AGTCM-Forschungspreis, Letzte

AGTCM-Forschungspreis 2026: Letzte Phase für innovative Schmerztherapie-Studien

01.01.2026 - 05:21:12

Die Arbeitsgemeinschaft für Traditionelle Chinesische Medizin (AGTCM) sucht mit ihrem erstmals ausgelobten Forschungspreis nach wissenschaftlichen Belegen für die Wirksamkeit von TCM. Der Fokus liegt auf Schmerztherapie und genderspezifischen Krankheitsmustern. Bis Ende Januar können Forscher ihre Arbeiten einreichen.

Mit dem AGTCM-Forschungspreis 2026 setzt die bedeutendste deutsche TCM-Organisation ein klares Signal: Die traditionelle Heilkunst will sich wissenschaftlich messen lassen. Der mit 1.000 Euro dotierte Preis wird von der langjährigen ehemaligen Vorsitzenden Dr. Martina Bögel-Witt und ihrem Mann Dr. Peter Breckling gestiftet. Dies unterstreicht den Führungsanspruch der AGTCM bei der Förderung evidenzbasierter Medizin.

Für Branchenbeobachter markiert die Einführung dieses Preises einen Reifeprozess der Disziplin in Europa. „TCM bewegt sich weg von rein empirischer Erfahrung hin zu standardisierten klinischen Studien“, erklärt ein Experte. Die Anerkennung durch die Schulmedizin hänge maßgeblich von solchen wissenschaftlichen Nachweisen ab.

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Fokus auf Schmerz und Geschlechterunterschiede

Das Jahresthema des Preises ist eng mit dem kommenden 57. TCM-Kongress Rothenburg (12.-15. Mai 2026) verknüpft. Dieser steht unter dem Motto „Lebensphasen – Genderspezifische Krankheits- und Schmerzmuster“. Genau hier setzt der Forschungspreis an.

Die Schmerztherapie gehört im Westen zu den am weitesten akzeptierten Anwendungsgebieten der Akupunktur und TCM. Doch die aktuelle Ausschreibung geht weiter: Sie fordert Studien, die untersuchen, wie sich Schmerz bei Männern und Frauen unterschiedlich manifestiert und auf Behandlung anspricht. Ein Bereich, der in der konventionellen Medizin lange vernachlässigt wurde.

Strenge Kriterien und knappe Frist

Für interessierte Ärzte, Heilpraktiker und Forscher wird es nun eng. Die finale Einreichungsphase läuft seit heute, dem 1. Januar 2026. Bis zum 30. Januar müssen alle Unterlagen beim Forschungskomitee der AGTCM eingegangen sein.

Die wichtigsten Teilnahmebedingungen:
* Eingereicht werden können: Klinische Studien, die in den letzten zwei Jahren veröffentlicht oder zur Publikation angenommen wurden, sowie Fallstudien nach den internationalen CARE-Richtlinien.
* Zielgruppe: Der Preis richtet sich an Mediziner, TCM-Therapeuten und internationale Experten.

Die Betonung der CARE-Richtlinien ist entscheidend. Dieser Standard für Fallberichte stellt sicher, dass die eingereichten Daten internationalen wissenschaftlichen Ansprüchen genügen. So will die AGTCM Kritik an mangelnder Methodik von vornherein entkräften.

Rothenburg: Bühne für die Preisträger

Die Verleihung findet während des TCM-Kongresses in Rothenburg im Mai statt. Die Veranstaltung im Wildbad Kongresszentrum gilt als wichtigster Branchentreff im Westen. Der Preisträger erhält dort die Chance, seine Forschung einem internationalen Fachpublikum vorzustellen.

Die Kooperation mit der Europäischen TCM-Vereinigung (ETCMA) unterstreicht den grenzüberschreitenden Anspruch. Innovative Ansätze zur Schmerztherapie, die in Rothenburg präsentiert werden, könnten somit europaweit Schule machen.

Ausblick: Mehr Evidenz, bessere Integration

Die Einführung des Forschungspreises soll ein Katalysator für hochwertige Studien sein. Langfristig könnte die so geschaffene Evidenzbasis die Integration von TCM-Leistungen in Regelkataloge der Krankenkassen und Klinikprotokolle beschleunigen.

Branchenkenner rechnen damit, dass ein erfolgreicher Start des Preises 2026 zu höherer Dotierung und universitären Kooperationen führen wird. Zunächst aber konzentriert sich alles auf die Forscher, die ihre Arbeiten bis Ende Januar fertigstellen müssen. Ihre Studien werden nicht nur über den Gewinner des Preises entscheiden, sondern auch die Richtung der TCM-Schmerztherapie für die kommenden Jahre vorgeben.

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