Apple zahlt Google Milliarden für KI-Revolution von Siri
15.01.2026 - 20:22:12Apple bezahlt Google jährlich rund eine Milliarde Euro, um dessen KI-Modelle zu nutzen und seinen virtuellen Assistenten Siri grundlegend zu erneuern. Das enthüllt ein milliardenschwerer Deal, der die Tech-Landschaft umkrempelt.
Der Vertrag, eine strategische Kehrtwende für Apple, wurde am 12. Januar 2026 von beiden Konzernen bestätigt. Er ermöglicht es Apple, seine nächste Generation von Apple Foundation Models auf der Architektur von Googles Gemini aufzubauen. Damit gesteht der iPhone-Hersteller ein, den Anschluss in der KI-Entwicklung verpasst zu haben und setzt nun auf die Technologie des Konkurrenten, um schnell aufzuholen. Analysten schätzen den Gesamtwert des mehrjährigen Deals für Google auf bis zu fünf Milliarden Euro.
Für Apple ist die Partnerschaft eine pragmatische Lösung. Statt selbst hunderte Milliarden in Rechenzentren zu investieren, tauscht das Unternehmen hohe Kapitalausgaben gegen eine planbare Betriebskosten. Zugleich erhält es sofort Zugriff auf eine der führenden KI-Plattformen der Branche.
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Ein strategischer Schwenk mit Folgen
Die Entscheidung für Gemini ist ein großer Vertrauensbeweis für Google und macht dessen Technologie zur Grundlage für Unternehmens-KI auf höchstem Niveau. Im Gegenzug erhält der Suchmaschinenriese Zugang zu Apples Ökosystem mit über zwei Milliarden aktiven Geräten. Das erweitert die Reichweite von Gemini massiv und festigt Googles Position im Wettkampf mit Rivalen wie Microsoft und Amazon.
Die Finanzierung erinnert an den langjährigen Deal, bei dem Google Apple schätzungsweise 20 Milliarden Euro jährlich dafür zahlt, Standard-Suchmaschine im Safari-Browser zu sein. Der neue KI-Vertrag kehrt den Geldfluss nun um. Die jährliche Milliarden-Zahlung ist für Apple dennoch überschaubar: Sie macht nur einen Bruchteil des Forschungs- und Entwicklungsetats von rund 31 Milliarden Euro aus dem Jahr 2024 aus.
Die Börse reagierte umgehend auf die Nachricht. Die Marktkapitalisierung von Alphabet, der Muttergesellschaft von Google, schoss über die Vier-Billionen-Euro-Marke und überholte Apple kurzzeitig als wertvollstes Unternehmen der Welt. Diese Verschiebung unterstreicht, wie sehr Investoren die strategische Bedeutung der KI-Vorherrschaft erkennen.
Siri 2.0 und die Zukunft von Apple Intelligence
Das primäre Ziel der Integration ist eine radikale Verbesserung von Apple Intelligence und die lange überfällige Transformation von Siri. Der neue, stärker personalisierte Assistent soll mit iOS 26.4 im Frühjahr 2026 starten. Angetrieben von einer angepassten Gemini-Version soll Siri komplexere, kontextbewusste Anfragen bewältigen können – und so jahrelange Nutzerfrustration überwinden.
Ein Kernpunkt des Deals betrifft Apples strenge Datenschutzprinzipien. Beide Unternehmen betonen, dass die branchenführenden Privacy-Standards gewahrt bleiben. Die Gemini-Modelle laufen nicht auf Google-Servern, sondern auf Apples eigener Private Cloud Compute-Infrastruktur. Diese entscheidende Detail stellt sicher, dass Nutzerdaten unter Apples Kontrolle bleiben, sicher verarbeitet werden und für Google nicht zugänglich sind.
Die Partnerschaft wirft zudem Fragen zur Zukunft der bestehenden Zusammenarbeit mit OpenAI auf. Deren ChatGPT-Technologie wurde 2024 in Apple Intelligence integriert. Apple erklärt, der Google-Deal berühre die OpenAI-Vereinbarung derzeit nicht. Branchenbeobachter sind jedoch skeptisch, ob die parallele Integration zweier separater KI-Modelle langfristig bestehen kann.
Branchenweite Auswirkungen und Ausblick
Apples Entscheidung, seine KI-Grundlage zu „mieten“ statt selbst zu bauen, ist ein strategisches Manöver. Es könnte einen bedeutenden Upgrade-Zyklus für das Flaggschiff iPhone auslösen. Die fortschrittlichen Apple-Intelligence-Features mit Gemini werden voraussichtlich den neuesten Geräten vorbehalten sein. Das schafft einen starken Anreiz für Besitzer älterer Modelle zum Wechsel.
Für die gesamte KI-Branche signalisiert der Deal eine neue Ära hochdotierter Lizenzvereinbarungen für Fundamentalmodelle. Er zeigt: Selbst die größten Tech-Konzerne der Welt finden es oft effizienter, für Kern-KI-Kompetenzen zu kooperieren, als in einen kostspieligen Wettlauf einzutreten. Google positioniert sich damit nicht mehr nur als Anbieter von Consumer-KI, sondern als grundlegende Versorgungsinfrastruktur für die Intelligenzschicht eines Großteils des globalen Mobilfunkmarkts – für Android und iOS gleichermaßen.
Der Erfolg dieser Allianz wird sich am Nutzererlebnis des kommenden iOS-Updates messen lassen. Kann der neue Siri die Erwartungen erfüllen, wird Apples Milliardenwette als genialer Schachzug gelten. Das Unternehmen hätte dann den KI-Übergang gemeistert, indem es die Stärke eines Rivalen nutzte, sein Datenschutzversprechen hielt und neue Anreize schuf, im eigenen Hardware-Ökosystem zu bleiben.
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