Binance, Krypto-Handelspaare

Binance entfernt zahlreiche Krypto-Handelspaare

30.01.2026 - 05:13:12

Die Kryptobörse Binance entfernt mehrere Spot- und Margin-Handelspaare aufgrund geringer Liquidität. Nutzer müssen offene Positionen vor dem Stichtag schließen.

Die weltgrößte Kryptobörse Binance streicht heute über 20 Spot- und Margin-Handelspaare. Betroffen sind Paare wie ARPA/BTC, AXS/ETH und NEAR/BNB. Die Änderung tritt am 30. Januar 2026 in Kraft.

Nutzer müssen ihre offenen Positionen in diesen Paaren vor dem Stichtag schließen. Andernfalls werden Orders automatisch storniert. Margin-Positionen könnten zwangsweise glattgestellt werden.

Warum streicht Binance die Paare?

Die Börse begründet den Schritt mit regelmäßigen Überprüfungen. Ziel sei es, die Marktqualität hochzuhalten und Anleger zu schützen. Entscheidend sind Faktoren wie:

  • Geringe Liquidität
  • Niedriges Handelsvolumen
  • Mangelnde Projektentwicklung

Solche illiquiden Märkte bergen Risiken. Sie sind anfälliger für extreme Volatilität und mögliche Marktmanipulation. „Die Entfernung ist ein proaktiver Schritt zur Risikominimierung“, so Binance.

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Was bedeutet das für Anleger?

Das Delisting betrifft nur bestimmte Handelspaare, nicht die zugrundeliegenden Kryptowährungen selbst. Nutzer können Coins wie ARPA oder AXS weiterhin in anderen Paaren auf Binance handeln oder halten.

Dennoch müssen sie aktiv werden:
* Offene Spot- und Margin-Orders in den betroffenen Paaren schließen.
* Spot-Trading-Bots für diese Paare anpassen oder stoppen, da der Service eingestellt wird.

Ein Zeichen für mehr Marktreife

Regelmäßige Delistings sind in der Kryptobranche üblich. Sie gelten als Zeichen für zunehmende Professionalisierung. Große Börsen konzentrieren so Liquidität auf robustere Märkte.

Das führt zu engeren Spreads und fairerer Preisbildung. Gleichzeitig steigt der Druck auf kleinere Krypto-Projekte: Wer nicht liefert, verliert an Sichtbarkeit.

Die Maßnahme spiegelt auch wachsenden regulatorischen Druck wider. Börsen optimieren ihre Listen proaktiv, um als verantwortungsvolle Akteure dazustehen. Für Anleger wird die aktive Portfolioverwaltung damit noch wichtiger.

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