AirTag 2: Apples neuer Tracker revolutioniert die Suche
04.02.2026 - 06:25:12Der Nachfolger von Apples beliebtem Ortungsgerät ist da. Der AirTag 2 bringt entscheidende Verbesserungen für die Suche nach verlorenen Gegenständen – und verlangt Nutzern einiges an neuer Hardware ab.
Seit dem offiziellen Start Ende Januar findet der AirTag 2 nun seinen Weg zu den Kunden. Das Gerät verspricht eine deutlich verbesserte „Präzisionssuche“. Gleichzeitig navigieren iPhone-Nutzer mit den Updates auf iOS 26.2.1 und den Beta-Versionen von iOS 26.3 durch eine neue Landschaft des Ultra-Wideband-Trackings (UWB). Diese Kombination aus neuer Hardware und Software soll das Wiederfinden von Schlüsseln, Taschen & Co. einfacher denn je machen.
Die nächste Generation der Tracking-Hardware
Laut Apples Ankündigung vom 26. Januar behält der AirTag 2 das bekannte, münzgroße Design bei. Unter der Haube stecken jedoch erhebliche Verbesserungen. Das Herzstück ist ein Chip der zweiten Ultra-Wideband-Generation (UWB). Dieser Chip, der erstmals im iPhone 15 und der Apple Watch Ultra 2 zum Einsatz kam, ist nun direkt im Tracker verbaut.
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Erste Tests, etwa von CNET, zeigen: Die neue Hardware ermöglicht eine Reichweite der Präzisionssuche von bis zu rund 10 Metern in Innenräumen. Das ist eine Steigerung von etwa 50 Prozent gegenüber dem Vorgängermodell. Im Freien soll die Bluetooth-Reichweite deutlich ausgeweitet sein und unter idealen Bedingungen über 100 Meter betragen. Damit adressiert Apple einen der größten Kritikpunkte am ersten AirTag: Dass man dem verlorenen Gegenstand oft schon sehr nahe sein musste, bevor die Richtungspfeile in der App erschienen.
Zudem ist der eingebaute Lautsprecher etwa 50 Prozent lauter. Das soll helfen, den Tracker auch dann zu hören, wenn er tief in Sofaritzen oder einem vollen Koffer steckt – Situationen, in denen das Vorgängermodell oft an seine Grenzen stieß.
So funktioniert die Präzisionssuche mit iOS 26.3
Während iOS 26.2.1 die grundlegende Unterstützung für den AirTag 2 brachte, verfeinert die aktuelle Beta von iOS 26.3 die Bedienung. Für Einsteiger bleibt der Prozess intuitiv, liefert aber nun detaillierteres Feedback.
Wählt ein Nutzer einen AirTag 2 in der „Wo ist?“-App auf einem kompatiblen iPhone aus, wechselt die Ansicht in den Kamera-assistierten Suchmodus. Dank des verbesserten UWB-Chips erscheinen Entfernungsangabe und Richtungspfeile nun deutlich früher auf dem Bildschirm.
Neue Apple Watch-Integration
Ein großer Fortschritt ist die direkte Nutzung der Präzisionssuche vom Handgelenk aus. Nutzer einer Apple Watch Series 9, Ultra 2 oder neuerer Modelle können nun haptische und visuelle Hinweise auf dem Watch-Zifferblatt erhalten. Diese Funktion, ermöglicht durch watchOS 26.2.1 oder neuer, erlaubt es, Schlüssel oder Taschen zu finden, ohne das iPhone überhaupt aus der Tasche zu holen – ein vielfach gewünschtes Feature.
Kompatibilität: Welche Geräte werden benötigt?
Um die erweiterte Reichweite und die verbesserte Präzisionssuche des AirTag 2 voll auszuschöpfen, ist kompatible Hardware nötig. Der Tracker kann zwar per Bluetooth auch von älteren Geräten geortet werden. Die erweiterte Präzisionssuche erfordert jedoch ein iPhone mit dem UWB-Chip der zweiten Generation.
Unterstützte iPhones für die erweiterte Präzisionssuche:
* iPhone 15-Serie
* iPhone 16 und 16 Plus
* iPhone 16 Pro und Pro Max
* iPhone 17-Serie
* iPhone Air
Nutzer älterer Modelle wie dem iPhone 11 bis 14 können die Präzisionssuche zwar nutzen, die Reichweite bleibt jedoch auf das Niveau des originalen AirTags beschränkt. Berichten zufolge ist zudem das „iPhone 16e“ von den erweiterten Reichweiten-Features ausgeschlossen.
Datenschutz und Sicherheit in iOS 26.3
Datenschutz bleibt ein zentrales Thema in Apples Software-Updates 2026. Der lautere Lautsprecher des AirTag 2 dient nicht nur der Suche, sondern auch als verstärkte Anti-Stalking-Maßnahme. Bewegt sich ein unbekannter AirTag mit einem Nutzer, gibt das Gerät einen lauteren Warnton ab.
Zudem führt iOS 26.3 eine neue Privatsphäre-Einstellung namens „Präzisen Standort beschränken“ ein. Diese Funktion erlaubt es Nutzern, die Genauigkeit der mit Mobilfunknetzen geteilten Standortdaten zu reduzieren. Die Einstellung ist zwar unabhängig vom „Wo ist?“-Netzwerk, spiegelt aber den generellen Trend in iOS 26 wider, Nutzern mehr Kontrolle über ihre Standortdaten zu geben.
Für die AirTag-Nutzung verfeinert iOS 26.3 zudem die „Sicherheitshinweise für Gegenstände“. Wird ein AirTag 2 entdeckt, der mit Ihnen unterwegs ist, liefert das System detailliertere Informationen darüber, wann der Tracker erstmals beobachtet wurde. Die Deaktivierung eines mutmaßlich bösartigen Geräts wird so erleichtert.
Marktkontext und Verfügbarkeit
Der AirTag 2 startet zum gleichen Preis wie sein Vorgänger: 29 Euro für ein einzelnes Gerät und 99 Euro für ein 4er-Pack. Diese aggressive Preispolitik kombiniert mit den deutlichen Hardware-Upgrades lässt Analysten einen starken Upgrade-Zyklus unter bestehenden Nutzern erwarten.
Der Einzelhandel hat den Verkauf diese Woche aufgenommen, die Lagerbestände bei großen Elektronikhändlern schwanken jedoch. Während sich iOS 26.3 seinem finalen Release – voraussichtlich im März oder April – nähert, dürften weitere Optimierungen am „Wo ist?“-Ökosystem folgen. Dazu könnten das gerühmte „iPhone-zu-Android-Transfer-Tool“ und verbesserte Benachrichtigungs-Weiterleitungen für EU-Nutzer gehören, die indirekt auch die Koexistenz von Zubehör anderer Hersteller mit Apples Trackern verbessern.
Nutzer, die ihren AirTag 2 einrichten, sollten ihr iPhone mindestens auf iOS 26.2.1 aktualisieren, um eine reibungslose Kopplung und Funktionalität zu gewährleisten. Im Laufe des Jahres 2026 verspricht das Zusammenspiel der neuen UWB-Hardware und der iOS-Software, das Verlieren von Gegenständen zu einem Problem der Vergangenheit zu machen.
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