Alzheimer, Forschung

Alzheimer Forschung Initiative startet größte Förderoffensive

11.02.2026 - 05:10:12

Die private Alzheimer Forschung Initiative finanziert 18 neue Forschungsprojekte zur Vorbeugung von Demenz. Der Fokus liegt auf Lebensstil, Früherkennung und innovativen Therapieansätzen.

Die Alzheimer Forschung Initiative (AFI) pumpt 2,45 Millionen Euro in 18 neue Präventions-Projekte. Die private Initiative finanziert die Offensive komplett aus Spendengeldern. Ihr Ziel: wissenschaftliche Durchbrüche im Kampf gegen das Vergessen beschleunigen.

Warum Prävention jetzt im Fokus steht

Die „AFI-Offensive 2026“ setzt strategisch auf Vorbeugung. Experten sind überzeugt: Der Schlüssel gegen die Demenz-Krise liegt nicht nur in der Behandlung, sondern maßgeblich in der Vorsorge. Studien zeigen, dass ein erheblicher Teil der Erkrankungen durch Lebensstiländerungen verzögert oder verhindert werden könnte. Die neuen Projekte sollen genau hier ansetzen.

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Diese innovativen Ansätze werden erforscht

Die 18 Vorhaben an deutschen Hochschulen decken ein breites Spektrum ab:
* Lebensstil: Der Einfluss von Ernährung und Bewegung auf das Gehirn.
* Früherkennung: Können neue Bluttests das Alzheimer-Risiko zuverlässig vorhersagen?
* Molekulare Mechanismen: Die Rolle von Entzündungsprozessen und genetischen Risikofaktoren.
* Therapie-Ansätze: Sogar die Grundlagen für potenzielle Gentherapien werden gelegt.

Ein Projekt untersucht etwa, wie gezieltes Gehirntraining die Lebensqualität Betroffener verbessern kann.

So finanziert sich die Forschung

Die AFI ist ein Paradebeispiel für zivilgesellschaftliches Engagement. Seit 1995 hat der Verein über 470 Projekte mit mehr als 20,7 Millionen Euro unterstützt. Das aktuelle Geld stammt ausschließlich aus privaten Spenden. Dieses Modell sichert die Unabhängigkeit und erlaubt flexible Investitionen in innovative Ideen, die staatliche Programme oft nicht abdecken. Gefördert werden sowohl etablierte Forscher als auch der wissenschaftliche Nachwuchs.

Privates Engagement als Motor für die nationale Strategie

Die Offensive ergänzt die Ziele der Nationalen Demenzstrategie der Bundesregierung. Während die Politik den Rahmen für bessere Versorgung schafft, liefern Initiativen wie die AFI die entscheidenden Impulse für die Forschung. Experten sehen in dieser Kombination einen wichtigen Hebel gegen die komplexe Herausforderung Demenz. Die Fokussierung auf Prävention ist dabei aktueller denn je – denn medikamentöse Therapien ermöglichen noch keine Heilung.

Die nun startenden Projekte laufen zwei bis drei Jahre. Erste Ergebnisse werden in den kommenden Jahren erwartet. Sie könnten konkretere Präventions-Empfehlungen und neue Werkzeuge für die Früherkennung liefern.

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