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Apple MacBook Pro: OLED-Produktion startet für revolutionäres Redesign

20.01.2026 - 08:44:12

Die Serienproduktion der OLED-Panels für das nächste MacBook Pro hat begonnen. Das Gerät soll mit M6-Chip, Touchscreen und schlankerem Gehäuse Ende 2026 erscheinen.

Die größte Evolution des Profi-Laptops seit Jahren steht bevor. Nach glaubwürdigen Berichten aus der Lieferkette hat die Serienfertigung der hochmodernen OLED-Panels für den nächsten MacBook Pro begonnen. Das deutet auf ein komplett neu gestaltetes Gerät mit M6-Chip und erstmals einem Touchscreen hin – ein Dreifach-Sprung, der für Ende 2026 erwartet wird.

Die Produktion der 8,6-Generation-OLED-Displays bei Samsungs Tochterunternehmen Samsung Display läuft offenbar sogar früher an als geplant. Ursprünglich war der Start für das zweite Quartal 2026 erwartet worden. Dieser Schritt ist ein starkes Indiz dafür, dass sich die jahrelangen Gerüchte nun materialisieren. Marktbeobachter rechnen mit einem Launch im späten 2026 oder frühen 2027.

Der Display-Sprung: Von Mini-LED zu OLED

Der Wechsel von der aktuellen Mini-LED- zur OLED-Technologie markiert einen Meilenstein. Die neuen Panels sollen eine fortschrittliche „Tandem“- oder „Dual-Stack“-Struktur nutzen, wie sie bereits im iPad Pro zu finden ist. Zwei Schichten aus Leuchtdioden versprechen deutlich höhere Helligkeit, bessere Energieeffizienz und eine längere Lebensdauer – und adressieren so historische Bedenken wie Einbrenneffekte.

Für professionelle Anwender ist der Gewinn enorm: Pixelgenaue Lichtsteuerung ermöglicht tiefe Schwarztöne, ein nahezu unendliches Kontrastverhältnis und schnellere Pixelreaktionszeiten. Das steigert die visuelle Präzision bei Videobearbeitung und Grafikdesign und reduziert gleichzeitig die Augenbelastung. Diese Premium-Technologie wird laut Berichten wohl den Top-Modellen mit M6 Pro und M6 Max vorbehalten sein.

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M6-Leistung und schlankere Hülle

Das Herzstück des neuen MacBook Pro wird Apples nächste Chip-Generation, der M6, sein. Die Modelle sollen die Varianten M6 Pro und M6 Max erhalten und damit den bewährten Stufenplan für professionelle Workflows fortsetzen. Die Architektur verspricht einen weiteren deutlichen Sprung bei Rechen- und Grafikleistung.

Diese kraftvolle Hardware soll in einem komplett neuen Gehäuse stecken. Es wird dünner und leichter als die aktuelle Generation – ein Design-Coup, der auch durch die schlankeren OLED-Panels ermöglicht wird. Zudem könnte Apple endlich den umstrittenen Display-„Notch“ für die FaceTime-Kamera abschaffen und durch ein modernes Loch oder eine Pillen-Form ersetzen.

Die große Wende: Touchscreen für den Mac

Die wohl revolutionärste Neuerung ist die Einführung eines Touchscreens. Damit würde Apple seine lange verteidigte Position aufgeben und die Grenzen zwischen MacBook- und iPad-Ökosystem verwischen. Neue Workflows für Kreativprofis wären denkbar: direkte Annotationen auf dem Bildschirm oder kollaboratives Arbeiten, womöglich mit Unterstützung für den Apple Pencil.

Um diese neue Interaktion zu ermöglichen, wird von einem stabileren Scharnierdesign berichtet. Einige Analysten spekulieren zudem über weitere Konnektivitäts-Upgrades. So könnte erstmals ein MacBook mit 5G-Mobilfunk ausgestattet werden.

Strategische Kaufentscheidung steht an

Die Bündelung dieser kraftvollen Upgrades in einer Generation zeigt Apples Ambition, einen echten Generationssprung zu liefern. Bevor die M6-Modelle kommen, wird Apple jedoch voraussichtlich noch aktualisierte 14-Zoll- und 16-Zoll-MacBook Pros mit M5 Pro und M5 Max auf den Markt bringen – im aktuellen Design.

Potenzielle Käufer stehen damit vor einer strategischen Wahl: die inkrementellen Leistungsgewinne der M5-Serie jetzt mitzunehmen oder auf das revolutionäre Redesign mit M6, OLED und Touchscreen zu warten. Die begonnene Panel-Produktion macht die lange erwartete Zukunft greifbarer denn je.

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