Apple, Standard-iPhone

Apple verschiebt Standard-iPhone und setzt 2026 auf Klapphandy

30.01.2026 - 19:01:12

Apple ändert seine Strategie und bringt 2026 erstmals ein faltbares iPhone sowie die Pro-Modelle auf den Markt, während das Basis-iPhone 18 auf 2027 verschoben wird.

Apple dreht an der Roadmap: Statt des iPhone 18 will der Konzern 2026 erstmals ein faltbares Modell und andere Premium-Handys auf den Markt bringen. Die Basisversion des iPhone 18 soll erst 2027 erscheinen.

Hinter dem strategischen Schwenk stehen laut Branchenkreisen mehrere Gründe: angespannte Lieferketten, steigende Komponentenkosten und der Wunsch, mit teuren Spitzenmodellen den Umsatz zu maximieren. Im Herbst 2026 will Apple nun ein Trio hochpreisiger Geräte vorstellen – das lang erwartete Klapp-iPhone sowie die Modelle iPhone 18 Pro und Pro Max.

Ein gefalteter Neuanfang für Apple

Die Entscheidung, ein faltbares Gerät zu priorisieren, ist ein Wendepunkt. Bislang dominieren vor allem Samsung und chinesische Hersteller diesen Markt. Der Fokus auf das High-End soll helfen, Ressourcen zu optimieren und die Produktionsrisiken eines ersten Klapphandys zu minimieren.

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„Die Lieferkette ist in diesem Jahr die größte Herausforderung“, zitiert ein Bericht einen Manager eines Zulieferers. Weltweite Engpässe bei Speicherchips, angetrieben durch die hohe Nachfrage von KI-Rechenzentren, treiben die Kosten. Der Preis für DRAM-Bausteine soll im Vergleich zum Vorjahr um 10 bis 25 Prozent gestiegen sein.

Das Klapphandy: Dünn, leicht und faltenfrei?

Was hat das Apple-Klapphandy zu bieten? Obwohl der Konzern schweigt, zeichnen Leaks ein klares Bild. Es soll ein „Buch-Design“ mit einem großen, nahezu faltenfreien Innen-Display von 7,6 bis 7,8 Zoll bekommen. Geschlossen wird ein nutzbares Außendisplay von etwa 5,3 Zoll erwartet.

Ein Hauptaugenmerk lag darauf, den störenden Mittelfalten-Effekt zu minimieren, der bei Konkurrenzmodellen oft kritisiert wird. Das Gerät soll besonders dünn und leicht werden – aufgefaltet möglicherweise nur 4,5 Millimeter. Das Gehäuse könnte aus Titan und Aluminium bestehen.

Für ein nahtloseres Innen-Display setzt Apple womöglich auf eine Unter-Display-Kamera. Der äußere Bildschirm könnte eine konventionelle Lochkamera erhalten. Ein neuer A20-Chip und die Rückkehr von Touch ID in einer Seitentaste werden ebenfalls spekuliert – der Einbau des vollen Face-ID-Systems in das dünne Klapp-Gehäuse gilt als große technische Hürde.

Premium-Only: So sieht die iPhone-18-Familie aus

Da das Standard-iPhone 18 wegfällt, wird die Herbstkollektion 2026 zur reinen Luxus-Linie. Auch die Pro-Modelle sollen große Upgrades erhalten. Gerüchte deuten auf Unter-Display-Face-ID hin, was die „Dynamic Island“ verkleinern oder eliminieren würde. Ein variables Blenden-System für mindestens eine der Hauptkameras könnte zudem Profi-Fotografie ermöglichen.

Diese geteilte Launch-Strategie ist neu für Apple. Sie spiegelt ein kalkuliertes Manöver wider, um komplexe Produktionslinien zu managen und die starke Nachfrage nach Premium-Geräten auszunutzen. Die jüngsten Quartalszahlen des Konzerns übertrafen die Erwartungen, angetrieben durch Rekord-iPhone-Verkäufe und eine Erholung auf dem chinesischen Markt. CEO Tim Cook sprach von einer „überwältigenden“ Nachfrage.

Die Strategie: Apple setzt immer stärker auf das High-End

Die neue Roadmap zeigt: Apple segmentiert seine Produkteinführungen zunehmend nach Produktionskapazitäten und Marktnachfrage. Die Verzögerung des Massenmodells iPhone 18 stellt sicher, dass genug High-Tech-Komponenten für die profitabelsten Geräte bereitstehen. Zudem gewinnt der Konzern Zeit, die komplexe Fertigung der Klapptechnologie zu perfektionieren.

Der Fokus auf das Klapphandy beweist, dass Apple in neuen Formfaktoren innovieren will – auch wenn der Einstieg später und bedachter erfolgt als bei der Konkurrenz. Im Herbst 2026 wird sich zeigen, ob Apples Wette auf die Premium-Strategie aufgeht und das erste faltbare iPhone den Smartphone-Markt neu falten kann.

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