BAFA, Exportkontrollen

BAFA beschleunigt Exportkontrollen für deutsche Unternehmen

31.01.2026 - 02:01:11

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle strafft Genehmigungsverfahren und schafft erstmals klare Regeln für Cloud-Nutzung, um Exporteure zu entlasten.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) entlastet Exporteure mit einem neuen Maßnahmenpaket. Ab morgen gelten vereinfachte Regeln für Rüstungs- und Dual-Use-Güter.

Die Reform zielt darauf ab, langwierige Genehmigungsverfahren zu straffen und den bürokratischen Aufwand für Unternehmen spürbar zu reduzieren. Ein Schwerpunkt liegt auf europäischen Rüstungskooperationen. Der Austausch von Technologie mit Partnernationen soll so reibungsloser werden.

Cloud-Nutzung wird rechtssicher geregelt

Ein weiterer Kernpunkt betrifft die Digitalisierung. Die neuen Vorgaben schaffen erstmals klare Rahmenbedingungen für die Nutzung von Cloud-Technologien beim Austausch sensibler technischer Daten. Bisher herrschte hier oft Rechtsunsicherheit. Für Unternehmen bedeutet das: Sie können moderne IT-Infrastrukturen nutzen, ohne Compliance-Risiken einzugehen.

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Ergänzt werden diese Neuerungen durch erweiterte Allgemeine Genehmigungen. Sie erlauben standardisierte Exportvorgänge ohne aufwändige Einzelanträge. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) profitieren davon, da sie oft keine großen Compliance-Abteilungen unterhalten.

Digitales Fundament ELAN-K2 trägt die Reform

Die Vereinfachungen bauen auf der bestehenden Digitalisierungsinitiative des BAFA auf. Herzstück ist das Portal „ELAN-K2“, über das bereits seit 2021 alle Anträge elektronisch gestellt und bearbeitet werden. Unternehmen erhalten dort automatische E-Mail-Benachrichtigungen bei Statusänderungen und können jederzeit online den Fortschritt verfolgen.

Diese Transparenz war ein erster Meilenstein. Die nun beschlossenen Maßnahmen setzen darauf auf und machen die Prozesse noch schlanker. Branchenverbände hatten solche Entlastungen seit langem gefordert.

Mehr Planungssicherheit für den Exportstandort

Für die exportstarke deutsche Wirtschaft sind schnelle und verlässliche Genehmigungen überlebenswichtig. Lange Wartezeiten können Lieferketten unterbrechen und Wettbewerbsnachteile bedeuten. Die Reform soll hier mehr Planungssicherheit schaffen.

Ist das der richtige Weg, um Bürokratie abzubauen und gleichzeitig die hohen Sicherheitsstandards zu wahren? Das BAFA signalisiert mit dem Paket eine klare serviceorientierte Ausrichtung. Die Zukunft der Exportkontrolle ist digital – weitere Schritte zur Automatisierung, etwa mit KI-Unterstützung, sind bereits absehbar. Für deutsche Exporteure wird die Behörde so Stück für Stück zum effizienten Dienstleister.

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