Apple verschiebt Satelliten-Foto-Sharing auf iOS 27
20.01.2026 - 12:27:12Satelliten-Foto-Sharing für iPhones kommt nicht mit dem nächsten Update. Statt in iOS 26.4 wird die Funktion erst mit dem großen iOS 27-Update Ende 2026 erscheinen. Das bestätigen aktuelle Berichte und dämpft Erwartungen an eine baldige Einführung.
Enttäuschung nach Spekulationswelle
Die Tech-Branche hatte mit einer früheren Einführung gerechnet. Gerüchte sahen die Funktion bereits in der kommenden iOS 26.4-Version vor. Sie sollte das Verschicken von Fotos per Satellit in iMessage ermöglichen. Doch Insider und Entwickler-Roadmaps zeigen nun ein anderes Bild: Die technischen Hürden sind zu hoch für ein reines Punkt-Update. Apple folgt damit seiner Strategie, große Neuerungen den Hauptversionen vorzubehalten.
Warum die Verzögerung?
Der Schritt von Text- zu Bildübertragung per Satellit ist technisch enorm. Aktuelle Satellitennetze wie das von Apple genutzte Globalstar-System haben begrenzte Bandbreite. Sie priorisieren Zuverlässigkeit und Abdeckung, nicht Geschwindigkeit. Für Bilder müssen erst fortschrittliche Kompressionsalgorithmen und verbesserte Übertragungsprotokolle entwickelt werden. Sonst würden Übertragungen abbrechen oder den Akku zu stark belasten.
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Hinzu kommt: Die Funktion wird wohl hardwareabhängig sein. Sie soll exklusiv für die kommenden iPhone 18 Pro-Modelle reserviert sein. Diese sollen über verbesserte Modem-Hardware verfügen, die den “5G over Satellite”-Standard für Mediendaten unterstützt. Das erklärt, warum ein einfaches Software-Update für ältere Geräte nicht ausreicht.
Wettbewerbsdruck von Starlink und T-Mobile
Die Gerüchte um eine frühe Einführung waren nicht zuletzt durch die Konkurrenz befeuert worden. T-Mobile und SpaceX treiben mit ihrer “Direct to Cell”-Technologie über Starlink-Satelliten den Markt voran. Sie testen bereits Multimedia-Nachrichten (MMS) über Satellit. Dieses carrier-basierte Modell soll geräteübergreifend funktionieren.
Apple steht damit unter Druck, die Exklusivität und Überlegenheit des iMessage-Ökosystems zu wahren. Die Fähigkeit, Fotos von abgelegenen Orten zu teilen, gilt als nächster großer Schritt für Outdoor-Enthusiasten und Berufsgruppen abseits des Netzes. Indem Apple auf iOS 27 wartet, riskiert das Unternehmen zwar einen vorübergehenden Rückstand. Experten vermuten jedoch, dass Apple eine nahtlose Nutzererfahrung einer überhasteten Einführung vorzieht.
Was bringt iOS 27?
Mit der Klarstellung zu iOS 26.4 rückt die kommende Hauptversion iOS 27 in den Fokus. Sie soll ein Meilenstein für die Konnektivität werden. Neben dem Satelliten-Foto-Sharing werden weitere Features erwartet:
- Apple Maps via Satellite: Volle Navigationsfunktionen ohne terrestrisches Netz, inklusive Offline-Karten und topografischer Details.
- Natürliche Nutzung: Neue Antennentechnologie soll die Verbindung halten, ohne dass das Gerät gezielt zum Himmel ausgerichtet werden muss – ein großer Fortschritt gegenüber der aktuellen “Folge-dem-Punkt”-Steuerung.
- API für Drittanbieter: Ein Framework für Entwickler könnte Apps wie WhatsApp oder Signal den Zugang zur Satellitenverbindung für Text und datenarme Medien ermöglichen.
Diese Integrationen markieren einen Wandel: Die Satellitenverbindung wird vom reinen Notfallsystem zu einem alltäglichen Werkzeug für die Kommunikation abseits des Netzes.
Der Fahrplan bis zur Einführung
Nutzer, die auf die Funktion warten, müssen sich bis zum Spätsommer gedulden. Der Fahrplan sieht vor, dass Apple iOS 27 auf der WWDC 2026 im Juni vorstellt. Nach dem üblichen Beta-Testzyklus folgt der öffentliche Release – und mit ihm das Satelliten-Foto-Sharing – im September 2026.
Bis dahin konzentriert sich iOS 26.4 auf Systemoptimierungen, Sicherheitsupdates und kleinere Verbesserungen. Es bleibt ein wichtiges Brücken-Update zur nächsten Generation der Betriebssoftware. Die Ära der echten globalen Multimedia-Kommunikation rückt näher – aber sie beginnt erst mit iOS 27.
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