Apple, Notfall-Update

Apple rettet 13 Jahre alte iPhones mit Notfall-Update

31.01.2026 - 07:42:12

Apple hat diese Woche überraschend wichtige Updates für Dutzende Millionen alte iPhones und iPads veröffentlicht. Das Ziel: Geräte wie das 13 Jahre alte iPhone 5s sollen auch nach Januar 2027 noch iMessage und FaceTime nutzen können. Die Aktualisierungen erneuern auslaufende Sicherheitszertifikate – eine technische Lebensversicherung für Altgeräte.

Am 26. Januar stellte der Konzern die Updates iOS 12.5.8, iOS 15.8.6 und iOS 16.7.13 bereit. Sie richten sich gezielt an Geräte, die seit Jahren keine großen iOS-Versionen mehr erhalten. Der Schritt sichert die Grundfunktionalität, auch wenn neue Apps und Features tabu bleiben.

Digitale Zertifikate sind das Fundament für sichere Verbindungen zu Apples Servern. Sie laufen jedoch irgendwann ab – für viele alte Geräte war das Stichtag Januar 2027. Ohne gültiges Zertifikat hätten die iPhones und iPads keine verschlüsselte Verbindung mehr aufbauen können. Die Folge: iMessage, FaceTime und sogar die Geräteaktivierung wären ausgefallen.

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Das neue Update schiebt diesen Ablauf-Termin nun hinaus. Es ist ein reines Wartungs-Update, das keine neuen Sicherheitslücken schließt, sondern die grundlegende Kommunikationsfähigkeit rettet.

Diese Altgeräte profitieren noch einmal

Die Updates sind auf drei veraltete iOS-Generationen zugeschnitten. Eine bemerkenswerte Ausnahme ist das iPhone 5s von 2013.

  • iOS 12.5.8: Für iPhone 5s, iPhone 6, iPhone 6 Plus, iPad Air (1. Gen), iPad mini 2/3 und iPod touch (6. Gen).
  • iOS 15.8.6: Für iPhone 6s-Serie, iPhone 7-Serie und iPhone SE (1. Gen).
  • iOS 16.7.13: Für iPhone 8-Serie und iPhone X.

Das iPhone 5s gilt bei Apple bereits seit 2024 als „obsolet“ und erhielt sein letztes Update im Januar 2023. Dass es nun doch noch ein Lebenszeichen bekommt, unterstreicht Apples ungewöhnlich langen Support.

Ein Kontrastprogramm zur Android-Welt

Apples Schritt ist ein starkes Signal für Produkt-Langlebigkeit. Während Google und Samsung heute bis zu sieben Jahre Updates für neue Flaggschiffe versprechen, ist eine derartige Fürsorge für 13 Jahre alte Geräte einzigartig.

Diese Strategie stärkt das Vertrauen der Kunden und hat handfeste Vorteile: Sie erhöht den Restwert gebrauchter iPhones und festigt das gesamte Ökosystem. Geräte, die als Zweithandys oder in Schwellenländern weiterlaufen, bleiben so grundlegend nutzbar.

Update vorerst gestoppt – Probleme mit Notrufen

Doch der Rettungsversuch hatte einen holprigen Start. Kurz nach der Veröffentlichung stoppte Apple die Verteilung der Updates vorübergehend. Grund waren Berichte über Verbindungsprobleme, vor allem aus Australien.

Einige Nutzer meldeten, sie könnten nach der Installation keine Notrufe mehr tätigen. Apple wird voraussichtlich eine korrigierte Version der Updates nachliefern, sobald die Fehlerursache gefunden ist. Nutzer, die noch nicht aktualisiert haben, sollten vorerst auf eine offizielle Entwarnung des Konzerns warten.

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