Akupunktur-Studie, Rekrutierung

Akupunktur-Studie schließt Rekrutierung für Schmerztherapie ab

30.12.2025 - 12:01:11

Eine große klinische Studie in Tianjin untersucht die Wirksamkeit von Akupunktur am Punkt BL54 gegen Ischiasschmerzen. Die Ergebnisse könnten die Schmerztherapie bei Bandscheibenvorfällen beeinflussen.

Eine wegweisende Studie zur Behandlung von Ischias-Schmerzen schließt heute die Teilnehmer-Rekrutierung ab. Die Forschung aus China könnte die Schmerztherapie weltweit verändern.

Das First Teaching Hospital of Tianjin University of Traditional Chinese Medicine beendet am 31. Dezember 2025 die Patientensuche für eine große klinische Studie. Sie untersucht die Wirksamkeit von Akupressur und Elektroakupunktur am spezifischen Punkt Blase 54 (Zhibian). Damit tritt die Forschung in die entscheidende Phase der Datenanalyse ein.

Dieser Schritt fällt in eine Zeit intensiver Prüfung nicht-medikamentöser Therapien für Bandscheibenvorfälle und Ischias-Schmerzen. Die Ergebnisse könnten Zhibian als standardisiertes Erstbehandlungs-Protokoll für subakute Ischias-Beschwerden etablieren.

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Der Tianjin-Ansatz: Fokus auf den Schlüsselpunkt BL54

Die randomisierte kontrollierte Studie zielt auf das subakute Stadium eines lumbalen Bandscheibenvorfalls ab – ein kritisches Zeitfenster, in dem Schmerzen oft chronisch werden. Der Kern des Behandlungsprotokolls ist der Punkt Zhibian (BL54) in der Gesäßregion, der traditionell für Schmerzen verantwortlich ist, die ins Bein ausstrahlen.

Ergänzt wird er durch drei weitere Hauptpunkte: Shenshu (BL23) in der Lendenwirbelsäule, Dachangshu (BL25) und Weizhong (BL40) in der Kniekehle. Das strenge Studiendesign sieht standardisierte Nadeleinstichtiefen und Sitzungen von 30 Minuten, zweimal pro Woche über vier Wochen, vor.

Durch die präzise Definition der BL54-Lage nach WHO-Standards wollen die Forscher reproduzierbare Daten schaffen. Diese sollen die Integration dieses spezifischen Akupressurpunkts in主流 Schmerztherapie-Leitlinien unterstützen.

Warum der Punkt Blase 54 im Fokus steht

Die Konzentration auf BL54 ist kein Zufall, sondern folgt auf eine Reihe unterstützender Forschungsergebnisse aus dem Jahr 2025. Der Punkt, der etwa 9 Zentimeter seitlich des Steißbeins liegt, wurde in mehreren Analysen als kritischer Knotenpunkt zur Modulation des Ischiasnerv-Signals identifiziert.

Eine im September 2025 veröffentlichte Meta-Analyse lieferte die statistische Grundlage. Sie ergab, dass Behandlungen mit Punkten wie BL54 die Schmerzschwelle und funktionellen Ergebnisse im Vergleich zu Scheinbehandlungen signifikant verbesserten. Die Daten zeigten eine relative Risikoverbesserung (RR) von 1,23 für die Behandlungswirksamkeit.

Vergleichende Wirksamkeit und Wirkmechanismus

Das Bestreben, BL54 zu validieren, kommt zu einer Zeit, in der Ärzte zunehmend nach Alternativen zu Gabapentinoiden und Opioiden für neuropathische Schmerzen suchen. Vergleichende Studien aus 2025 deuten darauf hin, dass Protokolle mit BL54 eine nicht unterlegene Wirksamkeit zu Medikamenten wie Gabapentin bieten – bei deutlich besserem Sicherheitsprofil.

Der vorgeschlagene Wirkmechanismus beinhaltet das „Deqi“-Gefühl – ein charakteristisches Gefühl von Schwere oder Dehnung, das auf eine effektive Nervenstimulation hindeutet. Durch die Stimulation von BL54 soll die Übertragung von Nervenschmerzsignalen reduziert und die lokale Durchblutung gefördert werden.

Die Tianjin-Studie integriert auch EEG-Monitoring. Diese hochtechnologische Ergänzung soll objektive Beweise liefern, wie die Stimulation von BL54 die Schmerzverarbeitung im Gehirn beeinflusst.

Kontext und Experteneinschätzung

Analysten sehen den Abschluss der Rekrutierung als positives Signal für die Standardisierung der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) in der globalen Gesundheitsversorgung. „Die Präzision des Tianjin-Protokolls, insbesondere die Isolierung von BL54, führt uns weg von generalisierten ‚Akupunktur‘-Studien hin zu spezifischen, reproduzierbaren medizinischen Interventionen“, heißt es in Kommentaren zur Studie.

Dies spiegelt einen breiteren Trend wider: Fachzeitschriften wie das Journal of Pain Research widmen nicht-invasiven Schmerztherapien zunehmend Raum. Die konsequente Durchführung solcher Studien zeigt eine wachsende Marktnachfrage nach evidenzbasierten Alternativtherapien, getrieben vom Patientenwunsch nach medikamentenfreier Schmerzlinderung.

Ausblick: Ergebnisse für 2026 erwartet

Mit dem Ende der Rekrutierung am 31. Dezember beginnt sofort die Interventions- und Nachbeobachtungsphase. Eine vorläufige Datenanalyse wird für Anfang 2026 erwartet, endgültige Ergebnisse sollen bis Mitte des Jahres zur Veröffentlichung eingereicht werden.

Spiegeln die Ergebnisse die positiven Resultate der Meta-Analyse von September 2025 wider, könnte die Stimulation von Blase 54 bald als standardmäßige Begleittherapie bei lumbalen Bandscheibenvorfällen empfohlen werden. Der erfolgreiche Rekrutierungsabschluss markiert einen gelungenen Abschluss des Forschungsjahres 2025 und bereitet den Boden für definitive Antworten in den kommenden Monaten.

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