Assassins, Creed

Assassin's Creed Valhalla im Test: Das Wikinger-Epos, das aus deinem Feierabend eine eigene Saga macht

30.01.2026 - 05:00:19

Dein Gaming-Alltag fühlt sich nach Schema F an? Immer gleiche Open Worlds, belanglose Nebenquests, null Gänsehaut? Assassin’s Creed Valhalla will genau das durchbrechen – mit brutalen Wikinger-Raids, überraschend viel Herz und einer Welt, in der du dich wirklich verlierst. Aber klappt das 2026 noch?

Wenn sich jedes Game gleich anfühlt…

Du kennst das: Du startest ein neues Open-World-Spiel, die Map ist voll mit Icons, die Story ist okay, die Kämpfe machen anfangs Spaß – und nach ein paar Abenden fühlst du dich wie im Job. Checklisten abarbeiten statt Abenteuer erleben.

Kein echtes Risiko, keine Entscheidungen mit Gewicht, keine Welt, die sich anfühlt, als würde sie auch ohne dich atmen. Einfach noch ein Spiel, das du beginnst, aber nie zu Ende bringst.

Und dann ist da noch dieses andere Problem: Du willst etwas, das dich wirklich packt – epische Story, intensive Kämpfe, eine Welt, in die du eintauchst und erst merkst, wie spät es ist, wenn die Vögel draußen wieder singen. Aber genau diese Mischung liefern nur wenige Titel wirklich überzeugend.

Genau hier setzt ein Spiel an, das seit Release nicht nur durchverkauft, sondern bis heute in Foren, auf Reddit und YouTube-Reviews sehr lebendig diskutiert wird – und zwar immer mit demselben Kern: "Ich wollte nur kurz reinschauen … und war plötzlich 60 Stunden weg."

Die Lösung: Assassin's Creed Valhalla als dein persönlicher Wikinger-Ausbruch

Assassin's Creed Valhalla ist Ubisofts Wikinger-Kapitel der legendären Assassin's-Creed-Reihe und schickt dich als Eivor – wahlweise weiblich oder männlich – vom harten Norwegen ins gefährlich verlockende England des 9. Jahrhunderts. Offizielle Infos, Feature-Beschreibungen und Systemanforderungen findest du direkt bei Ubisoft unter Assassin's Creed Valhalla.

Statt dich mit Icons zu erschlagen, wirft dich Valhalla in eine raue, überraschend emotionale Saga: Clan-Ehre, politische Intrigen, Göttervisionen, Rachsucht – und immer wieder diese Momente, in denen du auf einem Hügel stehst, in die Ferne blickst und denkst: "Da hinten will ich hin." Nicht, weil es blinkt. Sondern weil es dich ruft.

Im Kern kombiniert Valhalla drei Dinge, die bei Spielerinnen und Spielern im D-A-CH-Raum seit Release extrem gut ankamen (laut Reviews auf Metacritic, Steam-Kommentaren, Reddit-Threads und YouTube-Analysen):

  • Eine wuchtige, brutale, aber nicht hirnlose Kampf-Fantasie mit Äxten, Schilden und Finishern, die wirklich wummern.
  • Eine Open World, die atmosphärisch trägt – von nebligen Sümpfen bis zu strahlenden Kathedralen Englands.
  • Eine überraschend persönliche Story, die deinen Clan, deine Siedlung und deine Entscheidungen ins Zentrum schiebt.

Warum gerade dieses Modell? Der Realitäts-Check

Was macht Valhalla 2026 noch spannend – in einer Welt, in der wir Elden Ring, Ghost of Tsushima, The Witcher 3 (Next-Gen) und zig Service-Games auf der Liste haben? Schau dir an, was du im Alltag davon hast.

  • Langzeit-Motivation statt 10-Stunden-Wegwerfspiel: Valhalla ist groß. Wirklich groß. Viele Spieler berichten von 80–100 Stunden Spielzeit, ohne dass sich alles nach Copy-Paste anfühlt. Bedeutet für dich: ein Spiel, das dich über Wochen trägt – perfekt, wenn du nicht ständig Neues kaufen willst.
  • Raids, die Stress abbauen: Du kommst von einem anstrengenden Tag, startest ein Wikinger-Raid auf ein Kloster, hörst das Horn, die Crew stürmt vor, Türen werden mit Widdern zerlegt – und du merkst, wie deine Anspannung einfach mit zerbröselnden Schilden verschwindet.
  • Deine eigene Siedlung als emotionaler Anker: Ravensthorpe, deine Siedlung in England, ist mehr als ein Menüpunkt. Du baust sie Schritt für Schritt aus – Schmiede, Langhaus, Tätowierhütte, Handelsplätze. Jeder Fortschritt fühlt sich wie "nach Hause kommen" an, nicht wie eine abstrakte Upgrade-Liste.
  • Entscheidungen, die du spürst: Immer wieder zwingt dich das Spiel zu moralischen Dilemmata: Wem vertraust du? Wen lässt du leben? Gerade deutsche und österreichische Spieler loben in Tests und Foren, dass diese Entscheidungen nicht plump schwarz-weiß sind.
  • Nordische Mythologie zum Eintauchen: Wenn du Marvels Thor magst oder generell auf nordische Sagen stehst, bekommst du hier eine viel düsterere, erwachsene Interpretation – inklusive mythischer Abschnitte in Asgard, die visuell und atmosphärisch aus dem Rahmen fallen.
  • Flexibles Kampfsystem: Ob du mit Schild und Axt defensiv, mit zwei Waffen aggressiv oder verstohlen als klassischer Assassine spielst – du bestimmst deinen Stil. Reddit-User heben immer wieder hervor, wie befriedigend die Dual-Wield-Builds und Finisher sind.

Auf einen Blick: Die Fakten

Merkmal Dein Nutzen
Genre & Setting Action-RPG in offener Welt zur Wikingerzeit – perfekte Mischung aus Story, Erkundung und Kampf in einem unverbrauchten, rauen Setting.
Plattformen (laut Ubisoft) Verfügbar u.a. für PC, PlayStation 4/5, Xbox One, Xbox Series X|S und mehr – du kannst fast überall loslegen, ohne neue Hardware kaufen zu müssen.
Spielzeit & Umfang Sehr umfangreiches Open-World-Abenteuer mit Haupt- und Nebenquests – ideal, wenn du ein Spiel suchst, das dich über Wochen begleitet.
Siedlungsbau & Clan-Management Ausbau deiner eigenen Siedlung in England – du siehst deinen Fortschritt nicht nur in Zahlen, sondern in einer lebendigen Heimatbasis.
Kampfsystem Brutale Nahkämpfe mit unterschiedlichen Waffenstilen und Fähigkeiten – du kannst deinen Spielstil wirklich an deine Laune anpassen.
Nordische Mythologie & Story Tiefe Verflechtung aus realer Geschichte und Sagenwelt – perfekt, wenn du mehr willst als nur "gute vs. böse"-Erzählungen.
Publisher Ubisoft Entertainment S.A. (ISIN: FR0000054470) – ein etablierter Publisher mit jahrelanger Open-World-Erfahrung.

Das sagen Nutzer und Experten

Schaut man in aktuelle User-Threads und Reviews (YouTube-Recaps, Reddit-Rückblicke, Langzeit-Reviews), ergibt sich ein klares Bild:

  • Geliebt werden vor allem die Atmosphäre Englands, die musikalische Untermalung, die Inszenierung von Raids und die charismatische Hauptfigur Eivor. Viele loben, dass sie sich nach Stunden wirklich als Teil eines Clans fühlen.
  • Gelobt wird auch, dass Valhalla im Vergleich zu älteren Assassin's-Creed-Teilen mehr Rollenspieltiefe, Build-Varianten und Entscheidungsfreiheit bietet. Gerade Fans von Odyssey sehen Valhalla als gereifteren, "erdigeren" Nachfolger.
  • Kritik gibt es typischerweise an der schieren Länge und an manchen Ubisoft-typischen Wiederholungen in Nebenaktivitäten. Einige Spieler sprechen von "zu groß" oder wünschen sich stärker verdichtete Storybeats.
  • Technisch wurde Valhalla zum Start teilweise für Bugs kritisiert, laut späteren Reviews und Patch-Notes hat Ubisoft aber im Laufe der Zeit spürbar nachgebessert.

Unterm Strich ist die Social-Media- und Community-Stimmung: Valhalla ist kein perfektes, aber ein enorm eintauchbares Wikinger-Epos, das insbesondere dann glänzt, wenn du bereit bist, dich wirklich auf diese Welt einzulassen.

Alternativen vs. Assassin's Creed Valhalla

Natürlich steht Valhalla nicht allein im Regal. Elden Ring, Ghost of Tsushima, The Witcher 3 oder auch neuere Open-World-Rollenspiele buhlen um deine Zeit. Warum also ausgerechnet Valhalla?

  • Gegen Elden Ring: Wenn du Lust auf Herausforderung hast, aber nicht jede Session im Frust enden soll, ist Valhalla deutlich zugänglicher. Du kannst den Schwierigkeitsgrad anpassen und mehr "Flow" genießen.
  • Gegen Ghost of Tsushima: Ghost ist präziser, fokussierter – aber auch kleiner. Valhalla bietet dir mehr Rollenspielsysteme, mehr Loot, mehr langfristige Progression und die Siedlungsdimension, die sich fast wie ein eigenes Spiel im Spiel anfühlt.
  • Gegen The Witcher 3 (Next-Gen): The Witcher bleibt die Benchmark für Quest-Qualität, keine Frage. Valhalla punktet dafür mit dem frischen Wikinger-Setting, mehr Fokus auf Raids und einer direkteren, physischeren Kampf-Fantasie.
  • Gegen Service-Games & Battle Passes: Valhalla ist in seiner Kern-Erfahrung ein abgeschlossenes Singleplayer-Epos. Du musst nicht ständig einsteigen, um "nichts zu verpassen" – du spielst in deinem Tempo, wann du willst.

Unter dem Strich gewinnt Assassin's Creed Valhalla beim Preis-Leistungs-Verhältnis vor allem dadurch, dass du für den Kaufpreis ein Content-Monster bekommst, das dich – gerade heute, einige Jahre nach Release – oft zu einem deutlich reduzierten Preis viele, viele Abende lang beschäftigt.

Fazit: Lohnt sich der Kauf?

Assassin's Creed Valhalla ist kein Spiel, das du an einem verregneten Sonntag "mal eben" wegspielst. Es ist eine Saga, die du dir in Etappen erzählst: nach der Arbeit, spätabends, vielleicht mit einem Drink, der Soundtrack im Hintergrund, England im Nebel vor dir, dein Langschiff am Ufer.

Wenn du eine dichte Atmosphäre, ein kräftiges Kampfsystem, viel Rollenspiel-Flexibilität und eine Welt suchst, in der du nicht nur der Auserwählte, sondern auch Clanführer, Siedlungsbauer und manchmal einfach nur Wanderer bist – dann liefert dir Valhalla genau das.

Ubisoft Entertainment S.A., die Firma hinter Assassin's Creed (ISIN: FR0000054470), nutzt hier ihre jahrelange Open-World-Erfahrung, um ein Spiel zu bauen, das trotz bekannter Ubisoft-Formel noch genug Ecken und Kanten hat, um sich einzigartig anzufühlen.

Du musst nur eine Frage ehrlich beantworten: Bist du bereit, dir ein paar Wochen deines Gaming-Lebens von einem Wikinger-Clan stehlen zu lassen?

@ ad-hoc-news.de