Bundesliga-Drama live: Leverkusen patzt, Dortmund dreht auf – Kane schockt spät
26.01.2026 - 21:05:15Leverkusen stolpert – Wirtz trifft, aber es reicht nicht
Fangen wir mit dem Knallspiel des Tages an: Bayer Leverkusen kam zuhause nicht über ein 2:2 gegen einen mutigen Gegner hinaus. Dabei sah es lange so aus, als würde die Alonso-Elf das Ding kontrolliert nach Hause bringen.
Schon früh übernahm Leverkusen das Kommando, und natürlich stand wieder Florian Wirtz im Fokus. In der 18. Minute war er es, der nach einem Doppelpass am Strafraum trocken ins lange Eck vollendete – 1:0, typischer Wirtz: ruhig, eiskalt, technisch perfekt. Später legte er mehrere Großchancen auf, seine Ballbehandlung war wie immer pures Kino.
Doch defensiv war Leverkusen ungewohnt wacklig. Nach einem unnötigen Ballverlust im Aufbau kassierten sie in der 34. Minute den Ausgleich: Ein schneller Konter, flache Hereingabe, und der gegnerische Stürmer schiebt aus kurzer Distanz ein – da sah die Innenverteidigung alles andere als sattelfest aus.
Nach der Pause dann der nächste Schlag für Bayer: In der 55. Minute kam der Gegner nach einem Standard zum 1:2. Ecke, Kopfball, Tor – komplett frei im Fünfer, das ist eigentlich ein No-Go auf diesem Niveau. Erst ein später Strafstoß rettete Leverkusen: Wirtz wird im Strafraum gelegt, der VAR schaut kurz drauf, entscheidet aber: Kontakt reicht, Elfer bleibt. Der fällige Elfmeter wird sicher unten rechts verwandelt – 2:2.
Wirtz war offensiv klar der beste Mann bei Bayer: immer anspielbar, immer gefährlich. Aber: In den entscheidenden Momenten fehlte heute das absolute Killer-Gen der gesamten Offensive. Meiner Meinung nach war das zu wenig Galligkeit im letzten Drittel – so verliert man im Titelkampf wichtige Zähler.
Dortmund im Torrausch – Signal Iduna Park explodiert
Parallel dazu hat der BVB seine Antwort auf die Leverkusener Schwächephase gegeben – und zwar mit einem lauten Ausrufezeichen. Dortmund gewann sein Heimspiel mit 4:1 und zeigte phasenweise Offensivfußball zum Verlieben.
Schon früh legte der BVB los wie die Feuerwehr. In der 9. Minute klingelte es das erste Mal: Ein klasse Steckpass in die Tiefe, der Dortmunder Stürmer startet perfekt, bleibt frei vor dem Keeper cool und schiebt unten links ein – 1:0.
Der wohl schönste Moment des Spiels kam aber kurz vor der Pause: In der 42. Minute nimmt der Dortmunder Spielmacher den Ball am Strafraum an, zieht nach innen und zirkelt das Ding mit dem rechten Fuß in den Winkel. Traumtor, Stadion eskaliert – genau solche Szenen braucht ein Team, das wieder ganz oben angreifen will.
Nach der Pause erhöhte der BVB durch einen wuchtigen Kopfball nach Flanke von rechts auf 3:0. Defensiv gab es dann noch einen kleinen Wackler: In der 71. Minute kassierte Dortmund nach einem Einwurf das 3:1, weil sie im Strafraum nicht konsequent klärten. Kurz darauf machte der BVB aber den Deckel drauf – erneut nach schnellem Umschaltspiel und einem abgeklärten Abschluss ins kurze Eck zum 4:1.
Was auffiel: Die Offensivreihe der Dortmunder war heute komplett on fire. Ständige Tiefenläufe, hohe Intensität, Pressing mit Biss. Genau so musst du auftreten, wenn du Druck auf Leverkusen und die Konkurrenz machen willst. Für mich: BVB-Statement-Sieg.
Harry Kane und Bayern: Später Punch in einem zähen Spiel
Und dann war da noch der FC Bayern München. 90 Minuten lang sah es nach einem dieser frustrierenden Abende aus, an denen nichts so richtig funktionieren will. Der Gegner stand tief, die Bayern schoben sich den Ball hin und her, aber klare Chancen waren Mangelware.
Harry Kane war über weite Strecken auffällig unauffällig. Wenig verwertbare Zuspiele, kaum Raum, ständig in der Box gedoppelt. Aber genau für diese Momente haben die Bayern ihn geholt: In der Nachspielzeit, 90.+2 Minute, landet eine halbhohe Hereingabe im Strafraum. Kane löst sich minimal von seinem Gegenspieler, setzt den ersten Kontakt perfekt und drückt den Ball mit dem zweiten Kontakt aus kurzer Distanz über die Linie – 1:0, Bayern dreht durch.
Kein Spektakel, kein Offensivfestival – aber ein klassischer Kane-Killerinstinkt. Ansonsten war seine Leistung eher solide als überragend, aber bei Stürmern zählt nun mal: Wer trifft, hat recht. Held des Abends? Vom Scoreboard her eindeutig ja.
Was macht das mit der Tabelle?
Dieses Ergebnis-Karussell hat es in sich: Leverkusen lässt Punkte liegen, Dortmund rückt näher ran, Bayern hält mit dem späten Kane-Tor eiskalt Kontakt zur Spitze. Gerade im oberen Drittel geht es nun richtig eng zu. Jeder kleine Ausrutscher wird sofort bestraft – und dieser Spieltag ist das beste Beispiel dafür.
In der Spitze schiebt sich alles weiter zusammen, die Verfolger wittern ihre Chance, und auch im Kampf um die europäischen Plätze ist jeder Punkt Gold wert. Wenn du ganz genau sehen willst, wie sich die heutigen Resultate auf die aktuelle Konstellation auswirken, dann gibt es nur einen nächsten Klick:
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Musiala & Co.: Glanzlichter und Schatten
Ein Blick auf die großen Namen: Jamal Musiala hatte bei den Bayern ein schwieriges Spiel. Viele Ballkontakte zwischen den Linien, ja – aber oft fehlte der letzte Punch. Ein, zwei starke Dribblings, ein guter Abschluss aus der Distanz knapp vorbei, doch der ganz große Magic-Moment blieb aus. Heute war er eher Arbeiter als Zauberer.
Bei Leverkusen hingegen trug Wirtz das Offensivspiel quasi im Alleingang: an fast jeder gefährlichen Aktion beteiligt, mit Tor und herausgeholtem Elfer. Aber: Die Kollegen konnten seine Vorarbeit nicht in einen Dreier ummünzen. Für mich ist das genau die Art von Spiel, in der du merkst, wie viel Verantwortung schon jetzt auf seinen Schultern liegt.
Und beim BVB? Der Dortmunder Spielmacher, der das Traumtor erzielte, war heute Symbolfigur für den Auftritt: mutig, zielstrebig, kompromisslos im Abschluss. Kein Zaudern, kein Warten – einfach machen. Genau dieser Mindset hat dem BVB in den letzten Monaten manchmal gefehlt.
Meinung aus der Redaktion: Wer zögert, verliert
Meiner Meinung nach ist das heute ein richtungsweisender Tag im Titelrennen gewesen. Leverkusen hat gezeigt, dass die Mannschaft menschlich ist – die Serie aus Perfektionstagen ist vorbei. Dortmund hat bewiesen, dass noch richtig Feuer in dieser Truppe steckt. Und Bayern? Die Münchner haben mit Kane einmal mehr klar gemacht: Du musst sie 90+ Minuten im Griff haben, sonst reicht ein einziger Moment.
Wenn Leverkusen weiter solche defensiven Aussetzer hat, muss Alonso handeln – egal ob mit personellen Wechseln oder einem kleinen System-Finetuning. Beim BVB darf dieses Offensivfeuer kein One-Hit-Wonder bleiben. Und Bayern wird sich denken: "Macht ihr nur Fehler, wir sind am Ende sowieso da."
Für uns Fans ist das pure Unterhaltung. Für die Verantwortlichen: schlaflose Nächte garantiert.
Dein nächster Klick: Die Tabelle in Echtzeit
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel dient der Unterhaltung und Information zur aktuellen Sportlage. Alle Angaben ohne Gewähr.


