Deutschland startet Offensive gegen Android-Bedrohungen
19.01.2026 - 03:02:12Deutschland weitet die Schulungen für Smartphone-Sicherheit massiv aus. Volkshochschulen und Verbraucherschützer reagieren damit auf eine Welle neuer Cybergefahren, die besonders Android-Nutzer treffen. Ziel der Kurse sind Einsteiger und Senioren.
Aktuelle Warnungen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und Berichte über raffinierte Schadsoftware untermauern die Dringlichkeit. Die neuen Angebote sollen praktische Fähigkeiten für den sicheren Umgang mit dem Smartphone vermitteln und wachsender Verunsicherung begegnen.
Viele Android-Nutzer übersehen diese 5 Schutzmaßnahmen – gerade angesichts eines Anstiegs der Android‑Malware um 151 % und einer Zunahme bösartiger SMS um 692 % ist das riskant. Das kostenlose Sicherheitspaket erklärt in leicht verständlichen Schritt‑für‑Schritt-Anleitungen, wie Sie Ihr Gerät sicher einrichten, welche App‑Berechtigungen Sie prüfen sollten und wie Sie Banking, WhatsApp und kontaktloses Bezahlen schützen – ideal für Einsteiger und Senioren. Gratis‑Sicherheitspaket für Android jetzt anfordern
Warum die Gefahr für Android so groß ist
Die Bedrohungslage hat sich dramatisch verschärft. Sicherheitsexperten warnen vor immer neuen Angriffsmethoden:
* Die NFC-Malware „Ghost Tap“ manipuliert kontaktlose Bezahlvorgänge aus der Ferne.
* Der Banking-Trojaner „Wonderland“ übernimmt Bankzugänge und fängt SMS zur Zwei-Faktor-Authentifizierung ab.
Diese Vorfälle sind Teil eines alarmierenden Trend: Im ersten Halbjahr 2025 stieg die Menge an Android-Malware um 151 Prozent. Bösartige SMS-Nachrichten nahmen sogar um 692 Prozent zu.
Ein weiteres Problem ist die geringe Update-Disziplin. Viele Android-Smartphones laufen mit veralteten Betriebssystemen, für die es keine Sicherheitsupdates mehr gibt. Das BSI stufte Mitte Januar 2026 eine kritische Lücke in Google Pixel-Geräten als „hoch“ gefährlich ein.
So schulen VHS-Kurse den Selbstschutz
Die Volkshochschulen reagieren mit einer bundesweiten Ausweitung ihrer Digitalkurse. Die Präventionsangebote richten sich gezielt an Einsteiger und die Generation 55+. In praxisnahen Workshops lernen Teilnehmer:
* Das sichere Einrichten des Geräts.
* Die Installation von Apps nur aus dem offiziellen Google Play Store.
* Das kritische Prüfen von App-Berechtigungen.
* Das Erkennen von Phishing-Versuchen in E-Mails und SMS.
* Die Erstellung starker Passwörter und die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung.
Ein zentrales Thema ist die Wichtigkeit regelmäßiger Software-Updates, um bekannte Lücken zu schließen. Die Kurse sollen Berührungsängste abbauen und grundlegendes Sicherheitswissen vermitteln.
Digitale Aufklärung wird zur Gemeinschaftsaufgabe
Die VHS-Offensive ist Teil eines größeren gesellschaftlichen Ansatzes. Sie ergänzt Initiativen wie den „DigitalPakt Alter“ des Bundesfamilienministeriums. Projekte wie der „Digitale Engel“ oder der „Digital-Kompass“ bieten ebenfalls kostenlose Unterstützung, besonders in ländlichen Regionen.
Experten von BSI und Verbraucherzentralen betonen: Technische Lösungen allein reichen nicht aus. Der informierte und wachsame Nutzer bleibt die effektivste Verteidigung. Die Kooperation von Bildung, Verbraucherschutz und Sicherheitsbehörden soll der Professionalisierung der Cyberkriminalität eine aufgeklärte Nutzerschaft entgegensetzen.
Können solche Kurse mit der rasanten Entwicklung der Bedrohungen Schritt halten? Die Digitalisierung wird weitere Risiken bringen, etwa durch Künstliche Intelligenz oder das Internet der Dinge. Die aktuellen Angebote sind daher ein erster, wichtiger Schritt. Die hohe Nachfrage deutet auf einen weiteren Ausbau von Präsenz- und Online-Formaten hin.
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