Akupunkturpunkt, BL60

Akupunkturpunkt BL60: Der wissenschaftliche Schlüssel gegen Rückenschmerzen

01.01.2026 - 09:52:12

Eine wissenschaftliche Studie belegt, dass die Stimulation des Akupressurpunkts BL60 am Knöchel Entzündungsbotenstoffe reduziert und so chronische Kreuzschmerzen lindert.

Akupressur lindert chronische Rückenschmerzen nachweislich, indem sie Entzündungen im Körper reduziert. Eine bahnbrechende Studie liefert erstmals die biologische Erklärung für die Wirkung des fernliegenden Druckspunkts Bladder 60 (Kunlun). Das könnte die Schmerztherapie 2026 verändern.

Studie belegt: Akupressur dämpft Entzündungsreaktion

Die medizinische Fachwelt hat lange auf diesen Beweis gewartet. Eine Studie, die am 29. Dezember 2025 im Fachjournal BMC Complementary Medicine and Therapies veröffentlicht wurde, zeigt erstmals objektiv: Akupressur greift direkt in die Entzündungssignale des Körpers ein. Das Forschungsteam um Lukkahatai wies nach, dass die Behandlung bei Patienten mit chronischen Kreuzschmerzen spezifische Entzündungsbotenstoffe (Zytokine) reduziert.

Damit rückt die Jahrtausende alte Tradition der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) näher an die moderne Immunologie. Bisher stützte sich die Anerkennung oft auf subjektive Schmerzberichte. Jetzt liefert die Studie handfeste biologische Daten. Sie erklärt, warum die Stimulation fernliegender Punkte – sogenannter Fernpunkte – wirkt: Sie löst eine systemische, entzündungshemmende Reaktion aus.

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BL60: Das „Aspirin“ der TCM für die Wirbelsäule

Im Zentrum dieser Erkenntnis steht ein spezieller Punkt: Bladder 60 (BL60), auch Kunlun genannt. In TCM-Kreisen gilt er aufgrund seiner stark schmerzlindernden Wirkung seit langem als „Aspirin-Punkt“. Er befindet sich in der Vertiefung zwischen dem äußeren Knöchel und der Achillessehne.

Warum soll Druck auf den Knöchel Rückenschmerzen lindern? Die Antwort liegt im Meridiansystem. Der Harnblasen-Meridian ist der längste Energiekanal des Körpers. Er verläuft vom Auge über den Kopf, den gesamten Rücken hinab bis zur kleinen Zehe. Blockaden in diesem Kanal gelten in der TCM als Hauptursache für chronische Rückenschmerzen.

Die neue Studie liefert eine moderne Erklärung: Die Stimulation des nervenreichen Areals am Knöchel könnte eine neuro-immunologische Kaskade auslösen. Diese dämpft Entzündungen im gesamten Körper – und damit auch in der Lendenwirbelsäule. Der fernliegende Punkt „öffnet“ sozusagen den verstopften Kanal entlang der Wirbelsäule.

Der sichere Fernzugriff: Behandlung ohne lokale Reizung

Die Logik, den Rücken über den Knöchel zu behandeln, ist ein Grundpfeiler der TCM. Die aktuelle Forschung untermauert dieses Prinzip nun wissenschaftlich. Es bietet einen entscheidenden Vorteil: die Vermeidung lokaler Reizung.

Bei akuten oder chronischen Entzündungen im unteren Rücken kann direkter Druck auf die schmerzende Stelle die Symptome manchmal sogar verschlimmern. Fernpunkte wie BL60 ermöglichen eine sichere Behandlung aus der Distanz. Therapeuten oder Patienten in der Selbstanwendung können so die Schmerzreaktion und die Entzündung modulieren, ohne das betroffene Gewebe direkt zu belasten.

Doch Vorsicht ist geboten. Die Anwendung von BL60 ist während der Schwangerschaft strikt kontraindiziert. Der Punkt hat eine stark „absteigende“ Wirkung, die historisch zur Einleitung der Wehen genutzt wurde. Diese Energie, die bei Rückenschmerzen blockierte Muster lösen soll, kann in der Schwangerschaft gefährlich sein.

Ausblick: Bio-TCM und die Zukunft der Schmerztherapie

Die Studie markiert einen Wendepunkt hin zu einer „Bio-TCM“, die traditionelle Protokolle mit biologischen Daten verbindet. Für das Jahr 2026 deuten sich integrative Schmerzmanagement-Programme an, die die gezielte Stimulation von Punkten wie BL60 mit dem Monitoring von Entzündungswerten kombinieren.

Für Millionen Betroffene wird die Akupressur damit von einer Wellness-Methode zu einer evidenzbasierten Therapie gegen Entzündungen. Das empfohlene Protokoll: Ein bis zwei Minuten festen, gleichmäßigen Druck auf die Vertiefung hinter dem äußeren Knöchel ausüben und dabei tief atmen, um die Spannung zu lösen.

Angesichts der Suche nach nicht-opioiden Lösungen für chronische Schmerzen ist dieser Schritt bedeutend. Der Blasen-60-Punkt, Wächter der spinalen Gesundheit, dürfte zum Fokus integrativer Behandlungen im kommenden Jahr werden.

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