Bitgildtech und Zevura: Messenger-Betrüger locken Anleger in die Falle
17.01.2026 - 17:24:12
Betrüger nutzen WhatsApp und Telegram, um Anleger um ihr Geld zu bringen. Die Plattformen Bitgildtech und Zevura stehen aktuell im Fokus dieser perfiden Masche. Geschädigte berichten von erheblichen Verlusten.
Die Täter locken ihre Opfer mit Werbung für schnelle Gewinne in exklusive Chat-Gruppen. Dort geben sich angebliche Finanzexperten zunächst hilfsbereit. Sie teilen Börsentipps und bauen Vertrauen auf – nur um die Anleger später auf dubiose Handelsplattformen zu lotsen.
Die perfide Masche hinter den geschlossenen Gruppen
Der Ablauf ist immer ähnlich. In den Messenger-Gruppen herrscht anfangs eine professionelle Atmosphäre. Die Betrüger teilen Marktanalysen und gefälschte Erfolgsgeschichten. Die persönliche Ansprache senkt die Hemmschwelle.
Passend zum Thema Messenger-Betrug: Viele Opfer reagieren instinktiv, dabei schützt oft ein Wechsel zu sichereren Einstellungen. Das kostenlose Telegram-Startpaket erklärt in einfachen Schritten, wie Sie Telegram einrichten, Ihre Nummer verbergen, geheime/verschlüsselte Chats nutzen und unerwünschte Kontakte blockieren — ideal, um die Kontaktaufnahme durch Betrüger zu erschweren. Der Report zeigt praxisnahe Einstellungen, die Sie sofort umsetzen können. Telegram-Startpaket jetzt kostenlos anfordern
Sobald das Vertrauen da ist, drängen die falschen Berater zu Investitionen. Sie verweisen auf externe Plattformen wie Bitgildtech oder Zevura. Die ersten, oft kleinen Gewinne sollen Appetit auf mehr machen. Doch bei Auszahlungswünschen größerer Summen brechen die Täter den Kontakt ab – das Geld ist weg.
Bitgildtech: Aggressiv und undurchsichtig
Die Plattform Bitgildtech ist ein Paradebeispiel für diese Masche. Die Webseite bitgildtech.com wirft massive Warnsignale auf:
* Sie zeigt kein ordnungsgemäßes Impressum.
* Die angegebene Schweizer Adresse dient offenbar nur als Scheinstandort.
* Bereits im Juli 2025 setzte die russische Zentralbank Bitgildtech auf ihre Warnliste.
Nutzer berichten von einem klaren Muster: Nach anfänglichen Erfolgen drängen sogenannte Kundenbetreuer zu immer höheren Einzahlungen. Sobald eine Auszahlung beantragt wird, sind die Ansprechpartner nicht mehr erreichbar.
Zevura: KI-Versprechen und gefälschte Promi-Empfehlungen
Die Plattform Zevura setzt auf andere Lockmittel. Sie verspricht sichere Gewinne durch einen automatisierten, KI-gestützten Krypto-Handel. Um seriös zu wirken, präsentiert die Seite gefälschte positive Bewertungen von deutschen Prominenten.
Auch hier fehlen essenzielle Informationen:
* Zevura besitzt keine Lizenz der deutschen Finanzaufsicht BaFin.
* Ein gesetzeskonformes Impressum mit verantwortlichen Ansprechpartnern sucht man vergeblich.
* Das propagierte Motto “Vertrauen durch Transparenz” wirkt angesichts dieser Defizite wie Hohn.
Ein wachsendes Problem für alle Anleger
Die Fälle Bitgildtech und Zevura sind keine Einzelfälle. Kriminelle Netzwerke verlagern ihre Aktivitäten gezielt in Messenger-Dienste. Die direkte Ansprache und scheinbare Exklusivität der Gruppen machen die Masche so erfolgreich.
Die BaFin warnt ausdrücklich: Kein seriöser, lizenzierter Anbieter wirbt auf diese Weise. Oft fordern die Betrüger nach der ersten Investition weitere Zahlungen – für angebliche Steuern, Gebühren oder Liquiditätsnachweise. Alles dient nur einem Zweck: dem Opfer noch mehr Geld zu entlocken.
So können sich Anleger schützen
Experten raten zu äußerster Vorsicht. Diese einfachen Regeln bieten Schutz:
* Messenger-Angebote meiden: Seriöse Finanzdienstleister werben nicht über WhatsApp- oder Telegram-Gruppenchats.
* Lizenz prüfen: Vor jeder Investition in die Unternehmensdatenbank der BaFin schauen. Nur lizenzierte Anbieter dürfen in Deutschland offiziell agieren.
* Versprechen hinterfragen: Unrealistische Gewinnzusagen sind immer ein Alarmzeichen.
* Bei Verdacht handeln: Keine weiteren Zahlungen leisten, alle Kommunikation und Belege sichern und rechtlichen Rat einholen.
Die Wiederbeschaffung verlorener Gelder ist schwierig, aber nicht unmöglich. Schnelles Handeln erhöht die Chancen.
PS: Sie wollen direkt handeln, wenn Ihnen dubiose Gruppen Angebote machen? Unser Gratis-Report zeigt in wenigen Minuten den sicheren Umstieg von WhatsApp zu Telegram und die wichtigsten Datenschutz-Einstellungen, um unerwünschte Werber und Betrüger fernzuhalten. Praktische Checklisten erklären, welche Optionen Sie aktivieren sollten und wie Sie Ihre Privatsphäre dauerhaft schützen. Gratis-Report: Sicher zu Telegram wechseln

