B-Vitamine, Energieturbo

B-Vitamine: Der unterschätzte Energieturbo im Winter

19.01.2026 - 13:53:12

B-Vitamine wie B12, B6 und Folsäure sind entscheidend für Energie und Stimmung im Winter. Experten warnen vor Mängeln und raten zu gezielter Prävention statt pauschaler Supplementierung.

Mitten im grauen Januar kämpfen viele Menschen mit Antriebslosigkeit. Ernährungswissenschaftler sehen die Ursache dafür nicht nur im Lichtmangel. Sie verweisen auf ein Stoffwechsel-Tief, das oft durch eine mangelhafte Versorgung mit B-Vitaminen verschärft. In der aktuellen Saison erleben B12, B6 und Folsäure eine Neubewertung als essentielle Energie-Zünder.

Der Motor stottert: B-Vitamine als Zündkerzen

Der Körper gleicht im Winter oft einem Motor im Leerlauf. Hier greifen B-Vitamine als entscheidende Zündkerzen ein. Sie sind unverzichtbare Co-Faktoren im Citratzyklus – jenem Prozess, der Nahrung in zelluläre Energie umwandelt.

Fehlen diese Vitamine, bleiben Kohlenhydrate und Fette ungenutzt. Der Stoffwechsel verlangsamt sich und das Gefühl der Erschöpfung setzt ein. Besonders in den kälteren Monaten, in denen die Ernährung oft schwerer ist, wird dieser Engpass spürbar.

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Stimmungstief oder Nährstoffmangel?

Neben der körperlichen Energie spielt die psychische Komponente eine große Rolle. Die Grenze zwischen einer Winterdepression und einem nährstoffbedingten Stimmungstief ist fließend. Vitamin B12, B6 und Folsäure sind maßgeblich an der Produktion von Neurotransmittern wie Serotonin und Dopamin beteiligt.

Ein Mangel äußert sich oft schleichend durch Konzentrationsschwäche und gereizte Stimmung. Diese Symptome werden im Winter fälschlicherweise oft allein dem Wetter zugeschrieben.

Die Veganuary-Falle und versteckte Hürden

Der Januar markiert einen Höhepunkt der pflanzlichen Ernährung durch die Veganuary-Kampagne. Ernährungsexperten warnen hier vor Versorgungslücken. Da Vitamin B12 fast ausschließlich in tierischen Produkten vorkommt, ist eine Supplementierung für Veganer unumgänglich.

Doch auch Mischköstler sind nicht immun:
* Die Bioverfügbarkeit kann durch Stress und eine angegriffene Darmgesundheit sinken.
* Mit zunehmendem Alter oder durch bestimmte Medikamente (wie Säureblocker) nimmt die Aufnahmefähigkeit des Körpers ab.

Trend: Gezielte Prävention statt Gießkanne

Die Diskussion um B‑Vitamine spiegelt einen Wandel im Gesundheitsmarkt wider. Das Gießkannenprinzip hat ausgedient. Verbraucher setzen vermehrt auf datengestützte Prävention. Heimtests zur Bestimmung des Vitamin-Status boomen, bevor supplementiert wird.

Experten raten oft zu einem ausgewogenen B-Komplex, wenn ein allgemeines Defizit vermutet wird. Die isolierte Einnahme eines einzelnen Vitamins kann einen Mangel an einem anderen maskieren. B‑Vitamine werden nicht mehr nur als „Nervennahrung“, sondern als fundamentaler Treibstoff für die metabolische Resilienz verstanden.

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