Digitale Informationsflut: So schützt die Nachrichten-Diät die Psyche
20.01.2026 - 22:09:12Doomscrolling macht krank
Das zwanghafte Konsumieren schlechter Schlagzeilen, bekannt als Doomscrolling, fördert Angst und depressive Verstimmungen. Unser Gehirn schenkt negativen Informationen evolutionär bedingt mehr Aufmerksamkeit. In der digitalen Welt verzerrt dieser „Negativity Bias“ jedoch unsere Wahrnehmung.
* Eine BAuA-Studie zeigt: Jeder fünfte Beschäftigte fühlt sich am Arbeitsplatz von der Informationsflut überlastet.
* Eine Umfrage aus dem Jahr 2024 ergab: Die Hälfte aller Internetnutzer fühlt sich von der Nachrichtenmenge überfordert.
Die ständige Konfrontation mit Krisen ohne Handlungsmöglichkeit kann zu Stress, Schlafstörungen und einem Gefühl der Hilflosigkeit führen. Social-Media-Algorithmen verstärken das Problem, indem sie Nutzer in einer Filterblase aus beunruhigenden Inhalten gefangen halten.
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Optimismus lässt sich trainieren
Die gute Nachricht: Optimismus ist keine angeborene Eigenschaft, sondern eine trainierbare Fähigkeit. Sie ist zentral für die psychische Resilienz, also die Widerstandskraft. Die positive Psychologie setzt hier mit konkreten Techniken an:
* Dankbarkeitstagebücher führen
* Den Fokus bewusst auf Lösungen statt auf Probleme lenken
* Negative Gedanken kognitiv umdeuten
Durch dieses Training entwickelt man eine zuversichtlichere Grundhaltung. Diese hilft nicht nur beim Stressmanagement, sondern stärkt auch den Glauben an die eigene Handlungsfähigkeit.
So gelingt die positive Medien-Diät
Die Umstellung auf einen gesünderen Nachrichtenkonsum erfordert neue Gewohnheiten. Experten empfehlen praktische erste Schritte:
* Push-Benachrichtigungen deaktivieren: Stoppen Sie den ständigen Strom an Alerts.
* Feste Konsumzeiten festlegen: Legen Sie bewusste Zeiten für Nachrichten fest, statt den ganzen Tag passiv berieselt zu werden.
* Scrolling vor dem Schlaf vermeiden: Dies schützt die Schlafqualität.
* Auf konstruktiven Journalismus setzen: Dieser zeigt nicht nur Probleme, sondern auch Lösungsansätze und positive Entwicklungen auf.
Studien deuten darauf hin, dass konstruktive Nachrichten das Engagement fördern und negative Emotionen reduzieren können – besonders bei jüngeren Zielgruppen.
Ein Signal an die Medienlandschaft
Die wachsende Nachrichtenvermeidung ist weniger Desinteresse als vielmehr ein Akt des Selbstschutzes. Die Herausforderung für den Journalismus der Zukunft wird darin bestehen, Formate zu entwickeln, die informieren, ohne zu überfordern. Lösungsorientierte Ansätze gewinnen an Bedeutung, da sie dem Bedürfnis nach Wirksamkeit und Perspektive entsprechen.
Die Hinwendung zur Nachrichten-Diät spiegelt einen breiteren Trend wider: das wachsende Bewusstsein für mentale Gesundheit in einer digitalisierten Welt.


