Demenz-Prävention, Risiko

Demenz-Prävention: So senken Sie Ihr Risiko deutlich

17.02.2026 - 23:52:12

Die Weltgesundheitsorganisation identifiziert zwölf Handlungsfelder zur Demenzprävention. Ein aktiver Lebensstil mit Bewegung, geistiger Herausforderung und gesunder Ernährung bietet den wirksamsten Schutz.

Demenz ist keine unvermeidliche Folge des Alterns. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen: Ein aktiver Lebensstil und gezielte Vorsorge können das Erkrankungsrisiko erheblich senken. Weltweit leben etwa 50 Millionen Menschen mit Demenz – bis 2050 könnte sich diese Zahl verdreifachen. In Deutschland sind aktuell rund 1,8 Millionen Menschen betroffen.

Da eine Heilung für die meisten Demenzformen noch nicht existiert, gewinnt die Vorbeugung entscheidend an Bedeutung. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat zwölf konkrete Handlungsfelder identifiziert. Die gute Nachricht: Es ist nie zu früh oder zu spät, mit präventiven Maßnahmen zu beginnen.

Herzgesundheit schützt das Gehirn

Ein gesunder Blutkreislauf ist der Schlüssel zu einem gesunden Gehirn. Chronischer Bluthochdruck, hohe Cholesterinwerte und Diabetes Typ 2 schädigen die feinen Blutgefäße im Kopf und erhöhen so das Demenzrisiko deutlich.

Die WHO empfiehlt daher eine konsequente Behandlung dieser Volkskrankheiten als starke Präventionsmaßnahme. Regelmäßige Kontrollen und eine gute medizinische Einstellung von Blutdruck und Blutzucker sind unerlässlich. Experten raten, bereits in mittleren Jahren vorzubeugen, um die Gehirnstruktur langfristig zu schützen.

Bewegung, Geist und Kontakte: Der dreifache Schutz

Körperliche und geistige Aktivität bilden eine entscheidende Säule der Vorsorge. Die WHO empfiehlt mindestens 150 Minuten moderate Bewegung pro Woche. Diese verbessert die Durchblutung und hat einen positiven Einfluss auf die Gehirnstruktur.

Doch auch der Geist will gefordert sein:
* Kognitive Stimulation: Lebenslanges Lernen, Rätsel lösen oder eine neue Sprache erlernen stärken die sogenannte kognitive Reserve. Diese hilft dem Gehirn, altersbedingte Schäden besser auszugleichen.
* Soziale Teilhabe: Soziale Isolation gilt als eigenständiger Risikofaktor. Anregende Gespräche und Kontakte halten das Gehirn fit.

Eine bemerkenswerte Langzeitstudie zeigte: Bereits fünf bis sechs Wochen gezieltes Gehirntraining können das Demenzrisiko noch Jahrzehnte später signifikant senken.

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Ernährung und Hören: Zwei unterschätzte Faktoren

Was auf den Teller kommt, wirkt sich direkt aufs Gehirn aus. Die mediterrane Ernährung – reich an Gemüse, Fisch und Olivenöl – wird mit einem um fast ein Viertel geringeren Demenzrisiko in Verbindung gebracht. Selbst bei genetischer Vorbelastung zeigt diese Ernährungsform eine schützende Wirkung.

Ein oft übersehener Risikofaktor ist unbehandelter Hörverlust. Eine Schwerhörigkeit belastet das Gehirn permanent, da es unvollständige Informationen kompensieren muss. Dies kann zu Überlastung und sozialem Rückzug führen. Die frühzeitige Versorgung mit Hörgeräten gilt daher als effektive Präventionsmaßnahme.

Lebensstil bleibt die wirksamste Waffe

Die Forschung schreitet voran. Neu zugelassene Medikamente wie Leqembi (Lecanemab) können den Krankheitsverlauf im Frühstadium verlangsamen, indem sie Proteinablagerungen im Gehirn reduzieren. Eine Heilung stellen sie nicht dar und sie sind nur für eine spezifische Patientengruppe geeignet.

Damit bleibt die Anpassung des eigenen Lebensstils die wirksamste Strategie. Die Kombination aus körperlicher Fitness, geistiger Herausforderung, gesunder Ernährung und guter medizinischer Versorgung bietet den besten Schutz. Die Gesundheit des Gehirns liegt zu einem großen Teil in den eigenen Händen.

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