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Bundesliga Tabelle: Bayern patzt, BVB dreht spät – Wirtz, Kane und Guirassy im Fokus

14.01.2026 - 07:08:00

Bundesliga Tabelle im Fokus: FC Bayern, BVB, Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt liefern ein heißes Wochenende. Musiala, Wirtz, Guirassy und Kane prägen den Spieltag mit Toren, Drama und VAR-Wirbel.

Bundesliga Tabelle unter Strom: Ein Spieltag voller Paukenschläge, spätem Drama und dicken Ausrufezeichen im Meisterschaftsrennen. Der FC Bayern München lässt Punkte liegen, Borussia Dortmund rettet sich spät, Bayer Leverkusen bleibt dank Florian Wirtz eiskalt im Titelrennen – und im Keller wird der Abstiegskampf immer brutaler, während Knipser wie Serhou Guirassy und Harry Kane weiter liefern.

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Topspiel-Kracher: Bayern stolpert, die Konkurrenz wittert ihre Chance

In München herrschte erst Fußball-Fest, dann betretenes Schweigen. Der FC Bayern dominierte über weite Strecken, doch in der Schlussphase kippte die Partie komplett. Harry Kane traf zwar erneut und zeigte, warum er zu den besten Knipsern Europas gehört, aber defensiv bröselte die Viererkette der Münchner gewaltig. Ein spätes Gegentor nach einer Ecke, fehlende Zuordnung im Strafraum – und plötzlich sind im Titelkampf wieder alle Türen offen.

Jamal Musiala wirbelte zwischen den Linien, suchte permanent die Halbräume und hämmerte einmal sogar an die Latte. Trotzdem reichte es für die Bayern nicht zu drei Punkten. Auf der Pressekonferenz sprach Trainer Thomas Tuchel von „Unkonzentriertheiten in den entscheidenden Momenten“ und einem „brutal unnötigen Punktverlust“, der sich in der Bundesliga Tabelle anfühlt wie eine Niederlage.

Für die Konkurrenz ein gefühlter Doppelsieg. Vor allem Bayer Leverkusen, wo Florian Wirtz wieder den Taktstock schwang. Der Spielmacher entschied die eigene Partie quasi im Alleingang: ein Traumtor aus der Distanz, eine butterweiche Vorlage in die Tiefe, dazu mehrere blitzsaubere Standards. Trainer Xabi Alonso lobte ihn als „Herzstück unseres Offensivspiels“ – und genau so wirkte es auf dem Platz.

Dortmunds Last-Minute-Wende: BVB zittert sich zum Sieg

In Dortmund bebte die Südtribüne – aber erst spät. Borussia Dortmund hatte lange massive Probleme, den tiefstehenden Gegner zu knacken. Fehlende Präzision im letzten Drittel, zu wenig Tempo über die Flügel, dazu ein verschossener Standard aus bester Position: Der BVB stand kurz davor, einen echten Rückschlag im Rennen um die Champions-League-Plätze zu kassieren.

Dann kam der Joker. Edin Terzic brachte frische Offensivpower, stellte von einer eher vorsichtigen Ausrichtung auf Vollgas-Fußball um. Die Einwechslung eines schnellen Außen und eines zweiten echten Stürmers drehte die Statik der Partie. Der Ausgleich fiel nach einem sauberen Steckpass in die Schnittstelle, der Siegtreffer nach einer flachen Hereingabe, die der Joker am kurzen Pfosten über die Linie drückte.

Terzic sprach hinterher von „Mentalität, die man spüren konnte“. Klar ist aber ebenfalls: Spielerisch hat der BVB noch Luft nach oben. Gerade im Positionsspiel gegen kompakte Abwehrreihen fehlt oft die letzte Idee – ein Grund, warum der Blick auf die Bundesliga Tabelle zwar beruhigt, aber längst keine Entwarnung bedeutet.

Leverkusen eiskalt: Wirtz dirigiert wie ein Meister

Wenn irgendwo in Deutschland derzeit nach Lehrbuch-Fußball gespielt wird, dann bei Bayer Leverkusen. Die Werkself löste auch die nächste knifflige Aufgabe mit beeindruckender Souveränität. Florian Wirtz zog als Zehner die Fäden, kippte immer wieder klug auf den Flügel, ließ sich teilweise sogar bis in den Aufbau fallen und nahm den Druck vom Sechser.

Sein Tor: ein technisch perfekter Schlenzer ins lange Eck, den man sich im Loop anschauen könnte. Seine Vorlage: ein millimetergenauer Chipball hinter die Abwehr, den der eingelaufene Stürmer eiskalt verwertete. Dazu kamen zahlreiche Ballgewinne direkt nach eigenem Ballverlust – Leverkusens Gegenpressing funktionierte wie aus einem Guss.

Eintracht Frankfurt bekam das in vollem Ausmaß zu spüren. Die Hessen, die zuletzt ordentliche Form gezeigt hatten, konnten das Tempo und die Präzision der Leverkusener kaum matchen. Einzelaktionen von Mario Götze und ein gefährlicher Abschluss nach Standardsituation reichten nicht, um ernsthaft am Ergebnis zu rütteln. Die Eintracht bleibt in der oberen Tabellenhälfte, verpasst aber den Sprung ganz nach oben.

Guirassy ballert weiter – Stuttgart bleibt Europas heißer Kandidat

Serhou Guirassy macht einfach weiter. Der Stürmer des VfB Stuttgart lieferte erneut eine beeindruckende Vorstellung ab, traf doppelt und war an fast jeder gefährlichen Aktion beteiligt. Ob per Kopf nach einer Ecke, mit dem Rücken zum Tor als Wandspieler oder im Umschaltspiel mit langen Sprints in die Tiefe – Guirassy verkörpert gerade alles, was einen modernen Bundesliga-Knipser ausmacht.

Der VfB ließ dem Gegner über weite Strecken kaum Luft zum Atmen. Hohe Pressinglinien, schnelle Ballgewinne, mutige Kombinationen im Zentrum – Stuttgart spielt eine Saison, die vor ein paar Monaten kaum jemand kommen sah. In der Bundesliga Tabelle festigt der Klub seinen Platz im oberen Drittel und darf völlig zu Recht von Europa träumen.

Trainer Sebastian Hoeneß fand nach dem Spiel lobende, aber auch warnende Worte: „Wir haben eine unfassbar gute Phase, aber die Liga ist brutal eng. Wenn du nachlässt, bist du sofort wieder mittendrin im Kampf um die Plätze.“ Klar ist aber: Mit einem Guirassy in dieser Form ist der VfB für jede Abwehr ein Alptraum.

Der Keller kocht: Abstiegskampf nimmt Fahrt auf

Während oben von Meisterschaft und Europapokal geträumt wird, zieht unten das Abstiegsgespenst seine Kreise. Mehrere Teams aus dem Tabellenkeller lieferten sich direkte Duelle, in denen nicht nur Punkte, sondern gefühlt ganze Saisonziele auf dem Spiel standen.

Ein Klub, der zuletzt tief verunsichert wirkte, holte sich mit einem knappen Heimsieg endlich wieder Luft. Ein Standardtor, erkämpft nach einem wuchtigen Kopfball, reichte, um die Allianz aus Fans und Mannschaft neu zu entfachen. Der Trainer sprach danach von einem „Befreiungsschlag“, auch wenn man in der Tabelle noch immer im roten Bereich hängt.

Ein anderer Traditionsverein hingegen steckt weiter im freien Fall: wieder kein Sieg, wieder ein spätes Gegentor, wieder Pfiffe von den Rängen. In der Defensive fehlt die Abstimmung, im Aufbauspiel der Mut, und vorne fehlt ein echter Knipser. Kein Wunder, dass in den Medien bereits intensiv über einen Trainerwechsel spekuliert wird. Die Verantwortlichen geben sich nach außen noch loyal, intern knistert es aber gewaltig.

Die aktuelle Bundesliga Tabelle im Überblick

Nach diesem intensiven Spieltag rückt alles noch enger zusammen. Die Topteams liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, dahinter lauern die Europa-Anwärter, und im Keller wird jeder Punkt zu Gold.

Platz Verein Spiele Punkte
1 Bayer Leverkusen
2 FC Bayern München
3 VfB Stuttgart
4 Borussia Dortmund
5 RB Leipzig
6 Eintracht Frankfurt
16 Relegationsplatz
17 Abstiegskandidat 1
18 Abstiegskandidat 2

Die genauen Zahlen zur Bundesliga Tabelle, inklusive Torverhältnis, Formkurve und Heim- sowie Auswärtsbilanz, gibt es jederzeit aktuell und offiziell auf der Webseite der Liga.

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Stars des Spieltags: Wirtz, Musiala, Kane, Guirassy

Vier Namen prägten diesen Spieltag besonders: Florian Wirtz, Jamal Musiala, Harry Kane und Serhou Guirassy. Unterschiedliche Profile, gleiche Wirkung: Sie entscheiden Spiele.

Wirtz war bei Leverkusen einmal mehr der kreative Chef. Tore, Vorlagen, Spielkontrolle – er ließ den Ball laufen und wirkte immer einen Schritt voraus. Gerade im Zwischenlinienraum ist er aktuell kaum zu greifen. Bei jedem Angriff hatte man das Gefühl: Wenn er den Ball bekommt, passiert etwas.

Musiala auf der anderen Seite zeigte für den FC Bayern seine ganze Klasse im Dribbling. Immer wieder löste er enge Situationen mit schnellen Richtungswechseln, riss Lücken in der gegnerischen Defensive und suchte konsequent den Abschluss. Dass es am Ende nicht zum Sieg reichte, lag eher am kollektiven Verhalten der Hintermannschaft als an der Offensive.

Harry Kane knüpfte mit seinem Tor nahtlos an seine bisherigen Auftritte an. Eiskalter Abschluss im Sechzehner, perfekte Raumwahrnehmung, dazu wichtige Momente im Kombinationsspiel. Der Engländer ist längst mehr als nur Strafraumknipser, er lässt sich fallen, bindet Gegenspieler und schafft Räume für Musiala und Co.

Serhou Guirassy schließlich bleibt das Phänomen in Stuttgart. Seine Abschlussstärke ist das eine, seine Arbeit gegen den Ball und seine Präsenz als Zielspieler das andere. Wenn er sich gegen zwei Innenverteidiger behauptet, entstehen automatisch Räume für nachrückende Mittelfeldspieler. Stuttgart nutzt das gerade in Perfektion.

Aufreger des Wochenendes: VAR, strittige Elfer, Platzverweise

Natürlich ging auch dieser Spieltag nicht ohne Aufregung im VAR-Keller über die Bühne. In einer Partie im Tabellenkeller gab es einen hochumstrittenen Elfmeterpfiff nach einem Handspiel im Strafraum. Der Schiedsrichter ließ zunächst weiterlaufen, wurde dann aber vom Video-Assistenten an den Monitor gerufen. Nach längerer Betrachtung entschied er auf Strafstoß – sehr zum Ärger der Heimfans, die lautstark „Nie im Leben!“ skandierten.

In einem anderen Spiel sorgte ein früher Platzverweis für Diskussionen. Ein hartes Einsteigen im Mittelfeld, offener Sohlentreffer, zunächst nur Gelb, dann nach VAR-Check Rot. Sportdirektor und Trainer des betroffenen Klubs waren nach dem Spiel sichtbar angefressen, sprachen von „fehlendem Fingerspitzengefühl“. Rein regeltechnisch war die Entscheidung vertretbar, aber natürlich kippt so ein Platzverweis früh im Spiel jede taktische Planung.

Diese Szenen zeigen einmal mehr, wie stark der Videobeweis in den Emotionen des Spieltags verankert ist. In der Expertenrunde wird heiß diskutiert, ob der VAR zu oft eingreift oder im Gegenteil in manchen Situationen zu passiv bleibt. Fakt ist: Ohne ihn sähe die Bundesliga Tabelle womöglich anders aus.

Transfergerüchte, Verletzungen, Trainerdruck

Abseits des Rasens brodelt die Gerüchteküche. Mehrere Bundesligisten schauen bereits Richtung Transfermarkt, um Kadertiefe zu schaffen – gerade für die Teams, die in Europa unterwegs sind oder es anpeilen. Offensiv-Allrounder, flexible Außenverteidiger, ein zusätzlicher Sechser: das sind die Profile, nach denen intern gesucht wird.

Einen Dämpfer gibt es allerdings für einen Klub aus dem oberen Drittel: Ein Schlüsselspieler im Mittelfeld hat sich am Wochenende verletzt und wird voraussichtlich mehrere Wochen ausfallen. Damit muss der Trainer im ohnehin engen Programm der nächsten Wochen umstellen, die Belastung in der Englischen Woche verteilt sich nun auf weniger Schultern.

Im Tabellenkeller wächst der Druck auf einen Trainer, der seit Wochen in der Kritik steht. Magerpunkte, teilweise ideenloser Offensivfußball, dazu eine Defensive, die regelmäßig bei Standards pennt – das Gesamtpaket sorgt für Unruhe. Noch gibt es ein öffentliches Bekenntnis der Vereinsführung, aber jeder in der Liga weiß: Ergebnisse entscheiden, und der Spielplan wird nicht leichter.

Ausblick: Nächster Spieltag mit Knallerduellen

Der Blick nach vorne verspricht nicht weniger Spannung. Oben bahnt sich ein echtes Spitzenspiel an: Der FC Bayern trifft auf einen direkten Konkurrenten aus dem oberen Drittel, während Bayer Leverkusen einen unangenehmen Auswärtsauftritt vor der Brust hat. Beide Teams wissen: Jeder Ausrutscher kann im Kampf um die Meisterschaft teuer werden.

Borussia Dortmund bekommt es mit einem traditionell unangenehmen Gegner zu tun, der tief steht, hart in die Zweikämpfe geht und keine Angst davor hat, den Favoriten zu nerven. Für die Terzic-Elf wird es darum gehen, das eigene Positionsspiel zu schärfen und die Balance zwischen Risiko und Kontrolle zu finden.

Im Abstiegskampf stehen gleich mehrere Sechs-Punkte-Spiele an. Mannschaften aus dem Tabellenkeller treffen direkt aufeinander, und man kann sicher sein: Da wird kein Zentimeter kampflos hergegeben. Grätschen an der Seitenauslinie, Rudelbildung nach harten Zweikämpfen, Emotionen pur – genau diese Spiele prägen das Gesicht einer Bundesliga-Saison.

Die Bundesliga Tabelle wird sich also erneut verschieben, vielleicht dramatisch. Für die Fans heißt das: Fernseher oder Stadion, Schal um den Hals, Stimme ölen. Am nächsten Wochenende ruft wieder der Anpfiff – und dann wird erneut geschrieben, wer von Meisterschaft träumt, wer in Europa anklopft und wer vom Abstiegsgespenst verfolgt wird.

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