Akupunktur-Punkt Kidney 7: Neue Leitlinie setzt auf Akupressur gegen Winter-Ödeme
16.01.2026 - 14:15:12Eine neue medizinische Leitlinie rückt nicht-invasive Therapien für bessere Durchblutung in den Fokus. Sie empfiehlt konkret Akupunktur und Akupressur zur Behandlung von Beinschwellungen – und hebt einen speziellen Druckpunkt hervor.
Berlin – Die kalte Jahreszeit verschlimmert für viele Menschen Durchblutungsstörungen und Wasseransammlungen in den Beinen. Eine am Mittwoch, 14. Januar 2026, veröffentlichte Experten-Empfehlung des Liv Hospital setzt nun gezielt auf Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Die Leitlinie integriert Akupunktur und Akupressur in die Standardversorgung, um Ödeme zu lindern. Im Zentrum steht dabei der spezifische Akupunkturpunkt Niere 7 (Fuliu).
Experten empfehlen Akupressur für bessere Durchblutung
Die aktualisierten „Top-Tipps“ der Klinik-Experten zielen auf das Management von peripheren arteriellen Verschlusskrankheiten (pAVK) und damit verbundenen Durchblutungsproblemen ab. „Akupunktur kann die Durchblutung durch Stimulation von Körperpunkten verbessern“, heißt es in dem Bericht. Komplementärmedizinische Therapien könnten die Gefäßgesundheit wirksam unterstützen.
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Der Report reagiert auf die wachsende Verbreitung von pAVK und Beinödemen – Beschwerden, die durch einen bewegungsarmen Winter-Lebensstil oft verstärkt werden. Die Stimulation spezifischer Punkte soll Muskelverspannungen reduzieren und den Blutfluss erhöhen. Dieser Ansatz folgt demTrend einer integrativen Medizin, die eine zu starke Abhängigkeit von Medikamenten zur Symptombekämpfung vermeiden will.
Während der Klinikbericht Akupunktur allgemein empfiehlt, identifizieren TCM-Experten sofort einen Schlüsselpunkte: Niere 7 (Fuliu). In der TCM als „zurückkehrende Strömung“ bekannt, ist dieser Punkt für seine Fähigkeit berühmt, die „Wasserwege“ zu regulieren und Ödeme aufzulösen.
Warum der Punkt Niere 7 (Fuliu) so wirksam ist
Der Punkt Niere 7 liegt an der Innenseite des Unterschenkels, etwa zwei Cun (Fingerbreiten) oberhalb des Punktes Niere 3, vor der Achillessehne. Die neue Leitlinie rückt ihn wegen seiner spezifischen Funktion in den Fokus: Er „stützt die Nieren“ und „leitet Feuchtigkeit aus“.
Nach den Prinzipien der TCM sind Ödeme – besonders an Knöcheln und Beinen – oft eine Folge davon, dass die Nieren Flüssigkeiten nicht richtig verdunsten und ausscheiden können. „Fuliu“ (zurückkehrende Strömung) beschreibt die Fähigkeit des Punktes, den korrekten Fluss der Körperflüssigkeiten wiederherzustellen und sie zurück in den Kreislauf zu bringen, anstatt sie im Gewebe stagnieren zu lassen.
Die Stimulation von Niere 7 ist im Winter besonders effektiv. Jahreszeitlich ist der Winter dem Wasser-Element und dem Nieren-Organsystem zugeordnet. Diese saisonale Übereinstimmung macht den Punkt in der aktuellen Kälteperiode auf der Nordhalbkugel zum wirksamsten Werkzeug gegen Flüssigkeitsretention.
Winter-Wellness: Kälte verschärft das Problem
Der Zeitpunkt der neuen Empfehlung ist bedeutsam. Kaltes Wetter verengt die Blutgefäße und verschlimmert so Ödeme und Durchblutungsprobleme in den Extremitäten. Die Leitlinie warnt, dass Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck und Nierenleiden arterielle Blockaden beschleunigen können – was die Behandlung von Wassereinlagerungen kritisch macht.
Durch die Stimulation von Niere 7 können Patienten eine mögliche Ursache von Winter-Ödemen adressieren: einen Mangel an Nieren-Yang. Wenn diese „innere Feuerkraft“ schwach ist – was bei Kälte häufig vorkommt – sammeln sich Flüssigkeiten an. Die Stimulation von Fuliu hilft, diese Funktion wieder anzufachen, fördert die Urinausscheidung und reduziert so die Schwellung.
So wenden Sie die Akupressur richtig an
Für die praktische Anwendung empfehlen Experten eine tägliche Akupressur-Routine, die auf Niere 7 fokussiert ist. Die Technik: Üben Sie für 2-3 Minuten pro Bein festen, tiefen Druck auf den Punkt aus.
So finden Sie den Punkt Niere 7 (Fuliu):
1. Finden Sie den inneren Knöchelknochen.
2. Fahren Sie mit dem Finger zurück zur Achillessehne, um Punkt Niere 3 zu finden (in der Vertiefung zwischen Knochen und Sehne).
3. Messen Sie von Niere 3 aus etwa drei Fingerbreiten direkt den Unterschenkel hinauf.
4. Der Punkt liegt am vorderen Rand der Achillessehne.
Die Nachfrage nach solchen Selbsthilfe-Methoden steigt. Branchenanalysen projizieren, dass sich Akupunktur-Praxen bis 2026 immer stärker in die reguläre Gesundheitsversorgung integrieren werden – ein Trend, den die neue Klinik-Leitlinie nun bestätigt. Klinische Studien, wie eine auf ClinicalTrials.gov registrierte Untersuchung zu Akupressur bei Knöchelödemen, sollen die volumenreduzierenden Effekte der Niere-7-Stimulation weiter quantifizieren.
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