Bladder, Beleg

Bladder 40: Neuer Beleg für Akupressur gegen Rückenschmerzen

31.01.2026 - 12:32:12

Eine aktuelle Wirtschaftlichkeitsstudie zeigt, dass die gezielte Stimulation des Akupressurpunkts Blase 40 die Gesundheitskosten bei Rückenleiden deutlich senken kann. Die Integration in Standardtherapien wird erwartet.

Eine aktuelle Wirtschaftlichkeitsstudie liefert starke Argumente für die Integration spezifischer Akupunkturpunkte in die Standardtherapie – gerade zur Hochsaison für Kreuzschmerzen.

Mit dem Winterhöhepunkt von Rückenleiden in Europa liefern neue klinische Daten und aktualisierte Leitlinien frischen Rückenwind für eine etablierte Methode der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Der Fokus liegt auf dem Akupressurpunkt Blase 40 (Wei Zhong), der als „Meisterpunkt des Rückens“ gilt. Eine am 12. Januar 2026 veröffentlichte ökonomische Bewertung der „BackInAction“-Studie liefert die bisher stärkste Evidenz, dass gezielte Akupressur und Akupunktur nicht nur wirksam, sondern auch kostensparend für Gesundheitssysteme sind.

Studie „BackInAction“: Der ökonomische Durchbruch

Den bedeutendsten Fortschritt markiert die großangelegte „BackInAction“-Studie. Während die klinische Wirksamkeit von Akupunktur bei Rückenschmerzen bereits bekannt war, adressieren die neuen Daten gezielt die Wirtschaftlichkeit für das Gesundheitswesen.

Laut dem Bericht im Fachjournal Spine senkte ein verstärkter Behandlungsansatz mit Fokus auf Schlüsselmeridianpunkte die jährlichen, rückenschmerzbedingten Gesundheitskosten pro Teilnehmer um durchschnittlich 491 US-Dollar. Die Analyse der RAND Corporation zeigt: Die Einsparungen resultierten vor allem aus deutlich selteneren Operationen und Medikamenteneinnahmen.

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Für das deutsche System, in dem die „Volkskrankheit Rückenschmerz“ eine enorme finanzielle Belastung darstellt, sind diese Zahlen hochrelevant. Branchenbeobachter erwarten, dass die Ergebnisse die Integration punktgenauer Therapien wie Blase 40 in physiotherapeutische Standardverfahren noch 2026 beschleunigen könnten.

Punkt Blase 40: Warum „Wei Zhong“ wirkt

Im Zentrum steht der Punkt Blase 40 (Wei Zhong). Er liegt genau in der Mitte der Kniekehle und gilt in der TCM traditionell als „He-Sea“-Punkt des Blasenmeridians und „Kommando-Punkt“ für die Lendenregion.

Aktualisierte Leitlinien deutscher TCM-Portale betonen seine doppelte Wirkung: Er soll „Feuchte-Hitze“ ausleiten und den Meridian aktivieren, um Steifheit zu lindern. Die moderne Physiologie liefert Erklärungen: Die Stimulation von Blase 40 triggert die Freisetzung körpereigener Schmerzmittel wie Beta-Endorphine. Tiermodelle deuten zudem darauf hin, dass die Behandlung neuroinflammatorische Prozesse im Rückenmark reduzieren kann – ein Schlüsselfaktor bei chronischen Schmerzen.

Anwendung bei akuten Winterbeschwerden

Angesichts der aktuellen Kältewelle in Mitteleuropa empfehlen Therapeuten zunehmend die Selbst-Akupressur an Blase 40 zur akuten Symptomlinderung. Das Protokoll für akute Fälle:

  • Lokalisation: Punkt in der genauen Mitte der Kniekehlenfalte, bei leicht angewinkeltem Knie am besten erreichbar.
  • Technik: Fester, anhaltender Druck mit Daumen oder Mittelfinger für 30 bis 45 Sekunden. Ein Gefühl von Schwere, Druck oder leichten Schmerzen (das sogenannte Deqi) signalisiert den korrekten Reiz.
  • Häufigkeit: Bei akuten Beschwerden mehrmals täglich wiederholbar.

Für komplexere, chronische Fälle wird Blase 40 oft mit anderen Punkten wie Niere 3 kombiniert.

Ausblick: Integration in die Regelversorgung?

Die Kostendaten von „BackInAction“ lösen Diskussionen unter europäischen Krankenkassen über die Erstattung gezielter Akupressur-Anleitungen aus. Der Fokus könnte sich von allgemeinem Schmerzmanagement hin zu spezifischen, evidenzbasierten Interventionen verschieben.

Auch die Pharmaindustrie spürt den Druck: Die Studie zeigte, dass Patienten mit Akupressur-Therapie nach zwölf Monaten weniger Angst und geringere Beeinträchtigungen hatten – ein ganzheitlicher Nutzen, den rein pharmakologische Behandlungen oft nicht bieten.

Für Patienten, die in diesen Wintermonaten unter akutem Hexenschuss leiden, ist die Botschaft aus alter Tradition und moderner Wissenschaft damit eindeutig: Linderung könnte direkt in der Kniekehle liegen.

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