Apple, HomePad

Apple plant mit HomePad und Türklingel den Einzug ins Smart Home

29.01.2026 - 00:16:12

Apple entwickelt einen zentralen Smart-Home-Hub mit Display und eine Video-Türklingel mit Face ID, um mit einem geschlossenen Ökosystem in den Markt einzusteigen.

Apple greift Amazon und Google mit eigenen Smart-Home-Geräten an. Neue Details deuten auf eine umfassende Produktoffensive hin, die das Zuhause zum Apple-Ökosystem machen soll.

Nach Jahren des Zögerns scheint Apple bereit für einen großen Wurf. Das Unternehmen arbeitet offenbar an einem zentralen Smart-Home-Hub namens „HomePad“ und einer hochmodernen Video-Türklingel. Ziel ist ein geschlossenes, sicheres Ökosystem, das über die bisherigen HomePod-Lautsprecher und Apple TV hinausgeht. Bislang fehlte Apple die eigene Hardware, um mit der Vielfalt von Amazon (Echo, Ring) und Google (Nest) gleichzuziehen. 2026 könnte das Jahr werden, in dem sich das ändert.

Der HomePad: Das neue Kommandozentrum

Im Zentrum der Strategie steht der HomePad. Das Gerät soll als intelligenter Display-Hub mit 7-Zoll-Bildschirm das Zuhause steuern. Es läuft auf einem neuen „Home OS“ und kombiniert die Funktionen eines iPad mit denen eines hochwertigen Lautsprechers. Ein leistungsstarker A18-Prozessor soll komplexe KI-Funktionen direkt auf dem Gerät ermöglichen.

Ein besonderes Feature könnte die Nutzererkennung revolutionieren: Eine fortschrittliche TrueDepth-Kamera soll mehrere Personen gleichzeitig erkennen. Das Display passt dann Inhalte und Oberfläche dynamisch an den jeweiligen Nutzer an. Ältere Gerüchte deuteten zudem auf zwei Varianten hin: eine wandmontierte Version und ein Modell mit Lautsprecherbasis für die Arbeitsplatte.

Anzeige

Passend zum Thema Apple-Smart-Home: Viele Nutzer stolpern beim Umstieg über Apple-Fachbegriffe wie HomeKit, TrueDepth oder Home OS und fühlen sich unsicher bei Einrichtung und Datenschutz. Das kostenlose iPhone-Lexikon erklärt die 53 wichtigsten Begriffe in einfachen Worten, inklusive Aussprachehilfen, und hilft Ihnen, Siri, Face ID und HomeKit-Einstellungen schneller zu verstehen – praktisch vor Kauf eines HomePad oder einer Video-Türklingel. Gratis per E‑Mail und sofort verfügbar. Das iPhone-Lexikon gratis herunterladen

Video-Türklingel mit Face ID für mehr Sicherheit

Parallel zum HomePad entwickelt Apple eine smarte Video-Türklingel. Sie soll nahtlos in das Apple-Ökosystem integriert sein. Der Clou: Sie könnte Face ID nutzen, um Bewohner und vertraute Besucher zu erkennen. In Verbindung mit smarten Schlössern wäre so eine sichere, ferngesteuerte Türöffnung möglich.

Diese lokale Verarbeitung biometrischer Daten unterstreicht Apples Fokus auf Privatsphäre und Sicherheit. Die Aufnahmen würden wahrscheinlich über den bereits etablierten Dienst HomeKit Secure Video verschlüsselt in der Cloud gespeichert. Damit positioniert sich Apple klar als Alternative zu bestehenden Lösungen, bei denen Datenschutz oft kritisiert wird.

Erfolg hängt am neuen, schlauen Siri

Die neuen Geräte sind nur die halbe Miete. Ihr Erfolg steht und fällt mit einer deutlich verbesserten Version der Sprachassistentin Siri. Berichten zufolge wurde die Einführung des HomePad extra verschoben, um auf das Update zu warten. Die neue Siri, erwartet mit iOS 26.4 im Frühjahr 2026, soll kontextabhängig handeln und mehrstufige Aufgaben verstehen können.

Erst diese Software-Hardware-Symbiose könnte Apples Alleinstellungsmerkmal sein. Die Vision: Der HomePad erkennt ein Familienmitglied, die Türklingel bestätigt die Identität und öffnet automatisch, während Siri im Hintergrund individuelle Routinen startet. Code-Leaks aus dem Jahr 2025 verwiesen zudem auf ein weiteres Zubehör (J229), das als dedizierte Sicherheitskamera mit Mehrfachsensorik gedeutet wird.

Späte, aber gezielte Markt-Offensive

Apples Einstieg kommt spät, ist aber strategisch klug. Statt mit einer Flut billiger Geräte will der Konzern mit Integration, Design und Datenschutz punkten. Die Stammkundschaft aus der iPhone- und Mac-Welt ist die primäre Zielgruppe. Für sie soll der Umstieg auf ein Apple-Smart-Home nahtlos und vertrauenswürdig sein.

Die Gerüchte der vergangenen Woche deuten auf einen koordinierten Start in der ersten Hälfte des Jahres hin. Nach dem HomePad und der Türklingel dürften weitere Geräte wie eine Innenkamera oder ein aktualisierter HomePod mini folgen. Für Apple-Nutzer könnte 2026 somit das Jahr werden, in dem das vernetzte Zuhause endlich den typischen Apple-Stil bekommt.

Anzeige

PS: Wer 2026 auf Apple-Smart-Home umsteigen will, sollte die Apple-Sprache beherrschen. Das kostenlose PDF-Lexikon erklärt 53 Begriffe, liefert Aussprachehilfen und spart Zeit beim Einrichten von HomeKit, Siri‑Routinen und Face‑ID-Funktionen. Über 455 Leser bewerten den Guide mit 4,7/5 — ideal für Einsteiger und Umsteiger, die schnell Sicherheit gewinnen wollen. Jetzt iPhone-Lexikon per E‑Mail anfordern

@ boerse-global.de