Berliner Wohnungsmarkt startet mit neuem Mietwohnungs-Kontingent
01.02.2026 - 14:33:12Berlin meldet heute neue geförderte Mietwohnungen. Landeseigene Wohnungsbauunternehmen geben frische Kontingente in Spandau und Marzahn-Hellersdorf frei. Grund sind fertiggestellte Bauabschnitte und die breite Einführung des „WBS 220“ für mittlere Einkommen.
Rekord-Bewilligungen werden Realität
Die neuen Wohnungen resultieren direkt aus den Rekord-Förderzahlen von 2025. Damals bewilligte der Senat über 5.175 neue Sozialwohnungen – ein Höchststand. Gesellschaften wie die Gewobag und Berlinovo setzen diese Bewilligungen nun in bezugsfertigen Wohnraum um.
Branchenbeobachter sehen darin ein erstes konkretes Ergebnis der Koalitions-Bauoffensive. Die landeseigenen Unternehmen müssen strikte Quoten einhalten: 63 Prozent der wieder vermieteten Wohnungen gehen an WBS-Berechtigte. Bei Neubauten liegt die Quote für geförderten Wohnraum oft bei 50 Prozent oder mehr.
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Großprojekte in Spandau und Marzahn gehen an den Start
Im Fokus stehen heute zwei große Quartiere:
* In Spandau treibt die Gewobag Projekte wie „WATERKANT Berlin“ und „Das Neue Gartenfeld“ voran. Neue Bauabschnitte erreichen die Vermarktungsreife.
* Die Berlinovo meldet Fortschritte in Marzahn-Hellersdorf, etwa am Teterower Ring mit hunderten Seniorenwohnungen.
Einzelne Vorhaben, wie an der Eisenacher Straße, haben witterungsbedingte Verzögerungen bis ins Frühjahr. Die Gesamtpipeline für das erste Quartal bleibt jedoch stabil.
„WBS 220“ öffnet Türen für den Mittelstand
Ein Schlüssel für die heutige Angebotserweiterung ist der WBS 220. Dieser Schein richtet sich gezielt an Haushalte mit mittlerem Einkommen, die auf dem freien Markt chancenlos sind.
Die Einkommensgrenzen liegen hier deutlich höher:
* Single-Haushalt: bis zu 26.400 Euro netto jährlich
* Zwei-Personen-Haushalt: bis zu rund 39.600 Euro netto jährlich
Experten der Investitionsbank Berlin (IBB) versprechen sich davon eine breitere soziale Mischung. Mietervertreter mahnen jedoch, dass die Ausweitung nicht zu Lasten der ärmsten Haushalte gehen darf, die auf den klassischen WBS 140 angewiesen sind.
Milliarden-Paket finanziert den Wohnungsbau
Die wirtschaftliche Basis für den Neubau ist gesichert. Für 2026 stehen über die IBB rund 1,085 Milliarden Euro an zinsgünstigen Darlehen bereit. Der Bund stockte die Mittel für den sozialen Wohnungsbau bundesweit auf vier Milliarden Euro auf.
Diese Subventionen halten die Mieten im geförderten Bereich stabil:
* Einstiegsmieten beginnen bei 6,50 bis 7,00 Euro pro Quadratmeter (WBS 140).
* Im Segment WBS 220 sind Mieten bis zu 11,50 Euro nettokalt möglich – deutlich unter marktüblichen Neubaupreisen.
Der Weg zu 20.000 Wohnungen pro Jahr
Die heutigen Freigaben sind ein Schritt in die richtige Richtung. Die Herausforderung bleibt riesig: Der Senat hält am Ziel von 20.000 neuen Wohnungen pro Jahr fest.
Die Branche hofft nun, dass die „Schneller-Bauen-Gesetze“ ihre volle Wirkung entfalten. Im zweiten Quartal sollen weitere Großprojekte der Howoge und WBM fertig werden. Ob die Jahresziele erreicht werden, hängt nun davon ab, wie schnell die Bauwirtschaft die Milliarden in Beton umsetzen kann.
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