Digitales, Wichtige

Digitales Österreich: Wichtige Verwaltungsportale am Wochenende offline

24.01.2026 - 01:01:12

Geplante Wartungsarbeiten am Bundesrechenzentrum führen am Wochenende zu umfangreichen Einschränkungen bei zentralen digitalen Verwaltungsdiensten wie FinanzOnline.

Österreichs digitale Verwaltung steht am Wochenende still. Umfassende Wartungsarbeiten im Bundesrechenzentrum legen zentrale E-Government-Dienste lahm.

FinanzOnline und Co.: Diese Portale sind betroffen

Die Ausfälle betreffen die wichtigsten Säulen des digitalen Staats. Das Steuerportal FinanzOnline ist am Samstag, dem 24. Januar, von 9 bis voraussichtlich 20 Uhr komplett abgeschaltet. Das zentrale Bürgerportal oesterreich.gv.at meldet während des gesamten Wochenendes vereinzelte Störungen. Auch JustizOnline ist von Samstag 6 Uhr bis Sonntag 23 Uhr nur eingeschränkt verfügbar. Selbst die Incoming-Plattform der Finanzmarktaufsicht (FMA) fällt am Samstagvormittag für zwei Stunden aus.

Für Unternehmen bedeutet das: Das Unternehmensserviceportal (USP) als zentraler Zugang zu Behörden ist ebenfalls beeinträchtigt. Keine Steuererklärung, keine Kontenabfrage, keine digitalen Amtsgänge – der digitale Behördengang steht praktisch still.

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Warum die komplette Abschaltung nötig ist

Hintergrund sind fundamentale Arbeiten an der Kerninfrastruktur. Netzwerke, Server und Datenbanken im Bundesrechenzentrum werden gewartet und upgedatet. Das Ziel: mehr Stabilität, mehr Sicherheit, bessere Performance. Österreichs E-Government-Infrastruktur gehört zu den fortschrittlichsten in Europa und verarbeitet täglich immense Mengen sensibler Daten. Regelmäßige, intensive Wartung ist der Preis für diese Zuverlässigkeit.

Die Konzentration auf ein Wochenende ist eine bewusste Entscheidung. So sollen die Auswirkungen auf den Geschäftsalltag von Unternehmen und Bürgern minimiert werden. Die Transparenz der Ankündigung – direkt auf den Login-Seiten der Portale – ermöglicht eine vorausschauende Planung.

Das raten die Behörden den Nutzern

Die Empfehlung ist klar: Zeitkritische Online-Amtgänge sollten vor Freitagabend oder erst wieder ab Montagmorgen erledigt werden. Das gilt besonders für Unternehmer, die steuerliche Fristen einhalten müssen. Nach Abschluss der Arbeiten am späten Sonntagabend sollen alle Dienste wieder vollständig und mit optimierter Leistung zur Verfügung stehen.

Der geplante Stillstand zeigt einerseits die fortschreitende Digitalisierung des öffentlichen Sektors. Andererseits unterstreicht er, welch komplexe Technologie hinter den einfachen Klicks steckt – und dass diese Pflege und Modernisierung braucht, um sicher und verfügbar zu bleiben. Ein notwendiges Übel für einen digitalen Staat, der funktionieren soll.

@ boerse-global.de