Cadillac, Lyriq

Cadillac Lyriq: Das Elektro-SUV, das sich anfühlt wie Business-Class auf vier Rädern

08.02.2026 - 17:49:58

Stau, Reichweitenangst, Software-Frust: E-Autos sollen die Zukunft sein, fühlen sich aber oft nach Beta-Version an. Der Cadillac Lyriq will genau das brechen – mit Luxus, Ruhe und erstaunlich viel Alltagstauglichkeit. Ist das der Moment, in dem Elektro wirklich erwachsen wird?

Du kennst das Spiel: Du wolltest „endlich elektrisch“ fahren – und landest dann zwischen Kompromissen. Entweder Minimalismus ohne Seele, oder Technik-Overkill mit Software-Bugs. Ladepausen werden zur Geduldsprobe, Innenräume wirken wie vergrößerte Smartphones, und angeblich „premium“ fühlt sich eher nach Versuchslabor an.

Was fehlt, ist dieses Gefühl: Tür zu, Welt aus. Ruhe, Raum, Souveränität – ohne dass du dich durch Untermenüs kämpfst oder jede Langstrecke minutiös planen musst.

Genau hier setzt der Cadillac Lyriq an. Ein vollelektrisches Luxus-SUV, das nicht schreit „Tech-Gadget!“, sondern flüstert: „Setz dich, ich mach den Rest.“

Die Lösung: Ein Elektro-Luxus-SUV, das nicht nach Verzicht riecht

Der Cadillac Lyriq ist Cadillacs erster großer Schritt in eine vollelektrische Zukunft – gebaut auf GMs Ultium-Plattform. Und man spürt: Hier wollte niemand einfach nur „auch ein E-Auto“ bauen. Hier geht es um Statement.

Typische Kritikpunkte an E-SUVs – zu laut, zu hart, zu digital, zu wenig Charakter – adressiert der Lyriq mit einer klaren Idee: Elektro als Ruhepol. Große Reichweite, viel Platz, luxuriöser Innenraum, dazu ein Design, das eher an Concept Cars erinnert als an Familien-Kombi.

In Datenblättern liest du von rund 314–325 Meilen EPA-Reichweite (je nach Version), ultraschnellem DC-Laden, bis zu über 500 PS Systemleistung (AWD-Variante) und einem gigantischen 33-Zoll-LED-Display, das sich quer über das Cockpit zieht. In der Praxis heißt das: weniger Planungsstress, mehr „einsteigen und los“.

Warum gerade dieses Modell? Der Realitäts-Check

Was macht der Lyriq im Alltag wirklich anders? Ein Blick auf die Features – übersetzt in das, was sie für dich bedeuten:

  • Reichweite, die deinen Alltag entstresst: Mit einer EPA-Reichweite von über 300 Meilen (rund 480+ km, je nach Konfiguration) kannst du viele Pendel- und Wochenendstrecken fahren, ohne jeden Abend zu laden. Für dich heißt das: weniger App-Check, mehr Spontanität.
  • Ultium-Plattform = ruhiges, stabiles Fahrgefühl: Die Batterie liegt im Fahrzeugboden, tief und breit. Resultat: niedriger Schwerpunkt, souveränes Handling, vor allem in Kurven und auf der Autobahn. Statt Schiffschaukel-Effekt: gelassene Stabilität.
  • 33-Zoll-LED-Display als Kommandozentrale: Das gewölbte Display wirkt wie ein durchgehendes Glasband. Navigation, Medien, Fahrinfos – alles gestochen scharf. Der Clou: Es sieht nach Zukunft aus, ohne dich mit tausend Unterpunkten zu erschlagen.
  • Android Auto & Apple CarPlay (kabellos in neueren Modelljahren): Du musst nicht umlernen, du bringst dein Smartphone-Ökosystem einfach mit. Maps, Spotify, Podcasts – alles wie gewohnt, nur schöner ins Auto integriert.
  • Optionaler Allrad mit kräftiger Beschleunigung: In den AWD-Versionen hast du massig Drehmoment. Ampelstarts werden lächerlich einfach, Überholmanöver auf der Landstraße fühlen sich kurz und mühelos an. Leise, aber sehr bestimmt.
  • Komfortorientiertes Fahrwerk: Nutzerberichte und Tests loben die Ruhe im Innenraum: wenig Windgeräusche, sehr gute Dämmung, entspannte Abstimmung. Das ist das Gegenteil von „Sportmodus um jeden Preis“ – hier geht es um Ankommen statt Anschwitzen.
  • Design, das auffällt – aber nicht anbiedert: Die beleuchtete Front, die klaren Kanten und die markanten Rückleuchten machen den Lyriq zum „Was ist DAS denn?“-Auto auf dem Parkplatz. Kein Raumschiff, sondern moderne Eleganz.

Auf einen Blick: Die Fakten

Merkmal Dein Nutzen
EPA-Reichweite (je nach Version, Stand Herstellerangaben) Weniger Laden, mehr Fahren: viele Tage Pendeln oder ein Wochenendtrip, ohne permanent nach Ladesäulen zu suchen.
Ultium-Batterieplattform von General Motors Tiefer Schwerpunkt, hohes Sicherheitsniveau, zukunftsfähige Architektur – das Fahrverhalten bleibt ruhig und stabil.
Leistung (RWD & AWD-Varianten, laut Cadillac-Spezifikation) Kräftiger Antrieb für souveräne Überholmanöver und entspanntes Reisen, auch voll beladen.
DC-Schnellladen (nach Herstellerangaben hohe kW-Leistung möglich) Kurzpause statt Zwangsaufenthalt: In überschaubarer Zeit genug Energie für viele weitere Kilometer nachladen.
33-Zoll-LED-Display im Cockpit Alle wichtigen Infos im Blick, modernes User Interface, das eher an High-End-Consumer-Elektronik erinnert als an Dienstwagen.
Großzügiger Innenraum mit SUV-Format Platz für Familie, Freunde und Gepäck – ohne das Gefühl, in einer rollenden Sparbüchse zu sitzen.
Assistenzsysteme (je nach Markt und Ausstattung, z.B. erweiterte Fahrassistenz) Mehr Entspannung auf Langstrecken, Unterstützung im Stau und beim Halten der Spur – du fährst, das Auto denkt mit.

Das sagen Nutzer und Experten

Ein Blick in YouTube-Reviews und auf Reddit zeigt ein klares Bild: Der Lyriq überrascht viele, die mit relativ niedrigen Erwartungen an „das erste Elektro-Cadillac“ rangehen.

  • Gelobt wird vor allem der Innenraum: Die meisten Reviewer sprechen von „echtem Luxusgefühl“ – hochwertige Anmutung, ruhige Atmosphäre, reichlich Platz. Das Ambiente wirkt laut vielen Stimmen deutlich wärmer und weniger steril als bei einigen europäischen Premium-Stromern.
  • Fahrkomfort und Geräuschdämmung: Oft genannt als Highlight. Der Lyriq fährt leise, federt angenehm und lädt zum Cruisen ein. Eher Gleiter als Kurvenjäger – und genau das wollen viele Nutzer von einem großen E-SUV.
  • Infotainment und Display: Das 33-Zoll-Panel sorgt für einen regelrechten „Wow“-Moment beim Einsteigen. Positiv hervorgehoben wird, dass das Interface moderner wirkt als bei manchen etablierten Herstellern, ohne unlogisch zu sein. Manche Nutzer wünschen sich jedoch noch feinere Software-Updates und eine noch intuitivere Menüstruktur – typisch für alle modernen E-Autos.
  • Lade- und Reichweitenerfahrung: In realen Tests kommen viele Fahrer zwar etwas unter den offiziellen EPA-Werten heraus (wie bei fast allen E-Autos), berichten aber von ausreichend Reserven für Alltag und Langstrecke. Das Schnellladen wird als solide bis gut bewertet, mit der Einschränkung, dass die Erfahrung stark von der öffentlichen Ladeinfrastruktur abhängt.
  • Kritikpunkte: Teilweise wird über Bedienlogik im Detail, Verfügbarkeit bestimmter Features je nach Markt sowie einzelne Software-Bugs in frühen Baujahren berichtet. Positiv: Viele dieser Punkte wurden laut Community-Kommentaren durch OTA-Updates und Modellpflege bereits verbessert.

Unterm Strich ist der Tenor klar: Der Lyriq wirkt nicht wie „Cadillacs erster Versuch“, sondern wie ein sehr ernstzunehmender Einstieg in das Premium-Elektro-Segment.

Alternativen vs. Cadillac Lyriq

Im direkten Vergleich steht der Cadillac Lyriq auf dem US-Markt typischerweise neben Modellen wie Tesla Model X, Mercedes EQE SUV, BMW iX oder Audi Q8 e-tron. Alle spielen im Feld „groß, elektrisch, gehoben“ – doch sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte.

  • Gegenüber Tesla: Der Lyriq punktet mit klassischerem Luxusgefühl, höherwertiger Haptik und einem Innenraum, der weniger nach Tech-Gadget und mehr nach Lounge wirkt. Dafür hat Tesla in vielen Regionen noch das dichtere Supercharger-Netz – ein Punkt, den du von deinem Ladeverhalten abhängig machen musst.
  • Gegenüber deutschen Premium-SUVs: Mercedes, BMW & Audi sind extrem stark bei Verarbeitung und Fahrdynamik. Der Lyriq kontert mit auffälligerem Design, viel Serienausstattung und einem oft attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis im Verhältnis zu Größe und Luxusgefühl (Stand US-Markt). In Tests wird er häufig als „echte Alternative“ bezeichnet – nicht als Exot.
  • Gegenüber anderen US-E-SUVs: Viele US-Modelle setzen sehr stark auf Utility und weniger auf Eleganz. Der Lyriq schafft eine Balance: ausreichend praktisch, aber klar im Premium-Segment positioniert.

Entscheidend ist: Wenn du ein großes Elektro-SUV suchst, das nicht nur „vernünftig“ ist, sondern beim Einsteigen jedes Mal dieses angenehme „Ja, das ist meins“-Gefühl auslöst, rückt der Lyriq automatisch weit nach oben auf die Shortlist.

Ein wichtiger Kontext: Hinter dem Fahrzeug steht General Motors Co. (ISIN: US37045V1008), einer der größten Automobilkonzerne der Welt. Das bedeutet: globale Entwicklungs-Power, große Plattformstrategie (Ultium) und die klare Ansage, Elektro nicht als Nische, sondern als Kern des künftigen Geschäfts zu sehen.

Fazit: Lohnt sich der Kauf?

Wenn du bislang das Gefühl hattest, Elektroautos seien entweder hypernervöse Tech-Demos oder sterile Reichweiten-Simulatoren, dann ist der Cadillac Lyriq eine spannende Antwort.

Er fährt sich leise, souverän und entspannt. Er sieht von außen aus wie ein Concept Car, von innen wie eine Business-Class-Lounge. Er liefert Reichweite, die deinen Alltag entstresst, ohne dass du jeden Kilometer im Kopf mitrechnest. Und er beweist, dass ein vollelektrisches SUV nicht automatisch wie ein rollender Kühlschrank aussehen muss.

Natürlich bleibt die Frage der Infrastruktur, der persönlichen Fahrprofile und der regionalen Verfügbarkeit – gerade im D-A-CH-Raum ist entscheidend, ob und wann entsprechende Varianten offiziell und in passender Spezifikation angeboten werden. Aber als Blaupause dafür, wie sich Elektro-Luxus im Jahr 2026 anfühlen kann, setzt der Lyriq ein dickes Ausrufezeichen.

Wenn du dir ein Auto wünschst, das jede Fahrt ein kleines Stück Alltag in einen Moment von Ruhe und Kontrolle verwandelt – ist es dann nicht genau das, wonach du eigentlich gesucht hast?

@ ad-hoc-news.de