Copilot+ PCs: KI-Hardware wartet auf den Durchbruch
19.01.2026 - 02:57:11Microsofts KI-PCs liefern beeindruckende Rechenleistung, doch die revolutionären Workflows lassen auf sich warten. Die Hardware ist da, die Software muss nachziehen.
Die neuen Copilot+ PCs von Microsoft versprechen, die Produktivität durch lokale KI zu revolutionieren. Benchmarks zeigen bis zu fünffache Leistung gegenüber fünf Jahre alten Geräten. Doch im Alltag von Unternehmen und Privatanwendern entfalten die mächtigen NPU-Chips ihr volles Potenzial noch nicht. Steht die Branche vor einem KI-Durchbruch oder einer Marketing-Enttäuschung?
Leistungssprung durch spezielle KI-Chips
Im Kern der Diskussion stehen interne Benchmarks von Microsoft aus dem Sommer 2025. Sie zeigen: Top-Copilot+ PCs sollen in Tests wie Cinebench 2024 nicht nur deutlich schneller sein als alte Windows-Rechner, sondern teilweise auch einen MacBook Air mit M4-Chip übertreffen.
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Dieser Sprung kommt nicht nur von schnelleren Prozessoren. Entscheidend ist die Integration leistungsstarker NPUs (Neural Processing Units). Für das “Copilot+”-Label ist eine NPU mit mindestens 40 Billionen Operationen pro Sekunde Pflicht. Diese Spezialchips verarbeiten KI-Aufgaben lokal auf dem Gerät – das senkt Latenzen und erhöht die Datensicherheit.
Kritiker merken jedoch an: Der Vergleich mit fünf Jahre alter Hardware zeigt vor allem den normalen Fortschritt. Ob hier wirklich eine neue KI-Ära beginnt oder nur bessere Technik verkauft wird, bleibt die zentrale Frage.
Die Lücke zwischen Versprechen und Alltag
Microsofts Vision klingt verlockend: Die NPU soll Funktionen wie Recall (durchsuchbare Aktivitäts-Historie), Cocreator in Paint oder Live Captions mit Echtzeit-Übersetzung antreiben. Das Ziel: intuitivere Abläufe, bei denen der PC Bedürfnisse vorhersehen und Routineaufgaben automatisieren kann.
Doch Anfang 2026 klafft eine Lücke. Viele KI-Funktionen gelten bei Early Adoptern noch als experimentell. Selbst der zentrale Copilot-Assistent greift oft auf Cloud-Rechenleistung zurück und nutzt die lokale NPU kaum aus. Die Hardware ist potent, aber die Software, die einen sofortigen Upgrade-Zwang begründen würde, fehlt bisher.
Für wen lohnt der Umstieg also wirklich? Bisher vor allem für Power-User, die von beschleunigter Suche und bestimmten KI-Agents profitieren.
Unternehmen zögern trotz Windows-10-Ende
Für die Wirtschaft sind messbare Effizienzgewinne entscheidend. Eine von Microsoft in Auftrag gegebene Forrester-Studie sieht Potenzial für mehrere eingesparte Arbeitsstunden pro Woche. Zudem punkten die Geräte mit Sicherheitsfeatures wie dem Microsoft Pluton Security Processor.
Das Aus von Windows 10 im Oktober 2025 galt als großer Treiber für Hardware-Updates in Unternehmen. Doch der Umstieg verläuft langsamer als erwartet. Zwar hat sich die Kompatibilität älterer x86-Programme auf den anfänglichen ARM-Geräten verbessert. Dennoch warten IT-Entscheider auf einen klaren Return on Investment – nicht nur durch schnellere Chips, sondern durch echte, KI-getriebene Workflow-Revolutionen.
Ausblick: 2026 als entscheidendes Jahr
Der KI-PC-Markt befindet sich im Umbruch. Die Hardware ist mit NPUs über 40 TOPS bei allen großen Herstellern angekommen. Die nächste Chip-Generation von Intel und AMD soll 2026 sogar 80 TOPS oder mehr erreichen.
Die große Herausforderung für Microsoft und die Software-Industrie: Ein Ökosystem zu schaffen, das diese lokale Rechenpower auch voll ausnutzt. Optimisten vergleichen NPUs mit der einstigen Revolution durch GPUs. Doch zunächst muss das aktuelle Versprechen eingelöst werden.
Damit der Copilot+ PC nicht nur als teures Upgrade, sondern als notwendiger Produktivitätssprung gilt, müssen seine KI-Funktionen 2026 von netten Spielereien zu unverzichtbaren Werkzeugen werden. Die Hardware wartet – jetzt ist die Software am Zug.
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