4-7-8-Atmung: Einfache Technik gegen Stress
03.02.2026 - 00:04:11Die 4-7-8-Atemtechnik verspricht schnelle Entspannung für den Alltag. Die aus dem Yoga stammende Methode soll Ängste lindern und den Schlaf verbessern – ganz ohne Hilfsmittel.
So funktioniert die Wunder-Atmung
Die Übung aktiviert gezielt den beruhigenden Parasympathikus im Nervensystem. Das langsame Ein- und Ausatmen signalisiert dem Körper: Keine Gefahr. Die Folge sind ein langsamerer Puls, sinkender Blutdruck und entspannte Muskeln. Studien deuten darauf hin, dass solche Techniken den Cortisol-Spiegel senken können.
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Die Praxis ist simpel:
* 4 Sekunden leise durch die Nase einatmen.
* 7 Sekunden den Atem anhalten.
* 8 Sekunden hörbar durch den Mund ausatmen.
Entscheidend ist das Verhältnis 4:7:8. Beginnen Sie mit vier Wiederholungen, zweimal täglich.
Einschlafen und Stress besiegen
Die Methode ist ein Geheimtipp bei Einschlafproblemen. Die Konzentration auf den Rhythmus stoppt das Gedankenkarussell und bringt den Körper in den Ruhemodus.
Doch auch tagsüber hilft sie: Ob vor einer Präsentation oder in einer Konfliktsituation – wenige Atemzüge können akuten Stress bremsen und innere Ruhe zurückbringen. Einige Anwender nutzen sie sogar, um Heißhunger oder aufkeimenden Ärger zu kontrollieren.
Altes Wissen, neu entdeckt
Die Technik basiert auf der yogischen Pranayama-Lehre. Der US-Arzt Dr. Andrew Weil machte sie im Westen populär. Die Wissenschaft bestätigt zunehmend die Effekte: Forschungen zeigen positive Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System und Symptome von Angst.
Große Langzeitstudien stehen zwar noch aus. Als sichere und nebenwirkungsfreie Ergänzung zu anderen Entspannungsmethoden hat die 4-7-8-Atmung aber bereits heute ihren festen Platz gefunden.


