BaFin, Festgeld-Plattform

BaFin warnt vor betrügerischer Festgeld-Plattform octavio-capital.com

30.01.2026 - 08:56:12

Die Finanzaufsicht BaFin warnt vor einer betrügerischen Website, die den Namen einer seriösen Hamburger Firma nutzt, um ohne Lizenz Festgeld anzubieten. Die Täter missbrauchen echte Unternehmensdaten, um Vertrauen vorzutäuschen.

Die Finanzaufsicht BaFin warnt eindringlich vor einer gefälschten Website, die unter dem Namen einer seriösen Hamburger Firma lockt. Die Betreiber bieten ohne Lizenz Festgeld an – ein klassischer Fall von Identitätsdiebstahl.

Die Website octavio-capital.com wirbt professionell um Anleger, hat aber keine Erlaubnis für Bankgeschäfte in Deutschland. Die Täter nutzen den guten Namen und die echte Adresse der OCTAVIO Capital GmbH aus Hamburg, um Vertrauen vorzutäuschen. Für Sparer, die nach attraktiven Zinsen suchen, ist die Falle kaum zu erkennen.

Perfider Identitätsdiebstahl täuscht Seriosität vor

Die Masche der Betrüger ist besonders hinterhältig. Sie geben im Impressum die korrekte Geschäftsadresse „Palmaille 67, 22767 Hamburg“ an – den tatsächlichen Sitz der legitimen Octavio-Gruppe. Selbst die Handelsregisternummern der echten Firmen (HRB 173616 und HRB 144736) werden von Kriminellen im Netz gefunden und als angeblicher Echtheitsbeweis missbraucht.

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Die BaFin stellt klar: Die echten Unternehmen haben nichts mit der betrügerischen Website zu tun und sind selbst Opfer. „Die Täter errichten eine Fassade der Legitimität, die auf den ersten Blick trügt“, so ein Sprecher der Aufsichtsbehörde.

Fehlende BaFin-Lizenz entlarvt den Betrug

Das entscheidende Warnsignal ist die fehlende Aufsicht. Jedes Unternehmen, das in Deutschland Finanzdienstleistungen anbietet, benötigt eine Lizenz der BaFin. Eine Überprüfung in der öffentlichen Unternehmensdatenbank der BaFin bringt für „octavio-capital.com“ keinen Treffer – der Beweis, dass es sich um einen unseriösen Anbieter handelt.

Verbraucherschützer raten: Ungewöhnlich hohe Zinsversprechen, die deutlich über dem Marktniveau liegen, sollten immer misstrauisch machen. „Wenn ein Angebot zu gut ist, um wahr zu sein, ist es das meist auch“, warnt die Verbraucherzentrale.

So schützen Sie sich vor Anlagebetrug

Die Digitalisierung macht Betrug einfacher, aber auch die Schutzmaßnahmen sind klar. Anleger sollten vor jeder Transaktion vier einfache Schritte beherzigen:

  1. Lizenz prüfen: Immer die BaFin-Datenbank konsultieren. Nur zugelassene Anbieter bieten rechtlichen Schutz.
  2. Impressum hinterfragen: Seriöse Firmen haben ein vollständiges Impressum mit nachprüfbarer deutschen Adresse. Vorsicht bei nur ausländischen Kontaktdaten.
  3. Zahlungswege kontrollieren: Alarmstufe Rot, wenn Geld auf ein Auslandskonto oder ein Konto auf einen fremden Namen überwiesen werden soll.
  4. Druck ignorieren: Kein seriöses Institut setzt Kunden unter Zeitdruck. Sofortige Entscheidungen sind ein klassisches Betrugsmuster.

Wer bereits Geld an „octavio-capital.com“ überwiesen hat, sollte umgehend seine Bank kontaktieren und Anzeige bei der Polizei erstatten.

Wachsamkeit bleibt der beste Schutz

Der Fall zeigt: Die Gefahr durch professionelle Online-Betrüger im Finanzsektor wächst. Europäische Aufsichtsbehörden beobachten eine Zunahme solcher Identitätsdiebstähle. Für Anleger gilt deshalb mehr denn je der Grundsatz: Vor einer Investition immer die Lizenz der BaFin prüfen. Dieser einfache Check ist der wirksamste Schutz vor finanziellen Verlusten.

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