USA, Militär

USA: Früherer US-General kritisiert Politisierung des Militärs

08.10.2025 - 19:04:52

Der frühere Oberkommandierende der US-Landstreitkräfte in Europa, Ben Hodges, sieht die politische Instrumentalisierung des Militärs durch US-Präsident Donald Trump kritisch.

"Wenn wir als zu parteiisch wahrgenommen werden, könnten die US-Bürger und unsere Verbündeten das Vertrauen in die US-Armee verlieren", sagte der Generalleutnant a. D. dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). "Das macht mir Sorgen." Trump hat die Nationalgarde in mehrere von Politikern der Demokraten regierte Städte und in den Bundesdistrikt Washington entsandt und begründet das unter anderem mit dem Kampf gegen Kriminalität oder dem Schutz von Bundesbehörden.

Hodges dagegen glaubt, "dass viele der vermeintlichen Anlässe künstlich herbeigeführt werden". Mit Blick auf die jüngsten Verletzungen des Nato-Luftraums durch russische Drohnen und Flugzeuge empfiehlt der Ex-Offizier, Härte zu zeigen. "Russland führt einen Krieg der Erpressung", sagte Hodges. "Und wir im Westen haben das noch nicht wirklich begriffen. Wir handeln nicht mit der nötigen Dringlichkeit." Die größte Gefahr liege darin, den russischen Präsidenten Wladimir Putin glauben zu machen, die Nato sei schwach oder unvorbereitet, erklärte der frühere Oberkommandierende. "Das würde ihn ermutigen, nach einem Ende des Ukrainekriegs weiterzugehen." @ dts-nachrichtenagentur.de

Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr.
Jetzt anmelden.

Weitere Meldungen

US-Senator Graham lobt Merz als Trump-Versteher. Dafür bekommt er Applaus, von jemandem, der dem US-Präsidenten sehr nahesteht. Der Kanzler hatte im Januar ein Ende der iranischen Führung vorhergesagt. (Ausland, 15.02.2026 - 11:26) weiterlesen...

SPD sieht nach Rubios Rede keinerlei Anlass zur Entwarnung Die SPD hat nach dem Auftritt von US-Außenminister Marco Rubio auf der Münchner Sicherheitskonferenz nur eine begrenzte Hoffnung auf eine Verbesserung der transatlantischen Beziehungen."Die Rede von Marco Rubio hat sich im Ton deutlich von jener von J.D. Vance im Vorjahr unterschieden, sie bietet jedoch keinerlei Anlass zur Entwarnung", sagte die stellvertretende Bundestagsfraktionschefin Siemtje Möller dem "Tagesspiegel" (Sonntagsausgabe). (Ausland, 14.02.2026 - 15:41) weiterlesen...

Dobrindt sieht nach Rubio-Rede weiter anspruchsvolle Phase Nach der mit Spannung erwarteten Rede von US-Außenminister Marco Rubio auf der Münchener Sicherheitskonferenz, zeigt sich Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) insgesamt erleichtert."Was Rubio deutlich gemacht hat, ist der Zusammenhalt Amerika, Europa. (Ausland, 14.02.2026 - 13:18) weiterlesen...

Klingbeil: Nach Rubio-Rede nicht zufrieden zurücklehnen. Vizekanzler Klingbeil sieht aber noch keinen Grund für Entwarnung in den transatlantischen Beziehungen. US-Außenminister Rubio bekommt für seine Rede in München viel Applaus. (Ausland, 14.02.2026 - 11:33) weiterlesen...

«Wir gehören zusammen»: Rubios Angebot an Europa. Es sind viel versöhnlichere Sätze als befürchtet. Seine Kritik verpackt Donald Trumps Gesandter in höflichen Worten. US-Außenminister Marco Rubio versichert in München die Unterstützung für Europa. (Ausland, 14.02.2026 - 09:42) weiterlesen...

US-Außenminister wirbt für Zusammenarbeit mit Europa US-Außenminister Marco Rubio hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz den Zusammenhalt mit Europa beschworen - allerdings im Sinne der aktuellen US-Administration.In der Vergangenheit seien Fehler gemacht worden, wie der "Klima-Kult" oder das Zulassen einer Massenmigration, sagte Rubio am Samstagmorgen auf der Münchner Sicherheitskonferenz. (Ausland, 14.02.2026 - 09:32) weiterlesen...