Apple, Software-Support

Apple beendet Software-Support für Intel-Macs

27.01.2026 - 21:22:13

Apple stellt mit macOS 27 den Support für Intel-Macs ein. Nur ausgewählte Modelle bekommen noch Sicherheitsupdates bis 2028, bevor die Ära der hauseigenen Apple Silicon Chips vollendet ist.

Die Ära der Intel-Prozessoren bei Apple geht endgültig zu Ende. Mit dem aktuellen Betriebssystem macOS 26 Tahoe erhalten die letzten Modelle ihren finalen Funktions-Update – danach ist Schluss. Für Millionen Nutzer und Unternehmen beginnt nun der Countdown zum Umstieg.

Das Ende einer Ära

Apple zieht den Schlussstrich unter eine fünf Jahre dauernde Übergangsphase. Die Strategie ist klar: Der komplette Fokus liegt jetzt auf den hauseigenen Apple Silicon Chips. Das nächste große Betriebssystem-Update, macOS 27, wird ausschließlich für Macs mit M-Serie-Prozessoren verfügbar sein.

Diese Entscheidung markiert den Höhepunkt eines sorgfältig geplanten Wechsels. Er begann mit dem M1-Chip Ende 2020 und zielt auf eine tiefe Integration von Hardware und Software ab. Doch was bedeutet das konkret für die Besitzer älterer Geräte?

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Wer ist betroffen?

Nur die letzten und leistungsstärksten Intel-Modelle erhalten noch das finale Update macOS Tahoe. Dazu zählen:
* Das 16-Zoll MacBook Pro von 2019
* Das 13-Zoll MacBook Pro von 2020 mit vier Thunderbolt-3-Anschlüssen
* Den iMac von 2020
* Den Mac Pro von 2019

Für kreative Profis und Power-User, die auf diese Geräte setzen, beginnt jetzt die Migrationsphase. Alle früheren Intel-Macs haben bereits in den Vorjahren den Support für große Betriebssystem-Updates verloren.

Sicherheit nur noch begrenzt

Auch wenn die Geräte weiter funktionieren, werden sie ab diesem Punkt in der Zeit eingefroren. Neue Funktionen, Leistungsverbesserungen und App-Updates sind dann nicht mehr verfügbar.

Immerhin: Kritische Sicherheitsupdates will Apple noch etwa zwei Jahre länger bereitstellen – voraussichtlich bis zum Herbst 2028. Danach gelten die Rechner im vernetzten Betrieb als unsicher. Parallel plant Apple, die Rosetta-2-Übersetzungstechnologie auszumustern, die das Ausführen alter Intel-Apps auf Apple-Silicon-Macs ermöglicht.

Warum Apple die Tür schließt

Der Abschied von Intel ist keine Willkür, sondern technologische Notwendigkeit. Die Zukunft von macOS ist eng mit Künstlicher Intelligenz (KI) und Maschinellem Lernen verknüpft. Hier haben die M-Chips einen entscheidenden Vorteil: Ihre integrierte Neural Engine.

Dieser spezielle Prozessorkern beschleunigt KI-Aufgaben massiv. Kommende Features, besonders im „Apple Intelligence“-Ökosystem, sind auf diese On-Device-Verarbeitung angewiesen. Sie gewährleistet Geschwindigkeit und Datenschutz. Intel-Macs besitzen diese Hardware nicht und können die nächste Generation von Funktionen schlicht nicht ausführen.

Folgen für Nutzer und Entwickler

Die Auswirkungen sind bereits spürbar. Viele Software-Entwickler konzentrieren ihre Ressourcen längst auf die Optimierung für Apple Silicon. Dort liegt die große Mehrheit der Nutzerbasis und das Wachstum. Intel-Versionen von Apps könnten daher seltener Updates erhalten – und damit anfälliger oder weniger funktionsreich werden.

Für verbleibende Nutzer von Intel-Macs ist die Botschaft eindeutig: Die Geräte sind funktional, aber haben in der sich schnell entwickelnden Software-Landschaft keine Zukunft mehr. Der Mangel an neuen Features und das auslaufende Sicherheits-Update ab 2028 schaffen einen klaren Grund zum Umstieg.

Für Apple selbst eröffnet die vollständige Vereinheitlichung der Plattform enormes Potenzial. Ein vereinfachtes Entwicklungsumfeld ermöglicht es, die Grenzen von Leistung und Fähigkeiten neu auszuloten – besonders im Bereich der On-Device-KI. Mit dem Sonnenuntergang der Intel-Ära bricht nun die vollständig realisierte Ära von Apple Silicon an.

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