DiGA-Reform, Therapieerfolg

DiGA-Reform: Ab heute zählt nur noch messbarer Therapieerfolg

01.01.2026 - 02:53:12

Eine neue Gesetzesreform verknüpft die Vergütung digitaler Gesundheitsanwendungen direkt mit ihrem therapeutischen Erfolg. Dies fördert evidenzbasierte Lösungen und treibt die Marktkonsolidierung voran.

Ab heute müssen digitale Gesundheits-Apps ihren Nutzen beweisen. Die entscheidende Reform des Digital-Gesetzes (DigiG) tritt in Kraft und verknüpft die Vergütung direkt mit dem Therapieerfolg. Besonders für die Behandlung kognitiver Störungen eröffnet das neue Perspektiven.

Mindestens 20 Prozent des Preises einer Digitalen Gesundheitsanwendung (DiGA) sind jetzt an ihren nachgewiesenen Erfolg gekoppelt. Hersteller müssen fortlaufend Daten liefern, die den therapeutischen Nutzen im Alltag belegen. Für Apps gegen kognitive Beeinträchtigungen bedeutet das: Einfache Gedächtnisübungen reichen nicht mehr aus.

Anzeige

Viele Menschen bemerken, dass einfache Gedächtnisübungen im Alltag kaum helfen. Der kostenlose Report „Gehirntraining leicht gemacht“ zeigt 7 wissenschaftlich begründete Strategien, 11 alltagstaugliche Übungen und einen kurzen Selbsttest, mit denen Sie Konzentration und Merkfähigkeit gezielt steigern können – praxisnah, auch für Ältere. Nutzen Sie die Methoden, bevor leichte Defizite sich verfestigen. Jetzt kostenlosen Report „Gehirntraining leicht gemacht“ anfordern

Harte Evidenz statt vager Versprechen

Der Gesetzgeber fordert nun harte Evidenz. Das zwingt Entwickler, präzise Biomarker und Leistungsparameter in ihre Software zu integrieren. Anwendungen, die nachweislich das Fortschreiten kognitiver Defizite verlangsamen, können sich so klar vom unregulierten Markt abheben. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) wird zum Wächter der evidenzbasierten digitalen Medizin.

Branchenbeobachter sehen darin eine große Chance. Die „Wildwest-Phase“ digitaler Gesundheitsangebote ist damit endgültig vorbei. Die Akzeptanz bei Ärzten soll durch vertrauenswürdige Qualitätsnachweise steigen.

KI wird zum entscheidenden Faktor

Die technologische Antwort auf die neuen Anforderungen heißt Künstliche Intelligenz. Auf dem „Future DiGA Summit“ Ende letzten Jahres stand das Motto „KI @ DiGA“ bereits im Mittelpunkt. Die nächste Generation digitaler Helfer geht weit über statische Trainingsprogramme hinaus.

Bei kognitiven Störungen setzen neue Entwicklungen auf adaptive Algorithmen. Diese KI-Systeme analysieren das Nutzerverhalten in Echtzeit. Sie passen Schwierigkeitsgrad und Art der Übung individuell an das tagesaktuelle Leistungsvermögen an. Solche personalisierten Ansätze gelten als Schlüssel, um Patienten wirksam zu fördern, ohne sie zu überfordern.

Markt konsolidiert sich schlagartig

Der Markt reagierte bereits vor dem Stichtag. Das DiGA-Verzeichnis des BfArM wurde am 30. Dezember noch einmal aktualisiert. Diese Bereinigung deutet auf eine schnelle Konsolidierung hin.

Prominentes Beispiel: Die Mental-Health-App MindDoc wurde zum Jahreswechsel aus dem Verzeichnis genommen. Solche Bewegungen zeigen den Selektionsdruck. Für Patienten bedeutet das langfristig mehr Sicherheit, dass verschriebene Apps aktuellen Standards entsprechen. Digitale Pflegeanwendungen (DiPA) für Demenzpatienten rücken 2026 stärker in den Fokus.

Was kommt 2026?

Das Jahr startet mit weiteren Meilensteinen für die digitale Gesundheit:
* Die elektronische Verordnung (eVerordnung) für DiGA wird in der ersten Jahreshälfte erwartet. Der Weg zum Arzt für ein Papierrezept entfällt.
* Die Verknüpfung von DiGA mit der elektronischen Patientenakte (ePA) wird neue Möglichkeiten für das Monitoring von Krankheitsverläufen schaffen.

Die digitale Medizin wird erwachsen – messbar, sicher und intelligent. Die Weichen für ein vernetztes Gesundheitsjahr 2026 sind gestellt.

Anzeige

PS: Wenn Sie den neuen DigiG-Regelungen folgen und Therapieerfolg messbar machen wollen, kann zusätzliches, leicht anwendbares Gehirntraining Patienten und Angehörigen helfen. Der Gratis-Report erklärt, wie kurze Übungen, Ernährungs-Tipps und ein Selbsttest Fortschritte sichtbar machen und Demenz-Risiken reduzieren können. Praktische Checklisten erleichtern das regelmäßige Training im Alltag. Gratis-Report mit Übungen, Selbsttest und Checklisten sichern

@ boerse-global.de