USA, Iran

Bericht: Trump erwägt militärische Intervention im Iran

11.01.2026 - 17:08:51

Angesichts der tödlichen Gewalt des Mullah-Regimes gegen Demonstranten im Iran erwägt US-Präsident Donald Trump Medienberichten zufolge offenbar eine Reihe möglicher militärischer Optionen.

Trump sei in den letzten Tagen über verschiedene Interventionsoptionen informiert worden, berichtet der US-Nachrichtensender CNN am Sonntag unter Berufung auf hochrangige Regierungsbeamte.

Einige der vorgeschlagenen Maßnahmen konzentrieren sich demnach darauf, die Sicherheitsdienste des Regimes ins Visier zu nehmen, die zur Unterdrückung der Proteste eingesetzt werden. Innerhalb der US-Regierung gibt es laut CNN jedoch Bedenken, dass militärische Schläge nach hinten losgehen und die Proteste untergraben könnten. Es wird demnach befürchtet, dass solche Aktionen die iranische Bevölkerung dazu bringen könnten, die Regierung zu unterstützen, oder dass der Iran mit militärischer Gewalt reagieren könnte.

Trump hat dem Bericht zufolge noch keine endgültige Entscheidung über eine Intervention getroffen, soll jedoch ernsthaft Maßnahmen in Betracht ziehen, da die Zahl der Todesopfer im Iran weiter steigt. Die Menschenrechtsorganisation HRANA hatte zuletzt gemeldet, dass seit Beginn der Proteste in allen 31 Provinzen des Iran vor zwei Wochen mindestens 116 Menschen getötet wurden. Die Dunkelziffer könnte aber auch deutlich höher sein.

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

EU bereit für neue Sanktionen gegen Teheran Angesichts der Eskalation im Iran zeigt sich die EU bereit, neue Sanktionen gegen das Regime in Teheran zu verhängen.EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas sagte der "Welt": "Die EU hat bereits weitreichende Sanktionen gegen den Iran verhängt - und zwar gegen diejenigen, die für Menschenrechtsverletzungen, die Ausweitung des Atomprogramms und für Teherans Unterstützung von Russlands Krieg in der Ukraine verantwortlich sind. (Ausland, 11.01.2026 - 22:15) weiterlesen...

Polizeigewalt kann Proteste im Iran nicht stoppen. Warnungen des Irans und der USA lassen Sorgen vor einer regionalen Ausweitung wachsen. Selbst Todesdrohungen der Führung halten Menschen im Iran nicht zurück, weiter auf die Straßen zu gehen. (Ausland, 11.01.2026 - 17:19) weiterlesen...

Iran: Kein Ende der Proteste in Sicht - Sorge vor Ausweitung. Warnungen des Irans und der USA lassen Sorgen vor einer regionalen Ausweitung wachsen. Selbst Todesdrohung der Führung halten Menschen im Iran nicht zurück, weiter auf die Straßen zu gehen. (Ausland, 11.01.2026 - 15:14) weiterlesen...

CDU-Außenpolitiker hält US-Eingreifen im Iran für wahrscheinlich Angesichts der anhaltenden Proteste im Iran hält der Außenexperte der Union, Peter Beyer (CDU), ein Eingreifen der USA und Israels für möglich. (Ausland, 11.01.2026 - 12:19) weiterlesen...

Trump sichert Demonstranten im Iran Hilfe zu - Teheran warnt Der Iran droht dem Erzfeind Israel und den USA für den Fall eines US-Angriffs zur Unterstützung der landesweiten Protestbewegung gegen die autoritäre Staatsführung mit Gegenschlägen. (Boerse, 11.01.2026 - 11:35) weiterlesen...

Bericht: Iran droht mit Gegenangriff auf Israel und US-Basen Der Iran droht dem Erzfeind Israel und den USA für den Fall eines US-Angriffs zur Unterstützung der landesweiten Protestbewegung gegen die autoritäre Staatsführung mit Gegenschlägen. (Boerse, 11.01.2026 - 10:58) weiterlesen...