AirTag: Apples neuer Tracker mit mehr Reichweite und Apple-Watch-Unterstützung
11.02.2026 - 21:54:12Apple hat seinen beliebten Gegenstand-Tracker nach fünf Jahren grundlegend verbessert. Das neue Modell bietet eine deutlich größere Reichweite, einen lauteren Ton und erstmals volle Kompatibilität mit der Apple Watch – zum unveränderten Preis.
Die Neuerung, die den ersten AirTag ablöst, setzt auf Leistung statt auf optische Veränderungen. Kern der Verbesserung ist ein neuer Ultra-Wideband-Chip (UWB) der zweiten Generation. Dieser Chip, der auch im iPhone 17 und aktuellen Apple Watches steckt, macht die Präzisionssuche effektiver. Nutzer können ihr verlorenes Objekt nun aus bis zu 50 Prozent größerer Entfernung mit Pfeilführung auf dem iPhone-Display orten. Auch die allgemeine Bluetooth-Reichweite für die Ortung über das Find My-Netzwerk wurde erweitert.
Lauterer Ton und Direktführung auf der Apple Watch
Ein häufiger Nutzerwunsch wurde erfüllt: Der integrierte Lautsprecher ist 50 Prozent lauter als beim Vorgänger. Der Warnton ist damit doppelt so weit zu hören – ob das Schlüsselbund im Wohnzimmer oder die Tasche im Hotelzimmer liegt. Der lautere Ton stärkt zugleich den Privatsphärenschutz, da ein unerwünschter Tracker schwerer zu übertönen ist.
Die größte Neuerung ist die Integration der Apple Watch. Besitzer einer Apple Watch Series 9 oder später sowie einer Apple Watch Ultra 2 können die Präzisionssuche nun direkt am Handgelenk nutzen. Die Richtungsführung zum gesuchten AirTag erscheint auf dem Watch-Display. Das macht die Suche nach Schlüsseln oder der Handtasche deutlich bequemer, ohne dass das iPhone gezückt werden muss. Voraussetzung ist die neue AirTag-Generation mit dem UWB-Chip der zweiten Generation.
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Bewährtes Design mit mehr Nachhaltigkeit
Äußerlich bleibt der AirTag mit seinem kompakten, runden Design identisch. Das garantiert die Kompatibilität mit der riesigen Auswahl an bestehenden Hüllen und Schlüsselringen. Auf den zweiten Blick gibt es Unterschiede: Das neue Modell ist minimal schwerer, und der regulatorische Text auf der Edelstahlrückseite ist nun in Großbuchstaben gedruckt.
Apple betont die verbesserte Umweltbilanz. Das Gehäuse besteht zu 85 Prozent aus recyceltem Plastik, alle Magnete enthalten 100 Prozent recycelte Seltene Erden, und die Vergoldung der Leiterplatten ist vollständig recycelt. Die Stromversorgung übernimmt weiter eine nutzerwechselbare CR2032-Knopfzelle, die laut Apple über ein Jahr hält.
Strategie: Massenmarkt statt Premium-Preis
Mit dem stabilen Einzelpreis von 29 US-Dollar (etwa 27 Euro) oder 99 Dollar für ein 4er-Pack positioniert Apple den AirTag weiter als Accessoire für den Massenmarkt. Die Konzentration auf interne Leistungsupgrades zeigt: Das Grundkonzept gilt als erfolgreich, es brauchte Verfeinerung, keine Revolution.
Eine viel diskutierte Funktion fehlt jedoch: die tiefe Integration mit der Apple Vision Pro-Brille. Analysten hatten spekuliert, der neue UWB-Chip könnte den Tracker in Apples „Spatial Computing“-Ökosystem einbinden. Dazu wurde nichts angekündigt. Diese Funktion könnte vielleicht ein späteres Software-Update bringen. Jetzt steht der AirTag der zweiten Generation als pragmatisches Update da, das ein beliebtes Produkt besser macht, ohne sein Erfolgsrezept zu ändern.
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