Bewegung aktiviert die körpereigene Heizung im Winter
25.01.2026 - 06:39:12Kurze Bewegungseinheiten können das Kältegefühl im Winter effektiv bekämpfen. Sport regt den Stoffwechsel an und steigert die Wärmeproduktion des Körpers. Schon fünf bis zehn Minuten Treppensteigen oder Kniebeugen sorgen für wohlige Wärme.
Wenn es kalt wird, verengen sich die Blutgefäße in Händen und Füßen – wir frieren. Bewegung wirkt dagegen: Sie regt den Kreislauf an und stimuliert die Muskeln zur Thermogenese, der körpereigenen Wärmeerzeugung.
Muskelmasse ist der Schlüssel gegen Kälte. Muskeln verbrauchen selbst in Ruhe Energie und produzieren dabei Wärme. Menschen mit einem höheren Muskelanteil frieren daher tendenziell weniger.
- Bei Männern macht Muskelmasse im Schnitt 40 Prozent des Körpers aus.
- Bei Frauen sind es etwa 25 Prozent.
„Je mehr Sport man treibt, desto größer wird die Muskelmasse und desto kälteresistenter wird der Körper“, erklärt Thomas Korff, Experte für Herz- und Kreislaufphysiologie von der Universität Heidelberg. Regelmäßiges Krafttraining baut diese natürliche Heizung dauerhaft aus.
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Die optimale Mischung: Ausdauer und Kraft
Eine Kombination verschiedener Trainingsformen aktiviert den Stoffwechsel am effektivsten.
- Ausdauertraining wie Joggen oder Radfahren verbessert die Durchblutung nachhaltig. Warmes Blut gelangt so besser bis in die Extremitäten.
- Krafttraining baut Muskelmasse auf und erhöht den Grundumsatz. Mehr Muskeln bedeuten mehr Wärmeproduktion – rund um die Uhr.
Kurze, intensive Übungen wie Kniebeugen liefern schnelle Wärme, während Ausdauersport den Kreislauf langfristig stärkt.
Braunes Fett: Der Turbo für die Wärme
Neben Muskeln rückt braunes Fettgewebe in den Fokus. Im Gegensatz zu weißem Speicherfett wandelt es Energie direkt in Wärme um. Studien deuten darauf hin: Regelmäßige Bewegung und Kältereize können dieses Gewebe aktivieren und seine Wärmeproduktion steigern.
Bewegung an der frischen Luft im Winter hat also einen Doppeleffekt: Sie kurbelt die Muskelaktivität an und kann gleichzeitig den wärmenden Turbo des braunen Fetts zünden.
Vorsicht bei extremen Temperaturen
Sportmediziner raten zur Anpassung bei Kälte. Unter etwa minus 18 Grad Celsius überwiegen die Risiken für Herz-Kreislauf-System und Atemwege. Ein gründliches Aufwärmen ist in der kalten Jahreszeit besonders wichtig, um Verletzungen vorzubeugen.
Der bewusste Umgang mit Kältereizen – kombiniert mit regelmäßiger Bewegung – trainiert die Anpassungsfähigkeit des Körpers. Das Ergebnis: ein geringeres Kälteempfinden, ein aktiverer Stoffwechsel und ein gestärktes Immunsystem für die kalte Jahreszeit.
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