Bankkunden: Neue zweistufige Betrugsmasche breitet sich aus
07.02.2026 - 17:22:12Eine perfide Kombination aus Phishing-Mail und Schockanruf bringt derzeit deutsche Bankkunden in Gefahr. Kriminelle setzen auf diese zweistufige Taktik, um an Zugangsdaten und Geld zu gelangen. Verbraucherschützer und Finanzinstitute schlagen Alarm.
So läuft der zweistufige Angriff ab
Die Masche startet mit einer täuschend echten Phishing-Mail. Absender ist angeblich die eigene Bank. Die Nachricht warnt vor dringenden Problemen wie einer Kontosperrung oder verdächtigen Aktivitäten. Ein Link führt auf eine gefälschte Banken-Website. Dort geben ahnungslose Opfer ihre Login-Daten preis – die sofort in die Hände der Betrüger fallen.
Kurz darauf folgt der zweite Akt: der Schockanruf. Ein angeblicher Bankmitarbeiter meldet sich telefonisch. Durch Caller ID-Spoofing erscheint sogar die echte Banknummer auf dem Display. Der Anrufer nutzt die zuvor erbeuteten Daten, um Vertrauen vorzutäuschen.
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Die Psychologie hinter dem perfiden Trick
Warum ist diese Kombination so gefährlich? Die Phishing-Mail erzeugt bereits Unsicherheit. Der folgende Anruf verstärkt den Druck massiv. Die Anrufer schildern dramatische Szenarien – etwa einen laufenden Fremdzugriff. Nur sofortiges Handeln könne größeren Schaden abwenden, behaupten sie.
In dieser Stresssituation drängen sie das Opfer zur Freigabe einer Überweisung. Diese soll betrügerische Buchungen stornieren. In Wahrheit autorisieren die Geschädigten damit eine von den Kriminellen vorbereitete Transaktion. Manchmal versuchen die Täter auch, die Installation von Fernwartungssoftware durchzusetzen.
So erkennen und stoppen Sie die Betrüger
Die Angriffe wirken professionell, aber es gibt klare Warnsignale:
* Bei der E-Mail: Unpersönliche Anrede, Drohungen mit Kontosperrung und die Aufforderung, Daten per Link einzugeben. Echte Banken fragen Zugangsdaten niemals per E-Mail ab.
* Beim Anruf: Unerwarteter Kontakt, massiver Zeitdruck und die Aufforderung, Passwörter, TANs oder „Testüberweisungen“ durchzuführen. Bank und Polizei tun dies nie.
Die wichtigste Regel: Legen Sie im Zweifelsfall sofort auf! Rufen Sie Ihre Bank über die offizielle Nummer von der Website oder Ihrem Kontoauszug zurück. Geben Sie niemals Bankkarten an angebliche Boten an der Haustür aus.
Eine wachsende digitale Bedrohung
Diese kombinierte Masche ist Teil eines Trends: Die Cyberkriminalität wird immer ausgefeilter. Experten vermuten, dass Betrüger zunehmend auch KI nutzen, um ihre Täuschungen zu perfektionieren. Die Schäden pro Fall liegen oft im vier- bis fünfstelligen Bereich.
Die Zwei-Faktor-Authentifizierung bietet zwar Schutz, kann aber durch dieses Social Engineering ausgehebelt werden, wenn Opfer zur Transaktionsfreigabe manipuliert werden. Die Wachsamkeit der Kunden bleibt die wichtigste Verteidigung.
Was tun im Ernstfall? Sperren Sie sofort alle Konten und Karten bei Ihrer Bank. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei und bewahren Sie die betrügerischen E-Mails als Beweis auf. Schnelles Handeln ist entscheidend, um Schaden zu begrenzen.
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