Heinz US50076Q1067 fielen um 5 Prozent. Wie aus einer Pflichtmitteilung des Lebensmittelunternehmens hervorgeht, könnte die Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway US0846707026 bald einen Teil oder die gesamte Beteiligung an dem Ketchup-Hersteller verkaufen.

@ dpa.de

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