New, York

New York: Ford behauptet

25.01.2007 - 22:04:11

Bilanzkrater läßt Investoren kalt ++ Microsoft schwach ++ Ebay begehrt ++ Indizes tauchen ab

(Instock) Dem Rentenmarkt ging aufgrund neuer Zinsängste die Puste aus, wodurch der Aktienmarkt in Mitleidenschaft gezogen wurde. Nachdem der Dow Jones-Index am Vortag noch ein neues Allzeithoch markieren konnte, gingen am Donnerstag 119 Zähler auf 12.502 Punkte verloren. Der S&P 500 büßte 19 Zähler oder 1,1 Prozent auf 1.424 Punkte ein. An der Technologiebörse Nasdaq gab der Composite-Index 32 Zähler oder 1,3 Prozent auf 2.434 Punkte nach. Die Rendite der richtungsweisenden 10-jährigen Staatsanleihe stieg auf 4,87 Prozent (+ 6 Stellen), die der 30-jährigen Staatsanleihe auf 4,96 Prozent (+ 5 Stellen). Am Devisenmarkt notierte der Euro mit 1,2971 US-Dollar. Eine Feinunze Gold kostete 646,40 Dollar. Im Blickpunkt Microsoft (- 2,1 Prozent auf 30,45 Dollar) öffnete nach Sitzungsende seine Bücher: Im zweiten Geschäftsquartal schrumpfte der Gewinn aufgrund der verschobenen Markteinführung des Betriebssystems Vista von 3,65 auf 2,63 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie fiel von 34 auf 26 Cents – Experten hatten einen Rückgang auf 23 Cents befürchtet. Der Umsatz legte stärker als erwartet von 11,84 auf 12,54 Milliarden Dollar (Prognose: 12,09 Milliarden) zu. Der im Umbau befindliche Autohersteller Ford (+ 0,2 Prozent auf 8,22 Dollar) weitete seinen Verlust im Schlußquartal von 74 Millionen auf 5,8 Milliarden Dollar aus. Der Verlust je Aktie stieg von 4 Cents auf 3,05 Dollar. Der Verlust aus fortgeführter Geschäftstätigkeit übertraf mit 1,10 Dollar je Aktie die Prognose von 94 Cents. Im Gesamtjahr erreichte das Minus 12,7 Milliarden Dollar – der bisherige Rekordverlust von 7,4 Milliarden Dollar wurde 1992 eingefahren. Der Umsatz schrumpfte im Vergleich zur Vorjahresperiode von 46,3 auf 40,3 Milliarden Dollar. Im vierten Quartal schrumpfte der Gewinn von Dow Chemical (- 0,3 Prozent auf 41,94 Dollar) von 1,1 Milliarden auf 975 Millionen Dollar. Der Gewinn je Aktie sank von 1,12 auf 1 Dollar. Vor Sonderposten übertraf der Gewinn je Aktie mit 98 Cents die Erwartungen von 93 Cents. Der Umsatz des größten US-Chemiekonzerns stieg stärker als erhofft von 11,92 auf 12,24 Milliarden Dollar (Prognose: 12,1 Milliarden Dollar). Ebay (+ 8,2 Prozent auf 32,45 Dollar) hatte seine Bilanz bereits am Mittwoch nach Börsenschluß präsentiert. Der Gewinn stieg im vierten Quartal von 279,2 auf 346,5 Millionen Dollar. Der Gewinn je Aktie legte von 20 auf 25 Cents zu. Vor Sonderposten erreichte der Gewinn je Aktie wie erwartet 28 Cents. Der Umsatz weitete sich etwas stärker als prognostiziert von 1,33 auf 1,71 Milliarden Dollar aus. Im laufenden ersten Quartal soll der Gewinn je Aktie vor Sonderposten 28 bis 30 Cents erreichen sowie 1,67 bis 1,72 Milliarden Dollar umgesetzt werden. Das Online-Auktionshaus stockte zudem sein Aktienrückkaufprogramm um 2 Milliarden Dollar auf.
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