Cyberangriffe sind 2026 größtes Geschäftsrisiko für Unternehmen
17.01.2026 - 02:00:12Cybervorfälle stellen für Firmen weltweit das größte Geschäftsrisiko dar. Besonders alarmierend: Künstliche Intelligenz treibt eine neue Welle hochpersonalisierten Betrugs an, die vor allem den deutschen Mittelstand bedroht.
Eine aktuelle globale Risikoanalyse bestätigt, was Sicherheitsexperten lange befürchtet haben: Cybervorfälle rangieren 2026 auf Platz eins der Geschäftsbedrohungen. Noch dramatischer ist der Aufstieg der künstlichen Intelligenz als Risikofaktor – weltweit sprang sie auf den zweiten Platz. In Deutschland wird KI bereits als viertgrößte Gefahr eingestuft, direkt nach Betriebsunterbrechungen und regulatorischen Änderungen.
Besonders verwundbar sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Sie verfügen oft nicht über die finanziellen und personellen Ressourcen großer Konzerne, um sich gegen die ausgefeilten Angriffe zu wappnen. Genau das macht sie zum lukrativen Ziel für Kriminelle.
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Deepfakes und KI-Phishing: Die neue Angriffsqualität
Die Art der Angriffe hat sich fundamental gewandelt. Statt grober Phishing-Mails generieren KI-Systeme nun tausende maßgeschneiderte Nachrichten, die kaum von echten zu unterscheiden sind. Der Security-Anbieter KnowBe4 verzeichnete bereits im Dezember 2025 einen Anstieg von Deepfake-Vorfällen um 32 Prozent.
Diese gefälschten Video- oder Audioaufnahmen werden genutzt, um in Telefonaten oder Videokonferenzen die Identität von Vorgesetzten vorzutäuschen. Ein Bericht von Entrust zeigt das Ausmaß: 2025 stand jeder fünfte biometrische Betrugsversuch im Zusammenhang mit solchen Angriffen. Die KI senkt die Einstiegshürde für Kriminelle und demokratisiert so hochentwickeltes Social Engineering.
Der Mensch bleibt das schwächste Glied
Trotz aller Technologie zielen die Angreifer weiterhin auf den Faktor Mensch. Eine KnowBe4-Studie betont, dass sich Kriminelle gezielt das Verhalten von Mitarbeitern zunutze machen. Die Taktiken werden dabei immer raffinierter: E-Mails werden mit gefälschten Anrufen oder Messenger-Nachrichten kombiniert, um Druck aufzubauen und Misstrauen zu zerstreuen.
Gleichzeitig schafft die eigene Nutzung von KI-Tools neue Risiken. Die Studie verzeichnete einen Anstieg sicherheitsrelevanter Vorfälle im Zusammenhang mit KI-Anwendungen um 43 Prozent innerhalb eines Jahres. Neue Technologien bedeuten also auch neue Angriffsflächen – besonders wenn Mitarbeiter nicht für die Gefahren sensibilisiert sind.
Mittelstand braucht neuen Sicherheitsansatz
Klassische Firewalls und Virenscanner reichen gegen KI-gestützte Angriffe nicht mehr aus. Experten fordern einen Strategiewechsel: Weg von rein technischer Abwehr, hin zu einem integrierten Ansatz, der die „menschliche Firewall“ stärkt.
KnowBe4 reagierte bereits Ende 2025 mit speziellem Deepfake-Training für Mitarbeiter. Es geht darum, ein tiefes Sicherheitsbewusstsein in der Unternehmenskultur zu verankern. Jeder Mitarbeiter muss die Taktiken der Angreifer erkennen und zur aktiven Verteidigungslinie werden.
Proaktive Verteidigung wird zur Überlebensfrage
Die Entwicklung der KI-Technologien wird weiter rasant voranschreiten – und mit ihr die Cyberangriffe. Für KMU ist proaktives Handeln jetzt entscheidend. Dazu gehören Investitionen in moderne, KI-gestützte Abwehrsysteme, vor allem aber die kontinuierliche Schulung der Belegschaft.
Regelmäßige Phishing-Simulationen und Trainings zu KI-Vishing müssen zum Standard werden. Unternehmen, die ihre Mitarbeiter nicht auf diese neue Bedrohungsgeneration vorbereiten, setzen Daten, Finanzen und Reputation aufs Spiel. In der Ära der KI-Kriminalität ist eine starke Sicherheitskultur kein Nice-to-have mehr, sondern essenziell für den Geschäftserfolg.
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