Apple, Doppel-Strategie

Apple beendet iPhone-Jahresrhythmus mit neuer Doppel-Strategie

27.12.2025 - 12:09:12

Apple stellt seine wichtigste Produktstrategie seit 14 Jahren auf den Kopf. Der Konzern plant, ab 2026 seine iPhones nicht mehr jährlich im Herbst, sondern in zwei separaten Wellen zu launchen. Das bestätigen aktuelle Berichte aus der Lieferkette. Demnach kommen die Top-Modelle weiterhin im September, während Standard- und Experimentalmodelle auf das Frühjahr verschoben werden.

Bereits Anfang Januar 2026 soll die Testproduktion für die iPhone-18-Serie anlaufen. Das ist ungewöhnlich früh und unterstreicht den ernsthaften Kurswechsel. Normalerweise beginnt diese Phase erst im späten Frühjahr. Die beschleunigte Timeline zielt darauf ab, den neuen Doppel-Zyklus zu validieren. Die Serienproduktion für die erste Gerätewelle könnte noch vor dem chinesischen Frühlingsfest Mitte Februar 2026 starten.

Hintergrund ist die Entlastung der überlasteten Lieferketten. Bislang strapazierte der gleichzeitige Launch von vier bis fünf neuen Modellen die Produktionskapazitäten, was oft zu Lieferverzögerungen führte. Die getrennten Releases sollen den Druck von den Montagelinien nehmen und die Verfügbarkeit von Schlüsselkomponenten wie 2-Nanometer-Chips und faltbaren Displays verbessern.

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Zwei Launch-Fenster für unterschiedliche Zielgruppen

Das neue Konzept sieht klare, voneinander getrennte Veröffentlichungszeiträume vor, die auf verschiedene Kundensegmente zugeschnitten sind.

  • Herbst 2026 (Premium-Fokus): Das traditionelle September-Event wird zur exklusiven Bühne für Apples fortschrittlichste Hardware. Dazu gehören das iPhone 18 Pro und Pro Max sowie das heiß erwartete „iPhone Fold“, Apples erster Faltbildschirm-Smartphone. So kann sich die volle Medienaufmerksamkeit auf die hochpreisigen Innovationen konzentrieren.
  • Frühjahr 2027 (Mainstream & Experimente): Das Standard-iPhone 18 und ein neues, budgetorientiertes „iPhone 18e“ sollen auf März oder April 2027 verschoben werden. In diesem Zeitraum könnte auch der Nachfolger des „iPhone Air“ erscheinen – ein Gerät, bei dem Design und Lifestyle im Vordergrund stehen. Getrennt von den Pro-Modellen können diese Geräte so ihr eigenes, werbewirksames Spotlight erhalten.

Strategische Gründe: Lieferkette und stetigere Umsätze

Die Aufteilung adressiert zwei zentrale Herausforderungen: Engpässe in der Lieferkette und volatile Quartalsumsätze.

Finanziell folgt Apple damit dem Vorbild von Wettbewerbern wie Samsung, das seine Galaxy-S-Serie im Frühjahr und die Faltgeräte im Spätsommer launched. Statt sich stark auf ein einziges Weihnachtsquartal zu verlassen, sorgt diese Taktik für einen stetigeren Strom von Produktneuheiten und Umsätzen über das gesamte Geschäftsjahr hinweg. Zudem hat Apple so im ersten Halbjahr ein frisches Top-Gerät in den Regalen, um direkt mit neuen Android-Releases konkurrieren zu können.

„iPhone Fold“ und „Air“ als Treiber des Wandels

Die Einführung neuer Geräteformen scheint ein Hauptgrund für den Zeitplan zu sein. Das für Herbst 2026 angekündigte „iPhone Fold“ braucht eine eigene, große Bühne. Würde es neben den Standard-iPhones vorgestellt, könnte seine Marketingwirkung verwässern.

Umgekehrt passt das Konzept eines ultraflachen „iPhone Air“, bei dem Ästhetik vor reiner Rechenpower steht, besser in einen Frühjahrszyklus. Hier können Lifestyle und Design im Vordergrund stehen, fernab des Technik-Speckschlachtens, das den Herbst dominiert. Die getrennten Launches erlauben es Apple, seine Marketing-Botschaften zuzuschneiden: Innovation und Leistung im Herbst, Zugänglichkeit und Design im Frühling.

Ausblick: Smartphone-Markt vor Neujustierung

Die Branche beobachtet den Produktionsstart im Januar 2026 genau. Sollte sich die Strategie bewähren, könnte sie den gesamten Smartphone-Marktkalender neu justieren, der sich seit langem am September-Keynote von Apple orientiert.

Für Verbraucher bedeutet dies eine Übergangsphase im Jahr 2026. Während die iPhone-17-Serie Ende 5 dem traditionellen Muster folgte, könnte die Wartezeit auf das Standard-iPhone 18 ungewöhnlich lang werden – bis ins Frühjahr 2027. Diese Lücke will Apple voraussichtlich mit aggressivem Marketing für die iPhone-17-Serie und die neuen Pro-Modelle im Herbst 2026 überbrücken. Mit den anstehenden Produktionstests scheint die Ära des „Split-Launch“ keine Gerüchteküche mehr zu sein, sondern betriebliche Realität für das wertvollste Unternehmen der Welt.

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