Akupunktur-Studie bestätigt Wirkung bei Ganzkörperschmerz
28.12.2025 - 21:31:12Eine aktuelle Meta-Analyse bestätigt die Wirksamkeit von Akupunktur gegen Fibromyalgie-Schmerzen. Zudem rückt ein spezieller Akupressurpunkt gegen Erschöpfung in den Fokus.
Eine neue Meta-Studie belegt die Wirksamkeit von Akupunktur gegen Fibromyalgie. Im Fokus steht ein spezieller Druckpunkt gegen Erschöpfung.
Berlin/Zürich – Der Jahreswechsel bringt für viele nicht nur Vorfreude, sondern auch diffuse Schmerzen und bleierne Müdigkeit. Eine jetzt veröffentlichte medizinische Übersichtsstudie liefert starke Argumente für eine uralte Therapie: Akupunktur. Gleichzeitig rücken Therapeuten einen besonderen Akupressurpunkt in den Mittelpunkt, der speziell gegen die post-feiertägliche Erschöpfung helfen soll.
Meta-Analyse belegt klinischen Nutzen
Die im Fachjournal Frontiers in Medicine veröffentlichte systematische Übersichtsarbeit „The efficacy of acupuncture treatment for fibromyalgia syndrome“ wertete 17 randomisierte Kontrollstudien mit über 1.066 Patienten aus. Die am 22. Dezember zur Publikation angenommene Analyse liefert eine der bisher solidesten Evidenzgrundlagen für die nicht-medikamentöse Schmerztherapie.
Die Ergebnisse sind eindeutig: Patienten unter echter Akupunkturbehandlung zeigten statistisch signifikant niedrigere Schmerzwerte auf der Visuellen Analogskala (VAS) als Kontrollgruppen. Zudem verbesserten sich ihre Werte im Fibromyalgie-Impact-Fragebogen (FIQ). Auch begleitende Symptome wie Depressionen und Fatigue gingen zurück.
Für Experten markiert die Studie einen Wendepunkt. Sie untermauert wissenschaftlich, was in der Praxis längst Anwendung findet. Das Fachportal HCPLive bilanzierte am Wochenende, dass das Jahr 2025 eine wachsende Zahl von Studien zu Akupunktur-Nutzen hervorgebracht habe.
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Der „Große Umarmungs-Punkt“: Dabao (SP 21)
Während die Meta-Studie den breiten Nutzen belegt, rückt die aktuelle klinische Praxis einen speziellen Punkt in den Fokus: Spleen 21 (Dabao). In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gilt er als der „Große Luo-Verbindungspunkt“ der Milz.
Seine Besonderheit: Er soll nicht lokal, sondern systemisch wirken. Laut TCM-Theorie kann er Qi und Blut in allen feinen Kollateralgefäßen des Körpers regulieren. Therapeuten empfehlen ihn daher besonders für das diffuse „Schmerzen-am-ganzen-Körper“-Gefühl, wie es bei Fibromyalgie oder extremer Erschöpfung auftritt.
Eine aktuelle Praxis-Information von Healing Arts Acupuncture für Dezember 2025 hebt Dabao als primäres Ziel für die aktuelle Jahreszeit hervor. Der Punkt sei dafür konzipiert, „erschlaffte Glieder zu energetisieren und ein allgemeines Gefühl der Lethargie durch Gesundheit und Vitalität zu ersetzen“. Gerade nach den Feiertagen mit ihren kulinarischen Excessen und Stress könne dies entzündungsbedingte Schübe lindern.
Neue Theorien zum Wirkmechanismus
Das Jahr 2025 brachte nicht nur Wirksamkeitsnachweise, sondern auch neue Erklärungsansätze. Neben der bekannten neurohormonellen Theorie – Nadeln setzen endogene Opioide frei – rückt die „Long-Term-Depression-Hypothese“ in den Blick.
Sie besagt, dass Therapien wie die Akupressur an SP 21 überaktive Nervenfasern (A-Delta-Fasern) herunterregulieren könnten. Das würde einen nachhaltigeren Effekt erklären, der über reine Schmerzunterdrückung hinausgeht. Berichte von HCPLive vom 26. und 27. Dezember betonen diesen Trend zu integrativen Strategien, während pharmakologische Optionen wie Opioide weiter unter Beobachtung stehen.
So wenden Sie den Punkt an
Für die Selbstanwendung zu Hause empfehlen Therapeuten eine sanfte Akupressur:
* Lage: An der Seite des Brustkorbs, etwa auf halber Strecke zwischen Achselhöhle und Ellenbogen, wenn der Arm am Körper anliegt.
* Technik: Sanfter, kreisender Druck für ein bis zwei Minuten.
* Indikation: Generelles Schwächegefühl, Gliederschmerzen und Engegefühl in der Brust.
Der Punkt ist bei Menschen mit systemischen Entzündungen oder Erschöpfung oft druckempfindlich – ein Zeichen für seinen Einsatzbereich.
Die jüngsten Veröffentlichungen unterstreichen einen Paradigmenwechsel. Mit der soliden Evidenzgrundlage durch Studien wie die in Frontiers dürften Akzeptanz und möglicherweise auch Kostenerstattung für solche Therapieprotokolle weiter wachsen. Für Patienten bleibt eine klare Botschaft: Gegen den diffusen Schmerz am Ende eines anstrengenden Jahres gibt es eine wissenschaftlich gestützte, nicht-invasive Option.
Hinweis: Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken und stellt keine medizinische Beratung dar. Konsultieren Sie vor Beginn einer neuen Behandlung immer eine Fachkraft.
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