Akupressur-Punkt, GB20

Akupressur-Punkt GB20: Neue Hoffnung bei Spannungskopfschmerzen

15.01.2026 - 11:31:12

Neue Studien zu Botox-Risiken und chronischen Schmerzen verstärken das Interesse an manuellen Therapien. Der Akupressur-Punkt GB20 gewinnt als nebenwirkungsarme Selbsthilfe gegen Spannungskopfschmerzen an Bedeutung.

Ein traditioneller Druckpunkt der chinesischen Medizin erlebt ein Comeback als risikoarme Alternative zu Medikamenten. Grund sind neue Studien zu Nebenwirkungen gängiger Behandlungen und die Suche nach nicht-invasiven Therapien.

Studie warnt vor Botox-Risiken

Auslöser für das neue Interesse an der manuellen Therapie ist eine britische Studie der Anglia Ruskin University vom 9. Januar. Die Forschung zeigt: Patienten mit chronischer Migräne oder Schilddrüsenerkrankungen haben ein deutlich höheres Risiko für Nebenwirkungen bei Botulinumtoxin-Injektionen – darunter verstärkte Kopfschmerzen und Übelkeit. Diese Behandlungen werden sowohl kosmetisch als auch gegen Migräne eingesetzt.

„Die Ergebnisse zwingen zum Umdenken“, erklärt eine Münchener Schmerztherapeutin. „Bei Spannungskopfschmerzen suchen Patienten zunehmend nach Alternativen ohne Medikamentenrisiko.“

So wirkt der „Wind-Teich“-Punkt

Genau hier setzt der Akupressur-Punkt Gallenblase 20 (GB20) an, der auch „Fengchi“ (Wind-Teich) genannt wird. Die Gesundheitsplattform Casada hat ihn am 8. Januar in einem aktualisierten Leitfaden besonders hervorgehoben.

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Die Anleitung ist einfach: Mit den Daumen festen, kreisenden Druck in die Vertiefungen am Schädelansatz ausüben – genau dort, wo Nacken- und Kopfmuskulatur zusammentreffen. Zwei Minuten Druck in ruhiger Umgebung können laut Experten Muskelverspannungen lösen und die Durchblutung fördern.

„Gerade bei digitalem Stress und schlechter Haltung ist GB20 effektiv“, sagt ein Berliner TCM-Therapeut. „Der Punkt liegt nahe der subokzipitalen Muskeln, deren Verspannung häufig die bandartigen Kopfschmerzen verursacht.“

Chronische Schmerzen verstärken sich gegenseitig

Die Bedeutung solcher Selbsthilfe-Techniken unterstreicht weitere Forschung. Eine Studie der Murdoch University vom 12. Januar belegt einen direkten Zusammenhang zwischen Complex Regional Pain Syndrome (CRPS) und Migräne. Chronische Schmerzzustände verstärken sich demnach oft gegenseitig – ein Teufelskreis, den reine Medikamentengabe nicht immer durchbricht.

Zwar bestätigte das „New England Journal of Medicine“ am 14. Januar die Wirksamkeit des Migräne-Präparats Fremanezumab (AJOVY) bei Kindern. Doch solche Mittel bleiben schweren Fällen vorbehalten. Für Millionen mit episodischen Spannungskopfschmerzen sind manuelle Techniken die erste Wahl.

Gesundheitswirtschaft setzt auf Aufklärung

Die Wellness-Branche reagiert bereits auf den Trend. Gesundheitsportale und Versicherer integrieren Akupressur-Anleitungen in ihre Apps und Betriebsgesundheitsprogramme. Das Ziel: Die Belastung des Gesundheitssystems durch häufige Arztbesuche bei unkomplizierten Kopfschmerzen zu reduzieren.

„2026 wird das Jahr der präventiven Selbsthilfe“, prognostiziert ein Gesundheitsökonom. „Aufklärung über Medikamenten-Übergebrauch und nicht-invasive Alternativen gewinnen massiv an Bedeutung.“

Für Betroffene bedeutet dies: Während die Pharmaforschung weiter voranschreitet, liegt eine wirksame Hilfe gegen alltägliche Spannungskopfschmerzen buchstäblich in der eigenen Hand. Der einstige Geheimtipp aus Akupunktur-Praxen könnte zum Standardwerkzeug im digitalen Zeitalter werden.

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