Dogecoin, Verblasste

Dogecoin: Verblasste Hoffnungen?

30.01.2026 - 10:54:32

Dogecoin verliert deutlich an Wert und durchbricht wichtige Unterstützungszonen. Auslöser sind eine breite Marktkorrektur nach dem Fed-Beschluss, massive Liquidierungen und regulatorische Unsicherheiten in den USA.

Der Markt für Kryptowährungen steht unter erheblichem Druck – und Dogecoin bekommt das deutlich zu spüren. Der Memecoin fällt am Freitag um rund 7 Prozent auf 0,115 US-Dollar und durchbricht dabei wichtige Unterstützungszonen. Auslöser ist eine breitere Marktkorrektur, die von Bitcoin-Schwäche und der jüngsten Zinsentscheidung der US-Notenbank befeuert wird.

Massenliquidierungen nach Fed-Entscheidung

Die Federal Reserve hat die Leitzinsen unverändert bei 3,50 bis 3,75 Prozent belassen – eine Entscheidung, die risikobehaftete Assets unter Druck setzt. Dogecoin rutschte innerhalb weniger Tage von 0,127 Dollar auf aktuell 0,115 Dollar ab.

Die Konsequenz: Im Derivatemarkt wurden über die letzten 24 Stunden Long-Positionen im Wert von rund 6,27 Millionen Dollar ausgelöscht. Der gesamte Kryptomarkt verzeichnete Liquidationen von 509 Millionen Dollar – ein Anstieg von 57 Prozent gegenüber dem Vortag.

Beim Handelsvolumen zeigt sich ein gespaltenes Bild: Während das Spot-Volumen um 13 Prozent auf 1,16 Milliarden Dollar zurückging, explodierten die Futures-Umsätze auf einzelnen Plattformen um über 10.000 Prozent – ein Zeichen für extreme Volatilität und spekulative Wetten.

Großinvestoren ziehen sich zurück

Besonders auffällig: Die Aktivität großer Marktteilnehmer ist nahezu zum Erliegen gekommen. Transaktionen über eine Million Dollar – sogenannte Whale-Transfers – brachen innerhalb von vier Wochen um 94,6 Prozent ein. Statt 109 Transaktionen wurden zuletzt nur noch 6 verzeichnet.

Dieser massive Rückzug signalisiert Zurückhaltung bei institutionellen oder kapitalstarken Akteuren. Sie warten offenbar auf klarere Marktbedingungen, bevor sie wieder einsteigen.

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Regulierung als Unsicherheitsfaktor

Parallel zur Kurskorrektur sorgt die Regulierungsdebatte in den USA für zusätzliche Verunsicherung. Der Agrarausschuss des Senats verabschiedete am 29. Januar den sogenannten „Clarity Act“ – ein Gesetz, das der CFTC Aufsicht über digitale Vermögenswerte übertragen soll.

Doch die Abstimmung verlief entlang der Parteigrenzen. Demokraten verweigerten ihre Zustimmung und kritisierten fehlende Regelungen für dezentrale Finanzdienstleistungen. Zusätzlich deutete SEC-Chef Paul Atkins mögliche Verzögerungen bei regulatorischen Ausnahmen für Krypto-Unternehmen an – auch wegen Widerstand aus der traditionellen Finanzbranche.

Technischer Ausblick

Aus charttechnischer Sicht hat sich die ehemalige Unterstützung bei 0,1218 Dollar nun in einen Widerstand verwandelt. Die aktuelle Marke bei 0,115 Dollar gilt als kritisch: Ein nachhaltiger Bruch könnte weitere Verluste in Richtung 0,108 bis 0,10 Dollar eröffnen. Für eine Erholung müsste Dogecoin zunächst die 0,122-Dollar-Marke zurückerobern und anschließend den Widerstand um 0,133 Dollar ins Visier nehmen.

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